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August 2019
Archiv

Ruediger Taubald

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Das Seehaus öffnet wieder seine Pforten

Schon seit einigen Monaten ist es still am Westhang des Seehügels nahe des Schneebergs: Das Seehaus, beliebtes Ausflugsziel für Bewohner des Fichtelgebirges, wie auch für Gäste, hatte geschlossen. Die Ruhe aber trog, wie Jörg Hacker, Geschäftsführer des Fichtelgebirgsvereins, berichtet: „Natürlich hat man von außen nicht viel davon mitbekommen, aber im Inneren glich das Gebäude teilweise einer riesigen Baustelle: Wir haben die pächterlose Zeit dazu genutzt, um unter anderem die Küche komplett zu sanieren.“

Nur eine der Maßnahmen, die am historischen Gebäude notwendig geworden waren, das immerhin rüstige 91 Jahre auf dem Buckel und eine spannende Geschichte vorzuweisen hat: Bereits im 16. Jahrhundert wurde am Schneeberg von mehreren Bergknappen Zinn abgebaut, für die man das erste „Zinnhäuschen“ errichtete, das seit 1839 als „Seehaus“ bezeichnet wird. Nach dem Ende des Bergbaus wurde der Fichtelgebirgsverein auf das halbverfallene Gebäude aufmerksam und trat bereits 1916 in Verhandlungen ein, um eine Bewirtschaftung zu ermöglichen. Der Weltkrieg durchkreuzte die Pläne der Heimatfreunde, in die erst zehn Jahre später von Neuem Bewegung kam: Aloys Birkl und Heinz Will waren damals die treibenden Kräfte, unter deren Ägide es tatsächlich gelang, einen Finanzausschuss nebst Baukommission einzuberufen. Schnell wurde klar, dass das alte Gebäude nicht mehr zu retten wäre und so plante man schließlich mit einem Neubau, der ab 1928 nach den Plänen des Hofer Architekten Hans Albert errichtet worden ist. 16.000 Mark, das Gros der Kosten, übernahm damals der Ortsverein Hof, 5.500 Mark wurden vom Hauptverein zugeschossen.

Seit dieser Zeit wird das Seehaus von Pächtern bewirtschaftet, während sich der Fichtelgebirgsverein – finanziell und durch ehrenamtliche Arbeit der umliegenden Ortsvereine – um Unterhalt und Baumaßnahmen kümmert. Dabei spielt auch der Umwelt- und Naturschutz eine große Rolle: „Schon 2002 wurde die Umrüstung des autarken Gebäudes auf nachhaltige Energieproduktion durchgeführt,“ führt Hacker aus. „Allein 330.000 Euro wurden in Photovoltaikanlage, Blockheizkraftwerk und energetische Sanierung investiert.“

Und dennoch, aller Maßnahmen zum Trotz, blieb das Gebäude die letzten Monate geschlossen: Grund waren, einmal mehr, fehlende Pächter. „Der Fichtelgebirgsverein besitzt insgesamt fünf Unterkunftshäuser“, so stellv. Hauptvorsitzender Adrian Roßner, „von denen derzeit drei sehr, sehr gut bewirtschaftet werden. Nachdem der letzte Pachtvertrag für das Seehaus ausgelaufen war, gab es zwar immer wieder einmal Bewerbungen, doch fielen viele davon weg, da die Pachtinteressenten die besonderen Verhältnisse, die dort oben herrschen, komplett unterschätzten.“ Umso mehr freut es die Siebensternler, dass sie nun nicht allein neue Pächter auf dem Seehaus begrüßen dürfen, sondern dass es zudem alte Bekannte sind, die die Situation gut einzuschätzen wissen: Monika Steiner und Berthold Hübner, die sie bereits ab 2009 bewirtschaftet haben, werden die Ausflugsgaststätte ab 1. Oktober 2019 wieder für Wanderer und Ausflügler öffnen. „Damit sind die Bemühungen des FGV, diese Lücke im Tourismusangebot für Wanderer, Radfahrer, Tourengänger und Skiläufer zu schließen, von Erfolg gekrönt,“ freut sich Jörg Nürnberger, stellv. Hauptvorsitzender, ehe sein Amtskollege Roßner eine „Herzensangelegenheit“ ergänzt, wie er es nennt: „Man sollte stets – gerade bei manchen Diskussionen – im Hinterkopf behalten, dass der Fichtelgebirgsverein keine millionenschwere Holdinggesellschaft ist, sondern ein Verein, dessen Mitglieder ehrenamtlich einen Großteil der touristischen Infrastruktur in der Region am Laufen halten. Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, hat man während der Schließung des Seehauses gut gemerkt. Insofern würden wir uns sehr freuen, wenn die viele Arbeit, die im Hintergrund läuft, auch entsprechend wertgeschätzt würde.“ Am Seehaus jedenfalls wird nach gut einem Jahr neues Leben einkehren, womit auch die dort vorbeiführenden Wanderrouten und die E-Bike-Station wieder in den Fokus unzähliger Naturfreunde rücken werden. Immer getreu dem Motto, unter dem das Seehaus einst errichtet worden ist: „Liebe zur Heimat hat dich erbaut, Liebe zur Heimat möge dich erhalten.“

