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September 2020
Archiv

Ruediger Taubald

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Liebe Heimat- und Wanderfreunde,
das Gesteinigt ist wieder durchgängig begehbar. Die Sperrung ist aufgehoben.
Dazu noch ein paar erklärende Worte:
Die Borkenkäfer haben aufgrund der großen anhaltenden Trockenheit eine große Anzahl der Fichten befallen. Die Witterungsverschiebung im Zuge des Klimawandels hat diesen starken Befall mit gefördert.
Die befallenen Bäume mussten zum Schutz des Wanderweges gefällt werden, bevor diese auf den Wanderweg stürzen. Wir wollten den Eingriff möglichst schonend durchführen. Schweres Gerät hätte erhebliche Spuren hinterlassen. Das anfallende Holz verbleibt in der Fläche und wurde zur Biotopanreicherung am Hang sicher abgelegt.
Die Arbeiten sind abgeschlossen und das Gesteinigt ist wieder begehbar. Wegen den Fällarbeiten mussten wir um Unfälle zu vermeiden an den Arbeitstagen das Gesteinigt sperren. Wir
danken allen die für diese Sicherungsmaßnahme Verständnis hatten.
Mit dem liegenden Holz wird der Aufbau eines neuen Waldes gefördert. Der Wildverbiss ist reduziert. Die Stämme und Äste beschatten die entstehenden Sämlinge, die dann weniger austrocknen. Zusätzlich wird der Verhau von Vögeln, Insekten und Pilzen besiedelt, die im stehenden Wald nicht vorkommen. Diese Arten können die stehenden Bäume nicht gefährlich werden.
Es ist ein aktiver Beitrag zur Biologischen Vielfalt. Diesen positiven Effekt hat eine Untersuchung von Windwurfflächen der Universität Würzburg und des Forstbetriebes Ebrach nachgewiesen.
Danke für Euer Verständnis für diese Maßnahme!
Bleibt`s gsund!

Passend zur Haupturlaubszeit wurde der neue “Weißmain-Ochsenkopf-Steig” fertiggestellt und auch zertifiziert.

Nach dem ersten zertifizierten örtlichen Wanderweg im gesamten Fichtelgebirgsraum, dem „Bischofsgrüner Panoramaweg“, wurde auf Initiative unseres 1. Vorsitzenden Rainer Schreier nun ein zweiter Weg in dieser Kategorie angegangen und fertiggestellt. Der „Weißmain-Ochsenkopf-Steig“ führt auf einer Länge von 10,4 km, beginnend oberhalb der Talstation Nord unserer Seilbahn, über das Tal des jungen Weißen Mains nach Karches. Von dort über den Goetheweg hinauf zum Weißmainfelsen. Weiter über die Weißmainquelle zum Ochsenkopf und zurück über den Reissingerbrunnen, Pumperhiebbrunnen, Parkplatz Vogelherd und Hügelfelsen zum Ausgangspunkt. Trotz der Corona bedingten, langen Zwangspause auch in Sachen Markierung über viele Wochen, gelang es unserem äußerst rührigen und kompetenten Markierungsteam innerhalb weniger Wochen diesen Weg perfekt zu beschildern und zu markieren. Neben 56 (!) neuen Wegweisern, wurden 60 Pfeil- und Kleinschilder sowie rund 300 (!) Markierungszeichen angebracht. Alleine für die vorbereitenden Arbeiten zur Digitalisierung des Weges hat unser 1. Wegewart Michl Leeb 40 Stunden investiert. Dazu kamen draußen die Markierungs- und Beschilderungsarbeiten in einem Umfang von weit über 100 Stunden, welche hauptsächlich von unserem stv. Wegewart Peter Hedler sowie den Mitgliedern des Wege-Teams Karl-Herbert Meisel und Heinz Krejtschi ausgeführt wurden. Diesen wirklichen Aktivisten gilt unser besonderer Dank.

