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Dezember 2019
Archiv

Ruediger Taubald

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Der Fichtelgebirgsverein e.V. (FGV) sucht einen

 

Geschäftsführer ( m/w/d )

 

ab sofort in Vollzeit.

 

Der FGV ist ein großer bayerischer Heimat- und Wanderverein mit 16.000 Mitgliedern in über 50 Ortsvereinen.

 

Wir erwarten Verständnis und Einsatz für die Ziele unseres Vereins und bieten eine verantwortungsvolle Tätigkeit in unserer Hauptgeschäftsstelle in Wunsiedel mit entsprechender Entlohnung.

 

Ausführliche Bewerbungsunterlagen entweder per Post an die Hauptvorsitzende Monika Saalfrank, Königsberger Straße 6, 95126 Schwarzenbach a.d. Saale oder

per E-Mail an

Tel: 09284 7235   Mobil: 0171 7227811

Naturschutzstiftung des Fichtelgebirgsvereins unterstützt Projekte in der Region

Dieser Tage blickt die „Stiftung Natur- und Kulturlandschaft Fichtelgebirge“ auf ihr 20 jähriges Bestehen zurück. Viele regionale Projekte im Bereich des Naturschutzes, der Pflege der Kulturlandschaft, der Besucherinformation und der Umweltbildung konnten in dieser Zeit unterstützt und finanziell gefördert werden.

Perlen der Natur im Fichtelgebirge zählt Karl Kuhbandner auf, wenn er auf die Projekte verweist, die in den vergangenen Jahren durch die Naturschutzstiftung unterstützt wurden. Etwa den Ankauf des  wertvollen Spirkenmoorwald bei Voitsumra, des Biotop „Schwarzweiher“ bei Weißenstadt oder der Storchenwiese bei Schönlind. Aber auch wichtige Pflegemaßnahmen an der Bocksleite bei Weidenberg oder bei der Gänskopfhütte in der Nähe von Kirchenpingarten sind dabei. Und viele Projekte zur Umweltbildung wie der Bau des Walderlebnispfades bei Bischofsgrün oder die Infotafeln im „G‘steinigt“ bei Arzberg stehen in der Erfolgsbilanz der Stiftung für die vergangenen 20 Jahre.

Karl Kuhbandner ist der Vorsitzende des Stiftungsvorstands, eine Gremiums von acht Personen, die ehrenamtlich und ohne Vergütung die „Stiftung Natur- und Kulturlandschaft Fichtelgebirge“ leiten. Gut 200.000,- Euro umfasst derzeit der Kapitalgrundstock der Einrichtung. Nur aus den Erträgen und weiteren Spenden finanziert die Stiftung ihre Unterstützung. Der Grundstock selbst wird nicht angetastet.

„Alle unsere Mittel fließen ausschließlich in nachhaltige, zukunftsorientierte Projekte“ versichert Karl Kuhbandner. „Dafür stehen wir mit unserem Namen. Und darauf achtet auch die Regierung von Oberfranken als Rechtsaufsicht.“ Denn die Stiftung ist staatlich anerkannt und hat den Status der Gemeinnützigkeit.

„Wir freuen uns natürlich über weitere Spenden und Zustiftungen“, bittet Karl Kuhbandner.  „Werden Sie ein Teil des Ganzen. Ihre Spenden werden dauerhaft Ihrem Willen entsprechend für die Aufgaben der Naturschutzstiftung verwendet. Damit unterstützen Sie den Schutz und die Erhaltung unserer Fichtelgebirgsheimat.“

Blick auf den Schwarzweiher bei Weißenstadt, ein wertvolles Biotop, das mit Unterstützung durch die Naturschutzstiftung des Fichtelgebirgsvereins angekauft und gepflegt wurde.

Spirkenmoorwald bei Voitsumra, ein wichtiges Teilgebiet der Torfmoorhölle, Lebensraum für die Spirke, eine seltene Hochmoor-Kiefernart. Ankauf, wissenschaftliche Untersuchung und Pflege der Fläche wurde durch die Naturschutzstiftung cofinanziert.

Sonnentau, eine seltene fleischfressende Pflanze, wächst im Spirkenmoorwald bei Voitsumra

 

Der Verein wehrt sich gegen Gerüchte, er würde seine Pächter knebeln. Das Gegenteil sei der Fall, die Gastronomen profitierten von der ehrenamtlichen Arbeit der Mitglieder.