 

Liebe Heimat- und Wanderfreunde des FGV,

 

der OV Bischofsgrün organisiert einen Besuch zum kommenden Winterwandertag vom 23.01 – 26.01. 2020 in Schöneck / Vogtland.

 

Die Übernachtung erfolgt “mittendrin statt nur dabei” im IFA Schöneck Hotel & Ferienpark.

https://www.ifa-schoeneck-hotel.com

Es stehen Hotelzimmer aus einen Kontigent zur Verfügung.

 

Die Zimmer sind mit Dusche, WC, Fön, Sat-TV, Telefon und WLAN ausgestattet. Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und ein Abendessen als täglich wechselndes kaltes/warmes Themenbuffet sind im Übernachtungspreis inbegriffen.  Ebenso 1* pro Übernachtung freier Eintritt in das tropische Erlebnisbad.

Doppelzimmer auch zur Einzelnutzung.

Preise wie folgt:

 

Ü/HP im EZ 90,00 € p. P. / Nacht , Ü/HP im DZ 72,00 € p. P. / Nacht

Wochenendzuschlag (Fr-So) 7,00 € p. Zimmer / Nacht

Kurtaxe Kinder (6 – 14 Jahre) 0,60 € p. P. / Nacht, Erwachsene 2,00 € p. P. / Nacht

Parkgebühren Hotelparkplatz 1,00 € p. Pkw / Nacht

 

Wenn die Teilnehmerzahl bei über 18 Personen liegt, greift der Gruppentarif wie folgt:

Ü/HP im EZ 68,00 € p. P. / Nacht , Ü/HP im DZ 58,00 € p. P. / Nacht

Wochenendzuschlag (Fr-So) 5,00 € p. P. / Nacht

Kurtaxe und Parkgebühren bleiben unverändert.

 

Kinderermäßigung: Ermäßigung für 3. & 4. Pers. im App. / Familienzimmer (Schlafcouch)

(Gilt nur für Ü / HP) bei 2 Vollzahlern: bis 6 Jahre 100 %, 7-12 Jahre 50 %, 13-14 Jahre 30 % Erm.

Single mit 1-2 Kindern (0 – 6 Jahren) = EZ – Preis

Single mit 1-2 Kindern (7 – 14 Jahren) = DZ – Preis + Kindererm. siehe 2 Vollzahler

 

Bitte beachten: Der Ferienpark ist rauchfrei und es sind keine Haustiere erlaubt !

 

Die Anreise erfolgt privat, d.h. in Fahrgemeinschaften. Anreisezeit am Mittwoch 22.01.2019 oder entsprechend an den anderen Tagen wird noch abgesprochen und rechtzeitig bekanngegeben.