Nahezu parallel zu den Wegearbeiten, wurden die Texte für unsere drei Objekttafeln in aufwändiger Kleinarbeit und einer Reihe Klärungsgespräche erarbeitet und immer wieder verbessert. Hier war unser Wanderwart Holger Nerreter und unser Vorsitzender Rainer Schreier federführend. Das Layout erstellte in bewährter Weise Diane Leppert. Die Tafeln an sich wurden von der Fa. Remitschka Design gefertigt. Die Gestelle für die Tafeln von der Zimmerei Alexander Reichel. Alles lief hier in kürzester Zeit reibungslos Hand in Hand. Die Aufstellung der Tafeln vor Ort übernahm Alexander Reichel mit den Mitarbeitern des Bauhofs der Gemeinde  Bischofsgrün. Allen an diesem Projekt beteiligten Firmen und Vereinsaktiven   sowie den Bauhofmitarbeitern sei bereits an dieser Stelle ein ganz besonderer Dank ausgesprochen.

Die Verleihung der Zertifizierungsurkunde soll dann im Rahmen der TourNatur, Anfang September in Düsseldorf erfolgen. Eine kleine Bischofsgrüner Abordnung, u.a. mit unserem Bürgermeister Michael Schreier, Wanderwart Holger Nerreter und 1. Vorsitzenden Rainer Schreier wird die Auszeichnung entgegennehmen. Nicht vergessen werden darf an dieser Stelle zu erwähnen, dass die Gesamtkosten dieses Projektes rund 10.000,- € betragen werden. Auch hier befinden wir uns in einem Förderprogramm über den Naturpark Fichtelgebirge mit einer 75%igen Förderquote. Ein genauer Betrag wird sicherlich im Rahmen der Einweihungsfeier bekanntgegeben. Wann die offizielle Eröffnung sein wird, steht derzeit noch nicht fest. Unabhängig davon kann natürlich dieser tolle Weg, mit vielen Höhepunkten in seinem Verlauf, bereits erwandert werden.

Der FGV Hauptverein sagt herzlichen Glückwunsch zum zweiten zertifizierten Wanderweg in Bischofsgrün und bedankt sich beim FGV Ortsverein Bischofsgrün, die den Wanderweg in mühevoller ehrenamtlicher Arbeit geplant, und ausgeführt hat. Dieser zertifizierte Wanderweg ist eine sehr starke Aufwertung der Fichtelgebirgsregion.

Und gleich vorneweg:

Martina Dötsch ist neue Jugend- und Familienreferentin im Hauptverein

Am 10. Juli traf sich die Deutsche Wanderjugend (DWJ) im FGV zu ihrer jährlichen Tagung in Marktredwitz.
Bei unserem letzten Treffen schickten die Ortsvereine 11 Jugendvertreter nach Marktredwitz.

Dieses Mal waren sogar zwei Abgeordnete der Deutschen Wanderjugend des Wanderverbandes
vertreten. Vor Ort war Ludwig Lang und über Internet zugeschaltet war Rebecca Blasek.

Stefan Lorke, Geschäftsführer, stellte sich persönlich den Delegierten vor und
teilte seine Vorstellung von der Jugendarbeit im FGV den Delegierten mit.

In Zukunft soll es wieder mehr Projekte für Kinder und Jugendliche im Hauptverein geben, in denen auch
die Ortsvereine mit eingebunden sind. So soll bei den Aktivitäten des Hauptvereins auch immer ein Programm für Kinder/Jugendliche angeboten werden.

Zur Definition von Jugendmitgliedern:
Alle Mitglieder des FGV sind bis zu ihrem 27. Lebensjahr automatisch auch Mitglieder in der DWJ.

Rückblick auf das Jahr 2019:

Durch Mithilfe von Rüdiger Taubald konnten wir eine eigene Website erstellen, unter https://www.fgv-wanderjugend.de kann sie eingesehen werden.

Aktuelle Termine dereinzelnen Ortsvereine sind hier zu finden. Schaut mal nach, ob ihr hier eine interessante Aktion findet. Auch Bildergalerien
zu den einzelnen Veranstaltungen könnt ihr euch hier ansehen und nochmals die schönsten Momente genießen. Jeder
Ortsverein kann mit seinen Kindern an den ausgeschriebenen Terminen nach Anmeldung teilnehmen oder kann auch
selbst eine Veranstaltung ins Leben rufen, die von der Wanderjugend finanziell und organisatorisch unterstützt wird.

