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Juni 2017
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Am Donnerstag, 13. April 2017, sollte auf dem 633 Meter hohen Kohlberg bei Arzberg die Erhöhung des Aussichtsturmes „Waldenfelswarte“ erfolgen. Ein hoch interessanter Bauvorgang, den es bisher im Fichtelgebirge noch nicht gegeben hat, da zwei Schwerlastkräne anrückt waren. Tags zuvor wurde der in der Waagrechten liegende zwölf Meter hohe Unterbau aufgestellt. Am Donnerstag sollte der bestehende Turm abmontiert werden und auf den neuen Unterbau aufgesetzt werden. Die „neue“ Waldenfelswarte wäre dann mit 32 Meter höher als der Oberpfalzturm im Steinwald und man könnte wieder umfangreiche Fernsichten genießen. Wegen zu starkem Wind und baulichen Komplikationen konnte die Maßnahme nicht vollendet werden. Zuerst liesen sich die Schrauben im Fundament schwer lösen. Danach wollte sich der Turm nicht von der Stelle bewegen, so musste mit einem Bohrhammer das Fundament aufgebohrt werden. Nachdem der bisherige Turm sich dann nach zwei Stunden lösen lies, wurde er auf die Seite gehoben, das Fundament für den neuen Unterbau geebnet und dann wieder zurückgestellt und provisorisch verschraubt.  Am Samstag, 15. April wird ein neuer Versuch unternommen, wo der alte Turm von einem Kran beiseite gehoben wird, der neue Unterbau auf das Fundament gehoben und der bisherige Turm auf das neue Teil gestellt und verschraubt wird. Einheimische und FGVler, darunter die FGV-Hauptvorsitzende Monika Saalfrank, verfolgten das Geschehen auf dem Zuckerhut, wie der Berg auch scherzhaft genannt wird.

Ein ausführlicher Bericht über die Baumaßnahme und Einweihung der Waldenfelswarte lesen in der nächsten Ausgabe des SIEBENSTERNs Nr. 3-2017

                                                                                                                                                                                                                                     Dietmar Herrmann / Klaus Bauer