Wunsiedel – Das Marktredwitzer Haus: geschlossen. Das Seehaus: stand monatelang leer. Wenn der Fichtelgebirgsverein eines seiner Häuser neu verpachten will, stehen die Wirte nicht gerade Schlange. An Stammtischen wird dann gerne erzählt, dass der FGV seine Pächter knebele und sich die Bewirtschaftung nicht rentiere. Doch ist das wirklich so? Wir haben Kassierer Harald Panzer und die Öffentlichkeitsbeauftragte des Vereins, Birgit Schelter, befragt.

 

Wie viele Häuser bewirtschaftet der Fichtelgebirgsverein überhaupt noch?

Harald Panzer: Wir haben das Kösseinehaus, das Seehaus, das Waldsteinhaus und den Asenturm auf dem Ochsenkopf. All diese Häuser laufen sehr gut. Nicht mehr dabei ist das Marktredwitzer Haus, das wir verkaufen wollen.

 

Warum will der FGV ausgerechnet das Traditionshaus mit dem schönsten Panoramablick über das Fichtelgebirge abgeben?

Harald Panzer: Wir haben es uns nicht einfach gemacht. Das Haus hat uns über Jahre Verluste beschert. Letztlich haben die Entscheidung dann die Vertreter aller 52 Ortsgruppen gefällt. Zunächst hegten wir die Hoffnung, dass das Haus für die Bürger zugänglich bleiben kann, etwa in Form einer Infostelle. Das hat sich aber zerschlagen. Derzeit laufen Verkaufsgespräche mit mehreren Privatpersonen. Interessanterweise haben sich die gemeldet, nachdem sie von dem Verkaufs-Beschluss erfahren haben.

 

Gibt es demnach die Chance, dass ein Gastronom das Haus kauft und als Wirtshaus weiter betreibt?

Birgit Schelter: Auch dies ist denkbar. Wir können dazu aber wirklich noch nichts sagen.

 

Wenn sich niemand für ein Pachtverhältnis interessiert, drängt sich der Eindruck auf, dass die Konditionen wenig attraktiv sind?

Birgit Schelter: Das ist definitiv nicht der Fall. Die von uns verlangte Pacht bewegt sich im branchenüblichen Rahmen. Alle Einnahmen aus den verpachteten Häusern fließen zu 100 Prozent wieder zurück. Der FGV trägt neben der Grundsteuer auch die Gebäudeversicherungen, sämtliche Instandhaltungsaufwendungen am Gebäude sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Ausstattung der Fremdenzimmer oder Bettenlager, die Einrichtung in Gaststube und Außenbereich gehen ebenso zu unseren Lasten wie die Kücheneinrichtung mit allen Geräten sowie die Kühl- und Gefrierräume.

 

Das alles rechtfertigt also die angeblich üppige Pacht?

Harald Panzer: Würde einem Pächter die Gastwirtschaft selbst gehören, hätte er höhere Aufwendungen als die Pachtzahlungen an den Verein. Er müsste nicht nur Neuanschaffungen selbst bestreiten, sondern auch Rücklagen erwirtschaften. Wenn man unsere Häuser vergleichbaren Restaurants gegenüberstellt, zeigt sich regelmäßig, dass die Kosten pro Raum für unsere Pächter rund zwei bis drei Prozent niedriger sind.

 

Mal ehrlich, lässt sich ein FGV-Haus überhaupt wirtschaftlich betreiben?

Birgit Schelter: Natürlich. Man muss wissen, dass an manchen Wochenenden 500 Essen verkauft werden. Grundsätzlich muss ein Wirt davon ausgehen, dass den ganzen Tag über Gäste kommen. Das ist nicht mit dem Betrieb eines Vereinsheims oder ähnlichen Lokalen vergleichbar, sondern eine ordentliche Hausnummer. Und noch etwas: Bei bis zu 1500 Gästen an einem Wochenende nutzen sich Türen, Fußböden, ja alle Einrichtungsgegenstände schnell ab. Wenn etwas erneuert werden muss, kommt der FGV dafür auf. Daher sehen wir die Pachtkonditionen als äußerst fair an.

 

Weniger fair empfinden es die Wirte, dass sie für jedes verkaufte Getränk eine bestimmte Summe an den FGV abführen müssen .