Gabriele Neubert informierte über die finanzielle Situation in der Wanderjugend und erklärte, wie man Zuschüsse
für jede einzelne Veranstaltung beantragen kann. Auch haben wir eine neue Vorstandschaft gegründet, als
Hauptjugend- und Familienreferentin ist ab Juli Martina Dötsch an der Spitze. Sie wird von Thorsten Bugla vertreten,
als Kassenwartin und schon seit vielen Jahrzehnten in der Jugendarbeit im Hauptverein tätig, konnten wir wieder Gabriele
Neubert gewinnen. Neu sind Dirk Vogel als Schriftführer sowie Kerstin Ossendorf und Andreas Lederer als Beiräte.
Inge Reiser danken wir für ihre Unterstützung in den vergangenen zwei Jahren.

Ludwig Lang vom Bundesjugendbeirat stellte das Programm für den Sommer/Herbst auf nationaler Ebene vor,
welche Aktivitäten national und international möglich sind und gefördert werden. Anregungen und Informationen könnt
ihr auf der Website der DWJ holen. www.wanderjugend.de

Alle, deren Interesse wir wecken konnten und nun auch Jugendarbeit in ihren Ortsvereinen starten möchten, sind gerne
auf unser nächstes Treffen eingeladen.

Ein kurzer Steckbrief von Martina Dötsch:
Als langjährige Krankenschwester fand Martina in Entspannungspädagogik, zertifizierte Wanderführerin des
DWV, Übungsleiter des BLSV für Kinder und Jugendliche und als Waldmediator einen neuen Lebensmittelpunkt.
Mit Natur Pure (Entspannungswanderungen) und ihrer Tätigkeit im Amt für Ernährung und Landwirtschaft (Bayreuth,
Tirschenreuth und Weiden), sowie im Kreisjugendring Bayreuth ist sie auch Nebenberuflich tätig.

Außerdem gründete sie 2017 die Kindergruppe Outdoor Kids im Ortsverein Speichersdorf. Seit November letzten
Jahres ist sie hier als Jugendwartin im Ortsverein vertreten. Erreichbar bin ich auch persönlich unter meiner Mail-
Adresse:

 

Liebe Heimat- und Wanderfreunde,

SPERRUNG GSTEINIGT VERLÄNGERT !

Aufgrund der schwierigen Geländeverhältnisse und unvorhersehbarer Schwierigkeiten muss der Weg im Gsteinig für WEITERE 14 Tage, vom

Mo. 17.8.2020 – Fr. 21.8.2020
Mo. 24.8.2020 – Fr. 28.8.2022
gesperrt werden.
Der Fichtelgebirgsverein e.V. gibt bekannt, das ab Dienstag, den 4. August bis Freitag, den 28. August 2020
der Wanderweg durch das G’steinigt, bei Arzberg, an Werktagen tagsüber wegen Baumfällarbeiten gesperrt ist.
Es werden dringend notwendige Maßnahmen zur Sicherung der Verkehrssicherheit vorgenommen.
Diese ist auf Grund von starken Borkenkäferbefall auf Dauer nicht mehr gewährleistet.
Bitte vermeiden Sie es in diesem Zeitraum, zu ihrer eigenen Sicherheit, den Wanderweg zu benutzen.
Hier nochmals der DRINGENDE Appell an alle Wanderer, Naturfreunde die zu dieser Zeit durch das G`steinigt wollen.
Es besteht LEBENSGEFAHR für die Wanderer durch die Baumfällarbeiten! Die Absperrung sollte dies klar verdeutlichen!
Die Umleitung erfolgt über den Wanderweg 1 !

Neues Naturschutzreferat des Fichtelgebirgsvereins e.V. nimmt seine Arbeit auf.

von Birgit Schelter

„Biotoppflege, Vertretung des FGV bei Scoping- und Erörterungsterminen bei Gremien und Ausschüssen, Verfassen naturschutzrechtlicher Stellungnahmen, Förderung des Naturschutzgedankens in der Bevölkerung, Entwicklung und Umsetzung FGV-eigener Projekte wie z.B. zuletzt „Blühendes Fichtelgebirge“ oder die Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für die Mitglieder und Interessierte“, das ist nur ein kleiner Ausschnitt des Aufgabenfeldes, des Naturschutzreferates, für dessen Mitarbeit im Rahmen einer „Stellenausschreibung“ in der Vereinszeitschrift Siebenstern und über die Social Media-Kanäle geworben wurde.

