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Juni 2017
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Mit der Stiftungsurkunde vom 3. November 1999 hat der Fichtelgebirgsverein e.V. eine rechtsfähige Stiftung mit Sitz in Bischofsgrün gegründet, die den Namen trägt:
„Stiftung Natur- und Kulturlandschaft Fichtelgebirge“.

Die Stiftung wurde mit Urkunde rechtsfähig anerkannt.Vorrangiger Zweck ist die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Fichtelgebirge und angrenzender Gebiete sowie die diesem Zweck dienenden theoretischen und praktischen Maßnahmen. Aus den Erträgen der Stiftung sollen insbesondere gefördert werden

  • Erwerb und Pflege von Grundstücken zum Zwecke des Naturschutzes und der Landschaftspflege
  • Renaturierungsmaßnahmen
  • Maßnahmen zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten
  • Wissenschaftliche Untersuchungen z. B. zum Besucherverhalten, Beobachtung und Dokumentation ablaufender Prozesse, Überprüfung und beantwortung von angewandten Fragen des Naturschutzes
  • Erarbeitung und Verbreitung von Mitteln zur Umweltbildung
  • Maßnahmen zur Information von Besuchern in Schutzgebieten und zur Besucherlenkung

Helfen Sie mit, lassen Sie die Stiftung zu unserem gemeinsamen Anliegen werden und führen wir sie gemeinsam zum Erfolg.

Für unsere Fichtelgebirgsheimat brauchen wir Ihre finanzielle Hilfe!
Spenden auch Sie!

Stiftung „Natur- und Kulturlandschaft Fichtelgebirge“
IBAN: DE 35 773 501 1000 2011 6760

Spenden werden zu gegebener Zeit im Siebenstern veröffentlicht. Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne eine Spendenquittung aus. Bei Spenden bis 50 EURO genügt der Einzahlungsbeleg.

Gründungsvater tritt von seinem langjährigen Amt zurück

Übergabe RuhlAm 31. Dezember 2015 trat der Initiator und Mitbegründer der FGV-Stiftung „Natur- und Kulturlandschaft Fichtelgebirge“, Horst Ruhl, altersbedingt von seinem Amt als Stiftungsvorsitzender zurück. Horst Ruhl belegte das Amt seit der Gründung der Stiftung am 3. November 1999. In seiner Amtszeit wurden unzählige Maßnahmen im Sinne der Stiftung gefördert. Sei es durch Ankauf von schützenswerten Biotopen oder Baumaßnahmen in den Ortsvereinen. Im Laufe der 15 Jahren seit dem Bestehen der Stiftung wurden ca. 20. Hektar Biotopfläche erworben. Bis zur nächsten ordentlichen Wahl wird der FGV-Hauptvorsitzende und bisherige stellvertretende Stiftungsvorsitzende Heinrich Henniger das Amt des Stiftungsvorsitzenden übernehmen. Die anfallenden Geschäftsabläufe werden über die FGV-Hauptgeschäftsstelle in Wunsiedel abgewickelt, wo ihm Kassier Harry Panzer und Geschäftsführer Jörg Hacker arbeitsmäßig zur Seite stehen. Der Fichtelgebirgsverein wird sich bei Horst Ruhl für sein Engagement mit der Auszeichnung der FGV-Umweltmedaille beim diesjährigen Fichtelgebirgstag bedanken.

 

Die Entstehungsgeschichte unserer Umweltmedaille

UmweltmedailleEs war die Idee von Revierleiter Hans Popp (Revier Häuselloh, Forstbetrieb Selb) anlässlich der Einweihung des Schausteinbruchs Häuselloh eine Medaille zu schaffen, mit der speziell die Erhaltung dieses Steinbruchsgeländes und auch allgemein der behutsame Umgang mit der Natur bei unvermeidlichen Eingriffen in die Landschaft gewürdigt werden soll. Die Medaille wurde in einer Schildform mit der charakteristischen Fichtelgebirgslandschaft auf der einen Seite und mit dem Eisvogel auf der anderen Seite gestaltet. Hinzu kommt die Jahreszahl der jeweiligen Verleihung sowie das Jahr 1896 in dem der Deutsche Wandertag in Wunsiedel im Fichtelgebirge stattfand und bei dem bereits Umweltbeschlüsse gefasst wurden.

Bisherige Verleihungen der FGV-Umweltmedaille
FGV-Ortsverein Selb am 20.06.1993
(Erhaltung und Renaturierung des Häusellohmoores)
FGV-Ortsverein Weidenberg und FGV-Ortsverein Speichersdorf am 20.05.1995
(außergewöhnliche Verdienste um die Erhaltung der Landschaft und der Natur unseres Fichtelgebirgsraumes).
FGV-Ortsverein Bischofsgrün am 20.05.2000
(herausragende Naturschutzarbeit)
FGV-Ortsvereine Kirchenlamitz und Niederlamitz am 15.05.2004
(herausragende Naturschutzarbeit in der Hirschloh).
Martin Hertel, Vordorfermühle (Gemeinde Tröstau), Auszeichnung am 9.05.2009
(Hervorragende Arbeit als FGV-Naturschutzwart).
FGV-Ortsverein Arzberg am 7.5.2011
(vorbildliche Naturschutzarbeit)
Förster Gotthard Eitler und Ludwig Hahn am 5.5.2012
(Forschungen über das Waldsterben)
Förderkreis Ökopark "Hertelsleite" in Schwarzenbach a.d. Saale am 24.05.2014
(Instandsetzung des Naherholungsgebiets in Schwarzenbach)
Hans Popp, FGV Selb, am 16.05.2015
(Leitung der Instandsetzungsarbeiten des Schausteinbruchs Häuselloh).
Horst Ruhl, FGV Weidenberg, am 04.06.2016
(Auszeichnung für sein Lebenswerk in der Naturschutzarbeit).