Harald Panzer: Zunächst einmal: Wir verlangen nicht für jedes Getränk eine Rückvergütung, sondern nur für Biere. Die Bierrückvergütung stammt aus früheren Jahren, als die Brauereien uns zinslose Darlehen gewährt haben. Um diese Darlehen wieder tilgen zu können, wurde der Bierpreis durch die Brauereien entsprechend erhöht.

 

Was heißt das konkret?

Harald Panzer: Pro verkauftem Liter Bier verlangen wir eine Rückvergütung in Höhe von 65 Cent. Die Hälfte dieses Betrags verwenden wir, um die Darlehen zu tilgen, die andere fließt in die Instandhaltung der Häuser.

 

Warum nimmt der FGV Einfluss auf die Speisekarte der Wirte?

Birgit Schelter: Wir zwingen niemanden, bestimmte Speisen auf der Karte zu führen. Aber als Verein, dessen Aufgabe es auch ist, das Brauchtum und Traditionen zu bewahren, bitten wir unsere Wirte, die vielfältige regionale Küche mit den gängigen Begriffen anzubieten. Auch ist es uns wichtig, dass heimisches Bier ausgeschenkt wird. Genau dies honorieren auch die Gäste.

 

Wie viel Geld steckt der FGV in den Unterhalt seiner Häuser?

Birgit Schelter: Der Verein investiert das Geld, das durch die Häuser erwirtschaftet wird. Mitgliedsbeiträge dürfen wir aus steuerlichen Gründen nicht verwenden. Da die Gelder aus der Pacht allein nicht reichen, sind wir auch auf öffentliche Zuschüsse angewiesen. Hier konnten wir in den vergangenen 17 Jahren 564 000 Euro generieren. Die Mitglieder leisten zudem hunderte Stunden ehrenamtlicher Arbeit für die Infrastruktur. Nur sieht das natürlich niemand, das wird als gegeben hingenommen.

 

Wie sieht die ehrenamtliche Arbeit aus?

Harald Panzer: Erst vor wenigen Tagen hat zum Beispiel Birgit Schelter zusammen mit ihrem Lebensgefährten eine neue Lagerfläche für die Wirtin des Kösseinehauses gebaut. Auch haben sie die Fugen am Kösseinehaus erneuert und verputzt. Unsere Mitglieder haben im vergangenen Winter regelmäßig nach dem damals nicht bewirtschafteten Seehaus gesehen. Birgit Schelter hat zudem im Sommer und Herbst alle paar Tage die Wasserversorgung für die Kösseine im Tiefbrunnen kontrolliert. Von hier aus wird das Haus über eine 500 Meter lange Leitung mit bestem Quellwasser versorgt. Im Kösseinehaus ist deshalb übrigens eine Filteranlage installiert. In den nächsten Jahren müssen wir eine der beiden Zuleitungen erneuern, da Wurzeln sie verdrückt haben. Den Verein kostet das einen fünfstelligen Betrag.

Birgit Schelter: Im kommenden Jahr müssen wir zudem die 500 Meter lange Leitungstrasse vom Aufwuchs befreien. Da ich das nicht alleine machen kann, bin ich für jeden Helfer sehr dankbar … Das sind nur einige wenige Beispiele der ehrenamtlichen Arbeit. Allein wenn man bedenkt, dass wir unser 3600 Kilometer langes Wanderwegenetz und sämtliche Aussichtstürme instand halten, wird deutlich, wie viel Arbeit und Liebe unsere Mitglieder in die Region stecken.

 

Zurück zu den FGV-Häusern. Wie schwierig ist es wirklich, einen Pächter zu finden?

Harald Panzer: Es ist nicht einfach. In aller Regel melden sich Interessenten. Leider haben viele unrealistische Vorstellungen. Teilweise scheitert es auch am finanziellen Rückhalt. In unserer Region ist es, soweit uns bekannt ist, wohl etwas schwieriger, einen Bankkredit für eine Gastronomie zu bekommen als etwa im Alpenraum. Für viele Pächter ist es zudem schwierig, Personal für die Küche und den Service zu finden. Wer allerdings als Pächter ein Haus geführt hat, merkt, dass es sich lohnt. Wir sehen dies zum Beispiel daran, dass sich immer wieder ehemalige Pächter erneut bewerben, wenn ein Haus frei wird.

 

Copyright Frankenpost, das Interview führte Matthias Bäumler ( FP )

 

Kommisarische Pressesprecherin des FGV Birgit Schelter  &  FGV Hauptkassier Harry Panzer

Ohne Ehrenamt läuft nix!