Und das mit durchschlagendem Erfolg. In Zukunft bringen sich bisher 9 Fichtelgebirgler*innen aus allen Ecken des FGV-Gebietes im Referat Naturschutz ein. Interessierte sind jederzeit willkommen.

Neue Wege geht der Fichtelgebirgsverein e.V. im Rahmen seines „Arbeitskreis Zukunft“ und der Neuausrichtung des Vereins. Die bisherige Referentenstruktur wird ersetzt durch eine Referatsstruktur. Damit werden die kommenden Aufgaben nicht mehr auf den Schultern einer einzelnen Person verankert, sondern auf mehrere Personen verteilt.

In den vergangenen Tagen hat das Naturschutzreferat nunmehr seine Arbeit aufgenommen. Mit Franz Hörmann aus Gefrees als kommissarischen Leiter des Referats und Dr. Kristina Schröter aus Nagel als dessen Stellvertreterin hat die altersmäßig und mit beruflichem Hintergrund bunt gemischte Gruppe einen stimmberechtigten Sitz im Hauptausschuss des Vereins.

Die weiteren Akteure, die sich in Zukunft für die Naturschutzbelange des FGV und den Naturschutz im Fichtelgebirge stark machen heißen: Tobias Melzner, Christian Stöckert,  Dr. Samuel Hoffmann, Thomas Döhler, Dr. Harald Seeberger, Paul Bauer und Werner Reul.

Als anerkannter Naturschutzverband hat der Fichtelgebirgsverein schon seit jeher umweltfreundlich und nachhaltig gehandelt. Sei es durch die Anlage und Pflege von Biotopen, die Unterstützung der lokalen Naturschutzverbände oder in Form der vereinseigenen Stiftung „Natur- und Kulturlandschaft Fichtelgebirge.

Dies wissen die Mitglieder des FGV zu schätzen und unterstützen den Verein dahingehend auf allen Ebenen.

Auf dem Foto sehen Sie Links, von oben nach unten: Dr. Kristina Schröter, Werner Reul und Christian Stöckert.

Rechts von oben nach unten: Tobias Melzner, Franz Hörmann, Dr. Harald Seeberger, Dr. Samuel Hoffmann und Thomas Döhler.

Es fehlt Paul Bauer.

 


Im Jahr 2018 gabs auf dem Kösseinegipfel, besser gesagt im Kösseinehaus aufgrund der sehr trockenen Wetterlage kaum noch einen Tropfen Wasser.

Damals konnte mit einen Provisorium ( Danke nochmals an die Feuerwehr Wunsiedel ) die Zeit ohne Regen überbrückt werden.

Jetzt, im Mai 2020 mitten in der Corona Zeit nimmt der FGV Hauptverein ca. 40000 Euro in die Hand und lässt die marode alte Leitung die aus Ton besteht erneuern,

so dass wenn die Covit-19 Beschränkungen aufgehoben werden die Pächter Regina und Claudia vom Kösseinehaus voll durchstarten können.

Zum Beitrag des BR –> https://bit.ly/3gAa5A6

Liebe FGV´ler, Heimat- & Wanderfreunde,

nach langer Zeit der Abstinenz dürfen unsere Häuser ab 18. Mai vorerst im Außenbereich wieder öffnen.

Ab 25. Mai darf dann auch der Innenbereich der Gaststätten wieder geöffnet werden.

Die genauen Öffungszeiten erfahrt Ihr auf den jeweiligen Internetseiten der Häuser.

Asenturmgaststätte: www.fgv-asenturm.de

Kösseinehaus: www.fgv-koesseinehaus.de

Seehaus: www.fgv-seehaus.de

Waldsteinhaus: www.fgv-waldsteinhaus.de

Bitte beachtet die Hygieneregeln und vergesst nicht Euren Mund-/Nasenschutz der bis zum Sitzplatz und beim Verlassen des Tisches getragen werden muß.

 

#aufgehts
#nurderfgv

Wandern ist erlaubt und erwünscht, so der Wanderverband Bayern in seiner aktuellen Pressemitteilung.