 

Das Programm für den Winterwandertag 2020 im Vogtland steht bereits fest und ist online abrufbar:

 https://www.yumpu.com/de/document/read/62714568/broschuere-dwwt2020-web

 

Anmeldeformulare für die Wanderungen, Eröffnungs- und Abschlußabend sowie für Pferdeschlittenfahrten:

https://www.schoeneck.eu/DE/Winterwandertag_2020/Anmeldeformulare/Anmeldeformulare_fuer_Wanderungen/_Eroeffnungs-_und_Abschlussabend/_Ausfluege/_Pferdeschlittenfahrten.html

 

Wanderplaketten für den Winterwandertag 2020 in Schöneck können auch bereits online oder per Mail oder auch telefonisch bestellt werden:

https://www.schoeneck.eu/DE/Winterwandertag_2020/Bestellung_Wanderplakette/Bestellung_Wanderplaketten.html

 

Die Plakette kostet für alle Tage 10 Euro, für einen eizelnen Tag 5 Euro pro Person.

 

Bei weiteren Fragen steht Rainer Schreier zur Verfügung. Tel: 09276  1244

 

Wir sehen uns in Schöneck 😉

 

Liebe Heimat und Wanderfreunde,

mit unserem Wandertreffen am 01. September 2019 auf dem Kornberg wollen wir die Restaurierung der Schönburgwarte feiern.

Es wird auch hier wieder ein Pendelbus eingesetzt.
Parkmöglichkeiten sind beim Eisenwerk in Martinlamitz, ab hier fährt auch der Pendelbus zum Kornberg.

Im Namen des Hauptvereins und der ausrichtenden Ortsvereine des Wandergebiets 1 dürfen wir Sie ganz herzlich einladen und würden uns freuen, recht viele Besucher auf dem Kornberg
begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Fichtelgebirgsverein e. V.

Hauptvorsitzende

Monika Saalfrank

Gebietssprecherin Wandergebiet 1

Juliane Wirth

Wandertreffen-2019a
Liebe Heimat und Wanderfreunde, 

in der Plenarsitzung des Bayerischen Landtags am 17.07.2019 wurde abschließend über den Gesetzentwurf des 
Volksbegehrens "Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern - Rettet die Bienen" sowie den Entwurf des 
dazu entwickelten Begleitgesetzes (Gesamtgesellschaftliches Artenschutzgesetz -Versöhnungsgesetz) beraten. 

Der Landtag hat beschlossen, die beiden Gesetzentwürfe anzunehmen.

Sie treten damit am 1. August 2019 in Kraft.

Der Gesetzentwurf des Volksbegehrens beinhaltet umfangreiche Änderungen des Bayerischen Naturschutzgesetzes. 
Mit dem Begleitgesetz werden neben dem Bayerischen Naturschutzgesetz auch weitere Fachgesetze im Sinn eines umfassenden, 
gesamtgesellschaftlichen Ansatzes in den Blick genommen und um Regelungen zur Förderung der Artenvielfalt ergänzt.

Zu Ihrer Information erhalten Sie ein Infoblatt zu den wesentlichen Inhalten der beiden Gesetze.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Internetangebot unter www.stmuv.bayern.de/volksbegehren.htm 

Infoblatt Volksbegehren

Ein sehenswerter Film vom BR über unser Fichtelgebirge.

Am Montag, den 24.06.19, wird im BR aus der Reihe „Bayern erleben“ ein Film über das Fichtelgebirge um 21 Uhr gesendet. In der Mediathek ist der Beitrag „Bayerns wilder Norden“ bereits zu finden.

Es geht um die natürliche Schönheit und Vielfalt des Fichtelgebirges und die Aufgaben des Gebietsbetreuers (mit Eckardt Kasch, Gebietsbetreuer bis 12-2018, heute Stefanie Jessolat).

Es werden Arten wie der Biber, der Goldene Scheckenfalter und der Gartenschläfer in ihren Lebensräumen vorgestellt, aber auch die Öffentlichkeitsarbeit thematisiert.

Schauderhaltamolnei, gell..

Der Link zur Mediathek: https://kurzelinks.de/ovgp

 

Der Fichtelgebirgsverein hat mehr als zehn neue ehrenamtliche Mitarbeiter geschult. Sie kümmern sich künftig nicht nur um Markierungen.

