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Oktober 2019
Archiv

Ruediger Taubald

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Naturerleben mit Rollstuhl, Rolly oder Kinderwagen im Naturpark Fichtelgebirge

Der Fichtelgebirgsverein e. V arbeitet aktiv mit; Barriereearme Wanderwege sichtbarmachen

 

Wandern ist ein Freizeitvergnügen, das bei allen Altersstufen „in“ ist.

 

Doch nur wenige Wanderwege sind für mobilitätseingeschränkte Menschen nutzbar:

steinige oder morastige Wege, schmale Pfade oder steile Treppen,

Wurzel quer über dem Weg sind unüberwindbare Hindernisse und lassen den „Ausflug ins Grüne“ scheitern.

 

Umso wichtiger ist es – auch im Blick auf den demografischen Wandel – Wege zu sammeln und zu veröffentlichen, die „berollbar“ sind.

Rollbare Strecken sind auch für andere Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit und Eltern mit Kinderwagen besser nutzbar.

Mit Ihrer Hilfe möchten wir vorerst eine Wanderbroschüre mit geeigneten Vorschlägen erarbeiten und diese auch online und über die sozialen Medien wie Facebook verbreiten.

 

Als Einstieg gehen wir von den vorhandenen Angeboten aus. Wir möchten möglichst vielen unser Fichtelgebirge erlebbar machen.

Die Wege sollten selbst erprobt sein.

Der Naturpark Fichtelgebirge e. V., der Fichtelgebirgsverein e.V., die Seniorenbeauftragten und die Behindertenbeauftragte im Landkreis

Wunsiedel i. Fichtelgebirge werden die Vorschläge sammeln und daraus eine nach Möglichkeit das ganze Fichtelgebirge abdeckende Broschüre erstellen.

Das Fichtelgebirge ist im Sinne des Aufgabengebietes TZ-Fichtelgebirge zusehen.

 

Ziel ist es pro Gemeinde oder Stadt einen sehr gut geeigneten Wandervorschlag aufzunehmen.

Die Wege sollen nicht absolut barrierefrei sein, sondern Vorschläge sein, die auch mit Einschränkungen, die offengelegt werden, benutzbar sind.

 

Bitte den ausgefüllten Bogen den Sie unten zum Download finden oder Rückfragen an den:

Fichtelgebirgsverein e.V., Theresienstraße , 95632 Wunsiedel

 

oder Per E-mail:

 

barrierefrei@fichtelgebirgsverein.de senden.

 

Wichtige Verständnisfragen bitte an Christian Kreipe, Tel. 015779821013

 

                                     Download Fragebogen

 

Vorsitzendentagung 2019 in Fichtelberg

 

Pünktlich um 09.30 Uhr begrüßte die Hauptvorsitzende des FGV Monika Saalfrank die 65 anwesenden Vertreter der einzelnen Ortsgruppen und -vereine zur Versammlung. Ebenso gingen die Grußworte an den 2. Bürgermeister der Gemeinde Fichtelberg, Hrn. Karl Heinz Glaser, den ersten Vorsitzenden des OV Fichtelberg, Bernhard Kraus, als auch an Ferdinand Reb von der TZ Fichtelgebirge.

Anschließend stellte der erste Vorsitzende des FGV OV Fichtelberg seine Ortgruppe als auch die markantesten Punkte des Gebietes Fichtelberg in einem Bildervortrag vor. Grußworte des 2. Bürgermeisters von Fichtelberg folgten.

 

Als nächster Punkt auf der Tagesordnung stand eine Erläuterung des Themas “Fichtelgebirge Qualitätsregion Wanderbares Deutschland” durch den Leiter der TZ, Ferdinand Reb, auf dem Programm. Ferdinand Reb sprach von einem Besucherplus im Fichtelgebirge in den letzten Jahren von gut 30%. Mitgeholfen zu dieser Steigerung hat unter anderem die Schilder- & Wegereform des FGV, aber auch die Tatsache daß Wandern als Natursportart immer mehr Anhänger findet.

Es werden allerdings noch zertifizierte Wanderwege im Fichtelgebirge gesucht, und da kommt der FGV in Spiel. Wünschenswert wäre es, wenn jeder Ortsverein max. 2 (Rund)Wanderwege in die Waagschale legen könnte, um dann letztendlich die geforderten Kriterien / Qualitätsstandards zu erfüllen. Die bisher verfügbaren 5 Wanderwege sind leider noch nicht ausreichend, es sollten ca. 20+ sein.

Ziel ist es, die Zertifizierung bis zum Jahr 2021 in der Tasche zu haben. Finanziell wird das Vorhaben auch von der TZ unterstützt. Hier stehen 10.000 Euro zur Verfügung.

Im Anschluß des Vortrages wurden durch Hrn. Reb noch vorhandene Fragen der OVs beantwortet. Peter Hottaß sprach von „GEMEINSAM nur geht’s vorwärts“. Auch der FGV sollte dann von dieser Zertifizierung profitieren.