Der Wanderverband Bayern begrüßt die Lockerung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie,

wodurch Wandern sowie anderer Freizeit- und Breitensport wieder intensiver betrieben werden können.

Dem Statement schließen wir uns gerne an, aber bitte mit einigen Vorsichtsregeln:

Wir haben deshalb sieben Tipps, was jetzt beim Wandern und Bergwandern zu beachten ist.

 

 

 

WandernCorona1

Liebe Wegewarte, Wegepaten und Wanderfreunde,

unsere Wanderwege sind für die Erholungssuchenden Infrastruktur. Wir sollten, soweit wir das nicht beim Spazierengehen gemacht haben, jetzt unsere Wanderwege kontrollieren und ergänzend markieren. Wir werden Pfingsten einen starken Wanderverkehr haben. Wir werden uns auch darauf einrichten, dass die Coronaauflagen uns mindestens das nächste Jahr noch begleiten.

Die allgemeine Ausgangsbeschränkung besteht nicht mehr. Vor allem ist der wichtige Grund, das Haus zu verlassen, ausdrücklich entfallen. Es besteht eine Kontaktsperre – 1,5 m Abstand, treffen mit nur zwei Personen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören und bei engeren Situationen, unterschreiten der 1,5 m, Mund-/Nasenmaske Pflicht. Unter diesen Bedingungen können wir markieren. Bei Arbeiten wo wir zu zweit sein müssen, benutzt bitte die Maske. Ich erwarte keine allgemeine Mail vom Landesverband.

Wir werden auf Bewährung an die lange Leine gelegt. Es sollte uns wichtig sein, die Lockerungen nicht auf das Spiel zu setzen. Sollten Wegepaten aufgrund ihrer persönlichen Gefährdung, sich nicht in der Lage sehen zu kontrollieren und markieren, werden wir unterstützen. Bitte sprecht mit Eurem Wegewart oder nehmt Kontakt mit mir auf.

Seid vorsichtig und bleibt gesund.

 

Mit freundlichen Grüßen

Christian Kreipe

Fichtelgebirgsverein e.V.

Referent für Wege

Schönbrunner Str.5

95709 Tröstau

09232/1736

0157 79821013

 

Stefan Lorke aus Thiersheim ist seit dem 1. Mai 2020 der neue hauptamtliche Geschäftsführer des Fichtelgebirgsvereins (FGV).

Der 48jährige Fichtelgebirgler ist Vielen kein Unbekannter. Mit seiner Tätigkeit in der Porzellanbranche, u.a. mit „Lorke-Porzellan“, kennt er die Region und die Menschen.

Der studierte Technische Betriebswirt sagt von sich selbst: „ich komme aus der Region und kenne Land und Leute, Und wer Menschen und den Fichtelgebirgsverein gut führen will, muss auch die Region und die Menschen mit ihren Besonderheiten kennen“.

„Ein Verein wie der  FGV, mit über 15.000 Mitgliedern gleicht einem Unternehmen“, so Lorke. „Führen, agieren, verwalten, gestalten“, das sind Schlagworte, so Stefan Lorke, die mit seiner neuen Tätigkeit zusammenhängen werden.

So muss der Verein z.B. neben rund 50 Hektar Biotopflächen, die er zu unterhalten hat, auch die Unterkunftshäuser des Fichtelgebirgsvereins verwalten.

In ganzheitlichen Prozessen denken und über den Tellerrand hinausblicken ist für Stefan Lorke als langjähriger Unternehmer keine fremde Tätigkeit. Aber Stefan Lorke wird als Geschäftsführer des Fichtelgebirgsvereins nicht nur das Vereinsleben verwalten.

Zu seinen Tätigkeiten gehört es, dem Vorstand und dem FGV-Hauptausschuss beratend zur Seite zu stehen und auch Konzepte zu erarbeiten. Dies wird unterstützt von den Referenten bzw. Referatsleitern, die ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen werden.

Bedingt durch die aktuelle Lage durch „Corona“ wird es für den neuen Geschäftsführer kein einfacher Start beim FGV werden. „Die Einarbeitung in der Geschäftsstelle, die zunächst wegen Corona vorläufig noch bis einschließlich Ende Mai geschlossen bleibt, muss unter Wahrung von Distanzen und Hygienemaßnahmen erfolgen, was oftmals wahrlich schwer ist“, so Hauptkassier Harry Panzer, der diese Einarbeitung in der  Hauptsache übernehmen wird.

