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Februar 2020
Archiv

P1040120-2Keine leichte Entscheidung hatte der Hauptausschuss des Fichtelgebirgsvereins (FGV) bei seiner letzten Sitzung zu fällen, als es um den Tagungsordnungspunkt „Aussichtsturm Backöfele auf dem Schneeberg“ ging. Ausführlich wurde nach einem Referat des Geschäftsführers Ronald Ledermüller vom Naturpark Fichtelgebirge das Für und Wider für einen Turmabriss und Neubau diskutiert. Der FGV und hier besonders der FGV-Ortsverein Weißenstadt haben 1926 den Holzturm errichtet, der Heimatverein ist aber seit 1995 nicht mehr Turmeigentümer sondern der Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge. Dennoch wollte man, so FGV-Hauptvorsitzender Heinrich Henniger, zu der Turmangelegenheit seine Meinung äußern, fühle man sich nach wie vor mit dem Backöfele verbunden, was die rege Diskussion in Mitgliederkreisen des FGV zeige. Beschlossen wurde nun von den FGV-Hauptausschussmitgliedern bei einer Stimmenthaltung, dass der jetzige Turm wegen fachlich nachgewiesener Baufälligkeit abgerissen werden sollte. Empfohlen wird vom FGV ein Neubau aus Holz in der alten Form. Dass es dabei statische und baufachliche Änderungen geben muss, war den Hauptausschussmitgliedern klar. Wichtig sei, dass durch den neuen Aussichtsturm das bisherige Wahrzeichen auf  der höchsten Erhebung Nordbayerns nicht verloren gehe, war die Meinung der FGV-Hauptausschussmitglieder. Das habe mit Rückwärtsdenken nichts zu tun, sondern mit Traditionsbewusstsein. (Bericht: Dietmar Herrmann)