Das  Kösseinehaus, 939  m hoch gelegen, ist ein Anziehungspunkt im Fichtelgebirge, der seit der Übernahme durch die Wirtin Regina Rothenberger einen großen Aufschwung erfahren hat. An manchen Tagen strömen hunderte von Gästen von allen Seiten dem Gipfelhaus zu. Diese wollen versorgt sein, die Lagerhaltung und Logistik muss stimmen und erfordert natürlich entsprechenden Platz.

Frau Rothenberger hat daher die ehrenamtliche „Kösseinehausmitbetreuerin“ Birgit Schelter angesprochen, „dass sie dringend weitere Lagerflächen bräuchte um für den Ansturm gerüstet zu sein. Unter der Terrasse wäre grundsätzlich noch ausreichend witterungsgeschützter Platz, nur müsse man dort halt eine ebene Fläche schaffen bei all der Erde und Fels“.

Das dem FGV-Hauptverein natürlich daran gelegen ist, kompetente Wirtsleute auf seinen Häusern zu halten ist selbstverständlich. Aus diesem Grund hat Birgit Schelter

zusammen mit ihrem Partner Johannes Hein, dank dessen umfangreichen fachlichen Wissens, jetzt in einer samstäglichen 9,5 Stunden-Aktion am 05.10.19 am Kösseinehaus eine Lagerfläche geschaffen, von der Frau Rothenberger hellauf begeistert war.

Mehr als eine halbe Tonne Material in Form von Balken, Steinplatten und OSB-Platten wurden in 2 Fuhren mit dem Privat-PKW auf die Kösseine transportiert.

Durch die Schräge des Erd- und Felsbodens unter der Terrasse war große Tüftelarbeit für die beiden angesagt. Wasserwaage hin, Wasserwaage her. Zollstock längs, Zollstock quer. Die Handkreissäge und der Akkuschrauber aus dem heimischen Hobbykeller waren gefragt. Immer wieder mussten die beiden die Balken zentimeterweise umsetzen, unterlegen, Erde weggraben, Fels wegklopfen bis die Nivellierung passte.

Herausgekommen ist nunmehr eine ebene Lagerfläche mit ca. 13,5 qm, auf der Frau Rothenberger ab sofort Dinge in entsprechend wetterfesten Behältnissen lagern kann, wie z.B. Dekoartikel, Servietten, Papiertücher, Leergut usw. Auch die Terrassenmöbel finden dort wie bisher ihren Platz über den Winter.

Der Lohn für diese Aktion war abschließend ein leckeres Essen und gehopfte Kaltgetränke, gesponsert von der Wirtin.

Schee woar´s, die Action !

Wer Lust hat, sich und sein fachliches und handwerkliches Wissen und Können bei  Bedarf beim FGV mit einzubringen  darf sich gerne jederzeit unter 0160/4 678 650 an Birgit Schelter wenden.

Entflechtung des Wanderweges und der Mountainbike-Abfahrt am Kösseine-Gipfel

 

Aus Sicherheitsgründen sperrt der Forstbetrieb Fichtelberg für Mountainbiker den oberen, knapp 80 m langen Abschnitt des steilen Wandersteigs vom Kösseinehaus hinunter Richtung Tröstau.

Als Alternative steht den Mountainbikern die Fahrstraße zur Verfügung, über die sie nach ca. 150 m an die Einmündung des Wandersteigs gelangen und so den jetzt gesperrten Abschnitt umfahren können.

Steil schlängelt sich der schmale Pfad über unendlich viele Treppen-Stufen und Felsen die letzten Meter hinauf. Hinauf zum Gipfel der Kösseine.

 

Hinauf zum Kösseinehaus, das dem ermatteten Touristen Rast und Stärkung bietet. Den Blick auf den Boden gerichtet, um einen sichern Tritt zu haben,

erklimmen hier die Wanderer die letzten Höhenmeter bis zum Aussichtspunkt am Gipfel. Oder dem kühlen Getränk im Berghaus.

Der kurze, aber steile und sehr blockige Felsensteig ist eine beliebte und stark begangene Abkürzung für die Wanderer,

die den direkten Weg zum Gipfel wählen und die Fahrstraße vermeiden wollen. Attraktiv ist er neuerdings wohl auch für Mountainbiker,

die ab dem Kösseine-Haus mit ihrem Sportgerät den Steig in Richtung Tal hinunterfahren. Immer mehr Wanderer berichten in letzter Zeit von Beinahe-Unfällen.