Doch Stefan Lorke ist einer, der auch hier zusammen mit anderen Lösungen findet um den Start so gut als möglich zu absolvieren. Via Telefon und digitaler Kommunikationsmittel ist die Erreichbarkeit gewährleistet und eine gewisse Kreativität ist Stefan Lorke zu eigen.

Aufgaben insgesamt wird es für den neuen Geschäftsführer trotz der „Corona-Krise“ genügend geben.

Ob es die Kulturarbeit des FGV ist, in die sich vor allem der stellvertretende Hauptvorsitzende Adrian Rossner mit Herz und Seele einbringt oder die ebenso wichtige Jugendarbeit, die sich dank Thorsten Bugla verstärkt hat und sich „Deutsche Wanderjugend im Fichtelgebirgsverein“ nennt. Diese gilt es auch weiterhin zu fördern. „Das Potenzial dazu ist auf alle Fälle da“, so der neue Geschäftsführer.

„Dem Naturschutz und der Landschaftspflege, die satzungsgemäßen Ziele des FGV sind, gilt ein besonderes Augenmerk“, sagt Stefan Lorke. Aktuell baut der FGV ein Naturschutzreferat auf, das z.B. auch bei raumbedeutsamen Vorhaben dann seine Stellungnahmen für den FGV einbringen kann.

Als Geschäftsführer des FGV will Lorke den Verein nicht nur verwalten, sondern natürlich auch weiterhin fit machen für die Zukunft. An Ideen wird es nicht mangeln und die Unterstützung zahlreicher Mitglieder ist ihm gewiss.

„Durch die stetige Pflege und Zertifizierung der Wanderwege, auch in Zusammenarbeit mit der Tourismuszentrale Fichtelgebirge, stärkt der Verein die Region“, berichtet Stefan Lorke.

„Wie Wanderer und Mountainbiker gemeinsam die vorhandenen Wege nutzen können“ oder „welche Wege z.B. für Langstreckenwanderungen geeignet sind“, auch hier wird der neue Geschäftsführer seine Ideen einbringen.

Auch die Zusammenarbeit mit der 1999 gegründeten FGV-Naturschutzstiftung  als zuverlässige, in die Zukunft orientierte Fördereinrichtung zum Wohle und Erhalt der Schöpfung und unserer Fichtelgebirgsheimat fällt in den Aufgabenbereich des Geschäftsführers.

„Der Fichtelgebirgsverein ist in der Hauptsache ein Wanderverein“, so Stefan Lorke. „Daneben hat er jedoch eine Vielzahl an satzungsgemäßen Aufgaben zu erfüllen. Der Dienst und der Mehrwert für die Allgemeinheit, für die Menschen im Fichtelgebirge, die Gäste und Besucher, der durch den FGV geleistet wird, ist nicht mit Geld zu bezahlen“, schwärmt Lorke über den FGV.

Sein erklärtes Ziel ist es, zusammen mit allen ehrenamtlichen Helfern des FGV dies auch weiterhin zu leisten und die Menschen in der Region für den Fichtelgebirgsverein und seine Arbeit zu begeistern.

Unterstützt werden soll dies auch durch eine verstärkte Kontaktpflege mit Politik, Wirtschaft und Industrie auf allen Ebenen in der Region, wobei dem neuen Geschäftsführer des FGV seine Kontakte aus seiner Selbständigkeit hilfreich sein werden.

Aktuell gilt es, denen, die in diesem Jahr vielleicht nicht in den Urlaub fahren können, ein Angebot an Wanderwegen und Zielen, an geführten Wanderungen, Langstrecken- oder Kinderwagenwanderungen  anzubieten, das keine Langeweile aufkommen lässt.

„Es kommen ja auch wieder Zeiten, wo wir wieder raus dürfen, in die Natur, Einkehren in den FGV-Häusern, gepflegt essen und trinken und das wunderschöne Fichtelgebirge genießen. Und vielleicht genießen wir es dann um so mehr“, meint Stefan Lorke zum Abschluss.

Wir geben ihm Recht!



Text: Birgit Schelter
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