Die neuen Wegepaten beim Fichtelgebirgsverein mit dem FGV-Wegewart Christian Kreipe (hinten, Mitte). Foto: Wolfgang Neidhardt
Waldstein – Es gibt bekanntlich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung. Diese uralte und nicht ganz unumstrittene Weisheit sahen diejenigen bestätigt, die seit Kurzem dafür sorgen, dass sich im Fichtelgebirge kein Wanderer verläuft. Denn beim Abschluss des Kurses für Wegepaten beim Fichtelgebirgsverein (FGV) auf dem Waldstein war das Wetter höchst ungemütlich. Was Christian Kreipe, den Wegewart des Hauptvereins, nicht daran hinderte, seine Schützlinge für eine knappe Stunde nach draußen zu bitten.
Schließlich galt es das, was vorher in zwei Theoriekursen erklärt worden war, in die Praxis umzusetzen. Und so stiefelten knapp 15 Wanderer los, einige geschützt durch Regenhosen, mancher mit Mütze und Kapuze, alle zusätzlich mit Regenschirm – und einer nutzte die Arbeitshandschuhe gleich dazu, die Extremitäten im Mai vor Unterkühlung zu schützen. In den Rucksack gehören zukünftig unter anderem: Markierungsbleche, Klebeschilder, Tacker, Hammer, Schraubenzieher, Dreikantschaber, Baumschere, ein Spannwerkzeug, Montageschellen, Spanplattenschrauben sowie eine Flasche mit Seifenlösung und ein alter Lappen. Der kommt als Erstes zum Einsatz. Denn gerade auf den Wetterseiten haben die Naturgewalten ihre Spuren hinterlassen: Wegweiser und Infotafeln sind zu reinigen und zu überprüfen: Entsprechen wirklich alle Wegweiser schon den Normen, die der FGV vom Deutschen Wanderverband übernommen hat? Schließlich will er seine Routen auch regelmäßig zertifizieren lassen. Und schon nach zehn Minuten Wanderung moniert eine ortskundige Teilnehmerin, dass das Ziel, der Arnsteinfels, nicht auf jedem Schild verzeichnet ist.
Auf dem Wege dorthin demonstriert Christian Kreipe weitere Grundsätze der Wegepflege und des Markierens. Die Äste einiger junger Laubbäume neigen sich nahe an die Köpfe der Wanderer: “Die solltet ihr in den kommenden Wochen ein bisschen ausschneiden.” An der Abzweigung des Weges nach Zell diskutiert er mit der Gruppe, ob die Schilder alle korrekt stehen und mit allen Zielangaben versehen sind.
Ein Stück weiter unten greift der Wegewart zum Dreikantschaber. Er entfernt eine Markierung von einem alten Stamm und ersetzt sie durch ein neues, angetackertes Blechschild. Und ein Stück weiter unten sei ein weiteres anzubringen, als sogenanntes Beruhigungszeichen – sodass der Wanderer weiß: Er ist weiterhin auf dem richtigen Weg. Der Baum, der schonend mit der Markierung bestückt wird, will gewissenhaft ausgewählt sein. “Der da drunten ist zu alt und wird vielleicht schon in wenigen Jahren gefällt”, urteilt Kreipe. “Nehmt am besten so mittelalte Bäume.”
Über einige glitschige Stufen und eine Holztreppe geht es dann zum Arnsteinfelsen. Die Aussichtsplattform gehört dem Fichtelgebirgsverein. Deshalb kann der in Haftung genommen werden, wenn ein Unfall auf mangelnde Sicherung zurückzuführen ist. Sollten Holzbretter oder Bohlen faul oder locker sein, so sind sie zu ersetzen – notfalls die ganze Treppe durch einen Gitterrost, der gerade bei Nässe sicherer zu begehen ist. Und am Geländer überprüfen Wegewarte und -paten, ob die Ständer und Querstreben stabil geblieben sind oder schon Rost ansetzen.
Kleine Schäden, nicht nur an den Besteigungsanlagen, beseitigen sie selbst. Doch grundsätzlich sind diese auch beim Hauptverein zu melden – und bei Bedarf dem zuständigen Forstbeamten. Und natürlich gibt es für die Wegepaten Begehungsprotokolle, die sie alljährlich im Frühjahr dem Hauptverein zukommen lassen. Denn die wichtigste Aufgabe ist es, nach der unwirtlicheren Jahreszeit zu prüfen, ob der Weg und seine Weiser gelitten haben. Einige weitere Male im Jahr sollen die ehrenamtlichen Helfer dann die ihnen zugeteilte Route noch gehen, kontrollieren und pflegen.
Seit dem Kursauftakt im Februar hat Christian Kreipe gut zehn Interessenten die Wege vermittelt, deren Betreuung ihnen ab sofort obliegt. Die meisten hat er auch schon auf den Routen begleitet und ihnen das Wissen beigebracht, das sie gar nicht haben können: über die rarer gewordenen unleidlichen Grundstücksbesitzer, über gewisse Eigenheiten bei verschiedenen Forstdienststellen, mit denen der FGV allerdings “fast immer gut zusammenarbeitet” bis hin zu den Schnittstellen zu den Gebieten anderer Ortsgruppen. “Die Nachbarn sollten sich natürlich untereinander abstimmen, damit alles einheitlich markiert und betreut ist”, sagt der Wegewart. Denn sollte das Sommerhalbjahr seinem Namen wieder gerecht werden, dann wird die deutlich steigende Zahl der Wanderer sehr froh sein, wenn die Wegepaten dafür sorgen, dass sie immer auf einer sicheren und wohlgepflegten Route unterwegs sind.