Urplötzlich stünden sie, so die Beschwerden, den in wilden Sprüngen bergab fahrenden Radfahrern gegenüber.

Nur durch einen beherzten Sprung zur Seite könnten sich die Fußgänger auf dem schmalen Steig in Sicherheit bringen.

 

„Als Vertreter des Grundeigentümers können und wollen wir da jetzt nicht länger zusehen“, so Winfried Pfahler, Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg.

„Bevor hier ein schwerer Unfall zwischen Spaziergängern und Mountainbikern passiert, entflechten wir die Nutzung und verdeutlichen, dass speziell dieser Wegeabschnitt zum Radfahren ungeeignet ist.“

Das Bayerische Naturschutz­gesetz verbietet ausdrücklich das Radfahren auf solchen Wegen sowie quer durch den Wald.

 

Die Sperrung wurde mit der Höheren Naturschutzbehörde bei der Regierung von Oberfranken, mit der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Wunsiedel und dem Fichtelgebirgsverein abgestimmt.

Als Alternative steht den Mountainbikern die Fahrstraße zur Verfügung, über die sie nach ca. 150 m an die Einmündung des Wandersteigs gelangen und so den jetzt gesperrten Abschnitt umfahren können.

Gemeinsam mit Hermann Kießling, dem zuständigen Förster im Kösseine-Revier und Christian Kreipe, Referent für Wanderwege beim Fichtelgebirgsverein,

stellte Winfried Pfahler die Sperrung am vergangenen Mittwoch der Öffentlichkeit vor: „Wir müssen dort, wo es ständig zu Konflikten kommt,

die verschiedenen Nutzungsinteressen entflechten und ein vernünftiges Miteinander statt Konfrontation gewährleisten. Es geht uns dabei überhaupt nicht darum,

die Bergradler von der Kösseine zu verdrängen. Betroffen von der Sperrung ist nur der 80 m lange, gefahrenträchtige Abschnitt des Wandersteigs ab dem Kösseinehaus bis dorthin,

wo er wieder in die Forststraße einmündet. Alle anderen geeigneten Forststraßen und Wege stehen weiterhin zur verantwortungsbewußten Nutzung zur Verfügung.“

 

An der Kösseine, dem „Hausberg“ für viele Städte und Gemeinden im Umland entwickelte sich in den letzten Jahren eine regelrechte Biker-Szene,

deren Anhänger als Feierabend- oder Wochenend-Tour mit dem Fahrrad die Kösseine erklimmen.

 

„Um die Abfahrt für Mountainbiker abwechslungsreich zu gestalten, denken wir zur Zeit über alternative Strecken im Kösseinegebiet nach“, deutet Winfried Pfahler an,

bittet aber gleichzeitig um Verständnis: „Wanderer, Radfahrer, Jäger, Naturschützer – alle haben berechtigte, aber oft auch konkurrierende Interessen in der freien Natur.

Die Bayerischen Staatsforsten müssen auf ihren Flächen diese vielseitigen Belange ausgewogen berücksichtigen.

Dabei sind wir immer gesprächsbereit und unterstützen nach Möglichkeit die Entwicklung von sinnvollen Freizeit- und Tourismus-Projekten in der Region.“

Im Rahmen der Schriftenreihe des Fichtelgebirgsvereins „Unser Fichtelgebirge“ ist im Eigenverlag des FGV ein weiteres Buch mit der Ausgabe 7 erschienen:

Entlang der Bayerisch-böhmischen Grenze
von Dietmar Herrmann & Rudolf Zemek

Die Dokumentation beschäftigt sich mit dem Grenzraum zwischen Bayern und Böhmen, zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik.

Beschrieben wird dabei der Grenzabschnitt vom Dreiländereck bei Prex im Landkreis Hof durch den Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge bis zum sagenumwobenen

Steinkreuz bei Pechtnersreuth im Landkreis Tirschenreuth. Der beschriebene Grenzverlauf ist im europäischen Raum einer der interessantesten Grenzabschnitte.

Es gibt wohl kaum eine Grenze in Europa, die beiderseits eine so epochale Geschichte aufzuweisen hat. Die beiden Autoren Dietmar Herrmann und sein tschechischer Freund

Rudolf Zemek sind den gesamten Streckenabschnitt „von Grenzstein zu Grenzstein“ abgewandert und haben die Highlights am Wegesrand in Wort und Bild festgehalten.

Das Buch umfasst 128 Seiten mit 176 Farbfotos. Preis: 14,50 €. Das Buch ist über die FGV-Hauptgeschäftsstelle in Wunsiedel, Theresienstraße 2 erhältlich.

 

Bestelladresse:
, Telefon 09232/700755

 

Das Bild zeigt (von links) Buchautor Dietmar Herrmann, FGV-Hauptvorsitzende Monika Saalfrank,

Buch-Mitautor Rudolf Zemek und FGV-Referent Schrifttum Klaus Bauer bei der Buchvorstellung im Haus des Fichtelgebirgsvereins in Wunsiedel.

Naturerleben mit Rollstuhl, Rolly oder Kinderwagen im Naturpark Fichtelgebirge

Der Fichtelgebirgsverein e. V arbeitet aktiv mit; Barriereearme Wanderwege sichtbarmachen

 

Wandern ist ein Freizeitvergnügen, das bei allen Altersstufen „in“ ist.

 

Doch nur wenige Wanderwege sind für mobilitätseingeschränkte Menschen nutzbar:

steinige oder morastige Wege, schmale Pfade oder steile Treppen,

Wurzel quer über dem Weg sind unüberwindbare Hindernisse und lassen den „Ausflug ins Grüne“ scheitern.

 

Umso wichtiger ist es – auch im Blick auf den demografischen Wandel – Wege zu sammeln und zu veröffentlichen, die „berollbar“ sind.

Rollbare Strecken sind auch für andere Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit und Eltern mit Kinderwagen besser nutzbar.

Mit Ihrer Hilfe möchten wir vorerst eine Wanderbroschüre mit geeigneten Vorschlägen erarbeiten und diese auch online und über die sozialen Medien wie Facebook verbreiten.

 

Als Einstieg gehen wir von den vorhandenen Angeboten aus. Wir möchten möglichst vielen unser Fichtelgebirge erlebbar machen.

Die Wege sollten selbst erprobt sein.

Der Naturpark Fichtelgebirge e. V., der Fichtelgebirgsverein e.V., die Seniorenbeauftragten und die Behindertenbeauftragte im Landkreis

Wunsiedel i. Fichtelgebirge werden die Vorschläge sammeln und daraus eine nach Möglichkeit das ganze Fichtelgebirge abdeckende Broschüre erstellen.

Das Fichtelgebirge ist im Sinne des Aufgabengebietes TZ-Fichtelgebirge zusehen.

 

Ziel ist es pro Gemeinde oder Stadt einen sehr gut geeigneten Wandervorschlag aufzunehmen.

Die Wege sollen nicht absolut barrierefrei sein, sondern Vorschläge sein, die auch mit Einschränkungen, die offengelegt werden, benutzbar sind.

 

Bitte den ausgefüllten Bogen den Sie unten zum Download finden oder Rückfragen an den:

Fichtelgebirgsverein e.V., Theresienstraße , 95632 Wunsiedel

 

oder Per E-mail:

 

senden.

 

Wichtige Verständnisfragen bitte an Christian Kreipe, Tel. 015779821013

 

                                     Download Fragebogen

 

Vorsitzendentagung 2019 in Fichtelberg

 

Pünktlich um 09.30 Uhr begrüßte die Hauptvorsitzende des FGV Monika Saalfrank die 65 anwesenden Vertreter der einzelnen Ortsgruppen und -vereine zur Versammlung. Ebenso gingen die Grußworte an den 2. Bürgermeister der Gemeinde Fichtelberg, Hrn. Karl Heinz Glaser, den ersten Vorsitzenden des OV Fichtelberg, Bernhard Kraus, als auch an Ferdinand Reb von der TZ Fichtelgebirge.

Anschließend stellte der erste Vorsitzende des FGV OV Fichtelberg seine Ortgruppe als auch die markantesten Punkte des Gebietes Fichtelberg in einem Bildervortrag vor. Grußworte des 2. Bürgermeisters von Fichtelberg folgten.

 

Als nächster Punkt auf der Tagesordnung stand eine Erläuterung des Themas “Fichtelgebirge Qualitätsregion Wanderbares Deutschland” durch den Leiter der TZ, Ferdinand Reb, auf dem Programm. Ferdinand Reb sprach von einem Besucherplus im Fichtelgebirge in den letzten Jahren von gut 30%. Mitgeholfen zu dieser Steigerung hat unter anderem die Schilder- & Wegereform des FGV, aber auch die Tatsache daß Wandern als Natursportart immer mehr Anhänger findet.