 

Danke an Wolfgang Neidhardt von der Frankenpost, der uns diesen Artikel zur Verfügung gestellt hat.

Nachlese zum Tag des Wanderns 2019

Stellvertretend für alle OGs des FGV zum Tag des Wanderns mal ein etwas ausführlicherer Post.

Unterwegs mit dem FGV OG Münchberg, Adrian Rossner und Carolin Pruy-Popp zur Saalequelle.

Bei durchwachsenen Wetter und grad mal 4 Grad+ ging es vom Zeller Marktplatz über den Waldsteinweg, vorbei am FC Heim zur Saalequelle. Unterwegs stoppten wir kurz da sich ein wunderbarer Blick zum Haidberg auftat. Natürlich durften die Erklärungen zum “Magnetberg” oder zur “wunderbarsten Entdeckung” in Humboldts Leben nicht fehlen. Unner stellvertetender Hauptvorsitzender lieferte diese in Perfektion. Charmant, lehrreich und trotzdem immer mit einen Schmunzeln im Gesicht.

An der Saalequelle angekommmen ging es sogleich weiter mit den Geschichten drumherum. Angefangen vom Bergwerk “zur Hülfe Gottes” über die Neufassung der Saalequelle und aufgehört zu den hoffentlich dieses Jahr stattfindenden Feierlichkeiten rund um das Thema Saale und Humboldt. Spannend auch die Geschichte vom Gelbkreideabbau an der Saalequelle und den noch teilweise vorhandenen dazugehörigen Stollen. Natürlich hatte unser Erzähler auch noch ein wenig dieser “gelben Kreide” in kleinen Säckchen dabei, die er den Ortsgruppen überreichte.

Weiter gings bergauf Richtung Waldstein bis wir am Wanderparkplatz wieder gen Richtung Tal abbogen. Vorbei am Brünnlein weiter Richtung Waldhäuser, nicht ohne nochmals am Wasserspeicher zu einer kurzen Erläuterung dazu halt zu machen.
Zum Abschluß der lehrreichen kurzen Wanderung begrüßte uns die Sonne als wir aus dem Wald traten.

Über die Waldhäuser, vorbei am Kriegerdenkmal in Zell ging es dann zu einer kleinen Brotzeit in ein Zeller Wirtshaus. Bei geselligen Zusammensein und einigen gemeinsam gesungenen Liedern klang der wunderbare Nachmittag / Abend dann aus.

Weitere Bilder auf unserer Facebookseite –> Fichtelgebirgsverein

Exkursion Kulturlandschaftselemente 18.Mai 2019

Liebe Freunde der Kulturlandschaft,

bei dem Kulturlandschaftseminar am 22 bis 23. September 2018 wurde am Ende der Wunsch geäußert, dass man das Erlernte anhand von konkreten Bespielen, rund um dieNaturparkinfostelle Grassemann Kulturlandschaftselemente aufzusuchen, anzusprechen und diese beispielhaft zu erfassen.
In Abstimmung mit Frau Görner-Güthling möchte ich zu einer Exkursion am 18.Mai 2019 um 14.00 Uhr einladen .

Wir werden an hand der Stationen in der Kulturlandschaft um Grassemann Elemente, wie Pingen, Kohlenmeilerplatten, Hutungsreste aufsuchen, ansprechen und diese zu dokumentieren.
Nach den Begehungen im Gelände werden wir uns in der Infoscheune zusammensetzen und die Blätter gemeinsam ergänzen.

Es wäre gut wenn jeder im Bayernatlas die Historische Karte für Grassemann und das Geländerelief ausdruckt und mitbringt. Zur Übung sollte jeder ein Objekt nach den Vorgaben aus dem Projekt Mittelfranken dokumentieren. Deshalb wäre es gut wenn jeder ein Klemmbrett und Stifte mitbringen würde.

Erfassungsbögen werde ich in Sätzen mitbringen.

Zur Vorbereitung könnten wir uns wieder einlesen in https://www.lfu.bayern.de/natur/kulturlandschaft/index.htm

Wir halten uns inhaltlich an die Vorgaben von dem Mittelfränkischen Projekt. Können aber aus fördertechnichen Gründen nicht direkt teilnehmen. Trotzdem sind die Veröffentlichungen interessant. https://projekt-hist-kulturlandschaft.jimdo.com/

Es würde mich freuen, wenn viele weiter an der Exkursion teilnehmen würden. Auch weitere Interessierte sind willkommen. Eine kurze Einführung wird an das Seminar anknüpfen.
Eine Anmeldung erleichtert uns, die Exkursion gut vorzubereiten.

Bitte bis zum 15.Mai.2019 bei Chr. Kreipe anmelden. Emailadresse: ch.kreipe@fichtelgebirgsverein.de

Jahreshauptversammlung des FGV in Kirchenlamitz am 06.04.2019

 

Im vollbesetzten Züchterheim in Kirchenlamitz wurde die diesjährige Jahreshauptversammlung des FGV am 06.04.2019 durch die FGV Hauptvorsitzende Monika Saalfrank und den Ortvorsitzenden der OG Kirchenlamitz Klaus Rossner eröffnet. Gleich am Anfang wieß er darauf hin, dass am 04.05. 2019 das neue gebaute Infozentrum Epprechtstein feierlich eröffnet wird und lud dazu ein. Anschließend stellte er die OG vor und bedankte sich, dass die diesjährige JHV in Kirchenlamitz abgehalten wird.

 

Der Kirchenlamitzer Bürgermeister Thomas Schwarz entsendete ebenfalls seine Grußworte und hieß die Vertreter des FGV Herzlich Willkommen.

Im Anschluß überbrachte der stellvertretende Landrat Roland Schöffel und Mitglied des Bezirkstages Holger Grießhammer noch ihre Grußworte und wünschen dem FGV bei seiner Jahreshauptversammlung ein gutes Gelingen.

Es folgte eine Gedenkminute an die im Jahre 2018 verstorben Mitglieder.

Danach gab es ein erfreuliches Ereignis, denn Karl Lenhard vom Ortverein Neusorg wurde aufgrund seiner Verdienste für den Verein der Goldene Siebenstern verliehen. [Bild]

V. Links n. Rechts

Karl Lenhard ( OG Neusorg ) FGV Hauptvorsitzende Monika Saalfrank und Stellvertretender Vorsitzender Adrian Roßner