Es werden allerdings noch zertifizierte Wanderwege im Fichtelgebirge gesucht, und da kommt der FGV in Spiel. Wünschenswert wäre es, wenn jeder Ortsverein max. 2 (Rund)Wanderwege in die Waagschale legen könnte, um dann letztendlich die geforderten Kriterien / Qualitätsstandards zu erfüllen. Die bisher verfügbaren 5 Wanderwege sind leider noch nicht ausreichend, es sollten ca. 20+ sein.

Ziel ist es, die Zertifizierung bis zum Jahr 2021 in der Tasche zu haben. Finanziell wird das Vorhaben auch von der TZ unterstützt. Hier stehen 10.000 Euro zur Verfügung.

Im Anschluß des Vortrages wurden durch Hrn. Reb noch vorhandene Fragen der OVs beantwortet. Peter Hottaß sprach von „GEMEINSAM nur geht’s vorwärts“. Auch der FGV sollte dann von dieser Zertifizierung profitieren.

 

Als weiterer Punkt stand der Bericht der Vorstandschaft auf der Tagesordnung. Hier bedankte sich die HV Monika Saalfrank bei den OVs, die das Seehaus über den Winter brachten und “am Laufen” hielten. In der pächterlosen Zeit wurde das Seehaus renoviert, die Küche wurde neu gefliest, die Elektrik teilweise erneuert, es wurden eine Haubenspülmaschine, eine Gasfriteuse und auch ein neuer Konvektomat angeschafft. Eine neue Fluchtwegtreppe ist in der letzten Bauphase.

Auch ein schöner Erfolg war die Sternwanderung zum Großen Kornberg am 01.09.2019. Es folgten ca. 600 Wanderer der Aufforderung. Es sind zum kommenden Winterwandertag in Schöneck im Vogtland noch viele Hotelübernachtungsplätze frei, auch die bisher angemeldete Teilnehmeranzahl läßt noch etwas zu wünschen übrig. Rainer Schreier vom OV Bischofsgrün ist hier der direkte Ansprechpartner für Anmeldungen.

Auch der Wanderführerlehrgang von 11-21.07.2019 im Hotel Kaiseralm in Bischofsgrün war gut besucht. 16 Teilnehmer konnten begrüßt werden, davon 8 vom FGV.

Es werden auch noch Häuserpaten für das Seehaus und das Waldsteinhaus gesucht. Wer sich mit um das Kösseinehaus kümmern will, soll sich bitte an Birgit Schelter wenden.

 

Karl Kuhbandner von der FGV Naturschutzstiftung lobte als nächster Redner die tolle Arbeit bei der Schaffung von Blühflächen für den Insektenschutz. Falls jemand schützenswerte Flächen kennt, bei denen sich ein Ankauf lohnt, kann man sich gerne an Hrn. Kuhbandner wenden.

 

Christian Kreipe folgte dann in seiner Eigenschaft als FGV Wegewart. 3650 Stunden ehrenamtliche Arbeit wurden im vergangenen Jahr geliefert und dabei nur 16350 Euro an Bargeldaufwendungen verbraucht, welche zu 100% durch Zuschüsse gedeckt wurden. 13 neuen Wegepaten wurden ausgebildet. Die Wegemarkierung wurde mit dem Landkreis Tirschenreuth, der Fränkischen Schweiz und dem Steinwald koordiniert. Es gab im vergangenen Jahr 26 Meldungen zu verschiedenen Problemen bei Wegen, Besteigungsanlagen und Markierungen. 95% davon konnten sofort abgearbeitet werden, nur am Waldstein steht im kommenden Jahr eine größere Sanierung am Aufstieg zur Schüssel an.

Ein weiterer großer Punkt, der auf den FGV zukommt, ist das Thema “Barrierefreiheit”. Hierzu wird der FGV gesondert einen Fragebogen für jeden zum Download zur Verfügung stellen, wo sich ein “barrierefreier” Wanderweg oder auch nur Wegeabschnitt im Fichtelgebirge befindet. Ziel ist es, eine das ganze Fichtelgebirge abdeckende Wanderbroschüre für Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit als auch für Eltern mit Kinderwagen zu erstellen.