Es folgte der Bericht der Hauptvorsitzenden des FGV Monika Saalfrank. Besondere Erwähnung fand dabei der Winterwandertag 2018 und die Wanderführerausbildung. Das Waldsteinhaus konnte durch die Fam. Mulzer erfolgreich neu besetzt werden. Ein besonderer Dank ging an die FGV Mitglieder welche das Seehaus gut über den Winter brachten. Ein “monetäres Highlight” war die Komplettrenovierung der Schönburgwarte. Angesprochen wurden auch die Wasserprobleme auf der Kösseine hervorgerufen durch den sehr heißen Sommer. Das Marktleuthener Haus wurde verkauft. Der Fichtelgebirgstag 2018 in Bergnersreuth war schlecht besucht, hier ging eine Rüge an die Ortsgruppen. Ein weiteres Highlight war die Sternwanderung auf den Schneeberg. Ca. 600 Wanderer folgten dem Aufruf, das neue Backöfele am Schneeberg zu begutachten. Die Sternwanderung 2019 am 01. September geht diesmal auf den Kornberg. Es wird auch hier wieder ein Busshuttle ab Martinlamitz eingerichtet werden.

Christian Kreipe der Referent für Wanderwege des FGV folgte. Er bedankte sich bei allen Mitstreitern welche die Wege “in Schuß” halten und verwieß auf ca. 3800 Std. ehrenamtliche Arbeit ( wobei viele Stunden sicherlich nicht notiert wurden ). Er wieß darauf hin, dass alle Arbeiten auch z.B. die digitale Erfassung der Wegweiser förderfähig sind.

Adrian Rossner, Referent für Heimat- und Brauchtumspflege fasste sich diesmal sehr kurz ( knappe 8 min 😉 ) und erläuterte das anstatt des Fichtelgebirgstages dieses Jahr ein Fest- und Jubiläumswochenende am 22/23 Juni an der Saalequelle abgehalten wird. In Zusammenarbeit mit der Stadt Münchberg wird 250 Jahre Alexander von Humbold, 250 Jahre Bergbau “Güldene Hülfe” am Waldstein, 150 Jahre Fassung Saalequelle und 25 Jahre Saaleradweg gefeiert. Geselligkeit und Gemeinschaft sollen im Vordergrund stehen.

Anschließend sprach der Vorsitzende der Stiftung Natur- und Kulturlandschaft Fichtelgebirge Karl Kuhbandner zur Versammlung. Rettet die Bienen also das “Volksbegehren Artenvielfalt” war das Schlagwort. Er betonte das Weizsäcker Zitat: Schöpfung bewahren. Das heißt endlich aufwachen und was tun. Sich bewegen und nicht tatenlos zusehen. Auch in den Ortsgruppen soll über Blühflächen gesprochen werden, und so sollen in den Ortschaften Flächen für die Bienen entstehen. Auch der Begriff “Wasser” wurde durch Kuhbandner thematisiert. Das Resümee daraus: Jeder Tropfen zählt ! Er wieß auch noch auf die kommende Ausstellung in Mehlmeisel hin.

Jörg Hacker Referent für Naturschutz und Geschäaftsführer des FGV schloß die Berichterstattung ab. So wurde wurden im Bereich Naturschutz vielerlei Themen behandelt. Der Arbeitskreis “Grünes Fichtelgebirge” war sehr aktiv so z.B. wurde ein Blühpakt beschlossen. Wie soll mit kommunalen Flächen umgegangen werden ? Es muß auch noch das Nutzungskonzept Wanderer/Mountainbiker vorangetrieben werden. Stichwort Mountainberg Basecamp Kornberg.

Als Geschäftsführer berichtete Hacker von den FGV Häusern. Bis 03/18 stand das Waldsteinhaus leer, und wurde erfolgreich von der Fam. Mulzer übernommen. Das Marktleuthener Haus wurde verkauft. Das Haus ging sozusagen wieder in den altenFamilienbesitz über. Ab 09/18 stand das Seehaus und Martredwitzer Haus leer. Auch der Kornbergturm war ein großes Projekt in 2018. Er bedankte sich bei Harry Panzer und Albert Jobst für ihr Engagement bei dem Sanierungsvorhaben. Am Seehaus wird im Moment mit Hochdruck gearbeitet um das Haus wieder auf Vordermann zu bringen, da die Strasse zum Haus erst seit Anfang April durch Handwerker befahrbar ist.

Danach erfolgte eine kurze Pause und anschließend der nichtöffentliche Teil der Sitzung.

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