 

Thorsten Bugla als stellvertretender Referent für Jungend und Familie stellte seine Jugendarbeit vor. Aktionen, die das kommende Jahr folgen sollen, gehen von Vogelhaus basteln über Mountainbike Touren, Fahrradtouren bis hin zu Besichtigungen z.B. von der Skisprungschanze in Bischofsgrün. Eine neue Homepage für die FGV Wanderjugend wird aufgesetzt und es finden jetzt schon regelmäßige Treffen der Verantwortlichen für Jugendarbeit der einzelnen OVs statt.

 

Es folgte nach einer kurzen Pause der nichtöffentliche Teil der Sitzung mit dem Bericht des Hauptkassiers Harry Panzer zur Kassenlage mit anschließender Aussprache.

Danach schloß die HV des FGV, Monika Saalfrank die Versammlung.

 

Bereits im August richteten die Ortsgruppe des FGV Höchstädt i.Fichtelgebirge und der Obst- und Gartenbauverein Höchstädt ein gemeinsames Ferienprogramm aus

Die Schatzsuche auf dem Nachtberg

Beim Start am Schulhof haben die 23 Kinder eine „originale“ Schatzkarte erhalten, sowie einige Bilder von örtlichen Gegebenheiten oder Aussichtspunkten.

Die Schatzkarte führte die Kids durch die Höchstädter Weihersloh auf den Nachtberg – auf der Strecke mussten Sie anhand der Bilder die Punkte finden und Rätsel lösen, durften wilde Beeren naschen und auch darüber hinaus konnten sie in der Natur viel entdecken.

Bei der Steinformation am Nachtberg angekommen haben die Kinder nach einer kurzen Stärkung den Schatz schnell gefunden.

Am Ende der ca. 4 km langen Wanderung konnten sich die Kinder selbstgemachte Burger schmecken lassen und mit Riesenseifenblasen den Tag ausklingen lassen.

 

( Text & Bild: Juliane Wirth )

Wind und Wetter, Schnee und Kälte, Trockenheit und Wärme, sie strapazieren nicht nur die Menschen und Natur, sondern auch die Gebäude.

 

So hat es sich auch beim Kösseinehaus bemerkbar gemacht, dass manche der Fugen zwischen den Granitquadern im unteren Hausbereich nicht mehr fest waren und gebröckelt sind. Dem sollte abgeholfen werden – doch wie? Handwerker sind derzeit Mangelware und die Kosten dafür nicht unerheblich.

 

Bei einer Besprechung zu diesem Problem hat FGV-Mitglied Birgit Schelter, die seit dem Frühjahr 2019 in die Hausbetreuung „Kösseinehaus“ eingestiegen ist, kurzerhand erklärt „wir machen das“.

 

Zusammen mit ihrem 19jährigen Sohn Tim, dessen Freund Jonas Häcker, beides Lehrlinge der Fa. Roth, Wunsiedel, und ihrem Partner Johannes Hein von der gleichnamigen Zimmerei und Baubetrieb aus Bad Neustadt/Saale war also fachkundiges und aktives Personal vorhanden.

 

Im August wurden alle Fugen des Kösseinehauses inspiziert, abgeklopft, gerüttelt und gezogen um festzustellen, wie groß die Schäden sind.

 

In Handarbeit haben die Vier dann rund um das Haus das lose Fugenmaterial entfernt, die Fugen gereinigt, ausgespült und mit Trasszementmörtel wieder verschlossen.  Noch festsitzendes Fugenmaterial wurde belassen.

 

Mit knapp 20 Stunden ehrenamtlicher Arbeit ist das Kösseinehaus  nun dahingehend wieder ertüchtigt.

 

Demnächst steht der Bau einer Lagerfläche unter der Terrasse des Kösseinehauses an, da die Wirtin aufgrund der guten Auslastung im Haus etwas Platzprobleme bekommt. Auch das wird das Team in Angriff nehmen.

 

Dennoch werden immer wieder helfende Hände und fachkundiges Wissen für das Kösseinehaus gebraucht.

Wer also handwerklich versiert ist, ab und an ein bisschen Zeit hat und gewillt ist, sein Wissen und Können für die Allgemeinheit einzusetzen kann sich gerne mit Birgit Schelter unter Tel. 0160/4 678 650 oder in Verbindung setzen.

 

Vielen vielen Dank für Deinen Einsatz liebe Birgit incl. Helfer !

 

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