 

Als weiterer Punkt stand der Bericht der Vorstandschaft auf der Tagesordnung. Hier bedankte sich die HV Monika Saalfrank bei den OVs, die das Seehaus über den Winter brachten und “am Laufen” hielten. In der pächterlosen Zeit wurde das Seehaus renoviert, die Küche wurde neu gefliest, die Elektrik teilweise erneuert, es wurden eine Haubenspülmaschine, eine Gasfriteuse und auch ein neuer Konvektomat angeschafft. Eine neue Fluchtwegtreppe ist in der letzten Bauphase.

Auch ein schöner Erfolg war die Sternwanderung zum Großen Kornberg am 01.09.2019. Es folgten ca. 600 Wanderer der Aufforderung. Es sind zum kommenden Winterwandertag in Schöneck im Vogtland noch viele Hotelübernachtungsplätze frei, auch die bisher angemeldete Teilnehmeranzahl läßt noch etwas zu wünschen übrig. Rainer Schreier vom OV Bischofsgrün ist hier der direkte Ansprechpartner für Anmeldungen.

Auch der Wanderführerlehrgang von 11-21.07.2019 im Hotel Kaiseralm in Bischofsgrün war gut besucht. 16 Teilnehmer konnten begrüßt werden, davon 8 vom FGV.

Es werden auch noch Häuserpaten für das Seehaus und das Waldsteinhaus gesucht. Wer sich mit um das Kösseinehaus kümmern will, soll sich bitte an Birgit Schelter wenden.

 

Karl Kuhbandner von der FGV Naturschutzstiftung lobte als nächster Redner die tolle Arbeit bei der Schaffung von Blühflächen für den Insektenschutz. Falls jemand schützenswerte Flächen kennt, bei denen sich ein Ankauf lohnt, kann man sich gerne an Hrn. Kuhbandner wenden.

 

Christian Kreipe folgte dann in seiner Eigenschaft als FGV Wegewart. 3650 Stunden ehrenamtliche Arbeit wurden im vergangenen Jahr geliefert und dabei nur 16350 Euro an Bargeldaufwendungen verbraucht, welche zu 100% durch Zuschüsse gedeckt wurden. 13 neuen Wegepaten wurden ausgebildet. Die Wegemarkierung wurde mit dem Landkreis Tirschenreuth, der Fränkischen Schweiz und dem Steinwald koordiniert. Es gab im vergangenen Jahr 26 Meldungen zu verschiedenen Problemen bei Wegen, Besteigungsanlagen und Markierungen. 95% davon konnten sofort abgearbeitet werden, nur am Waldstein steht im kommenden Jahr eine größere Sanierung am Aufstieg zur Schüssel an.

Ein weiterer großer Punkt, der auf den FGV zukommt, ist das Thema “Barrierefreiheit”. Hierzu wird der FGV gesondert einen Fragebogen für jeden zum Download zur Verfügung stellen, wo sich ein “barrierefreier” Wanderweg oder auch nur Wegeabschnitt im Fichtelgebirge befindet. Ziel ist es, eine das ganze Fichtelgebirge abdeckende Wanderbroschüre für Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit als auch für Eltern mit Kinderwagen zu erstellen.

 

Thorsten Bugla als stellvertretender Referent für Jungend und Familie stellte seine Jugendarbeit vor. Aktionen, die das kommende Jahr folgen sollen, gehen von Vogelhaus basteln über Mountainbike Touren, Fahrradtouren bis hin zu Besichtigungen z.B. von der Skisprungschanze in Bischofsgrün. Eine neue Homepage für die FGV Wanderjugend wird aufgesetzt und es finden jetzt schon regelmäßige Treffen der Verantwortlichen für Jugendarbeit der einzelnen OVs statt.

 

Es folgte nach einer kurzen Pause der nichtöffentliche Teil der Sitzung mit dem Bericht des Hauptkassiers Harry Panzer zur Kassenlage mit anschließender Aussprache.

Danach schloß die HV des FGV, Monika Saalfrank die Versammlung.

 

Bereits im August richteten die Ortsgruppe des FGV Höchstädt i.Fichtelgebirge und der Obst- und Gartenbauverein Höchstädt ein gemeinsames Ferienprogramm aus

Die Schatzsuche auf dem Nachtberg

Beim Start am Schulhof haben die 23 Kinder eine „originale“ Schatzkarte erhalten, sowie einige Bilder von örtlichen Gegebenheiten oder Aussichtspunkten.

Die Schatzkarte führte die Kids durch die Höchstädter Weihersloh auf den Nachtberg – auf der Strecke mussten Sie anhand der Bilder die Punkte finden und Rätsel lösen, durften wilde Beeren naschen und auch darüber hinaus konnten sie in der Natur viel entdecken.

Bei der Steinformation am Nachtberg angekommen haben die Kinder nach einer kurzen Stärkung den Schatz schnell gefunden.

Am Ende der ca. 4 km langen Wanderung konnten sich die Kinder selbstgemachte Burger schmecken lassen und mit Riesenseifenblasen den Tag ausklingen lassen.

 

( Text & Bild: Juliane Wirth )

Wind und Wetter, Schnee und Kälte, Trockenheit und Wärme, sie strapazieren nicht nur die Menschen und Natur, sondern auch die Gebäude.

 

So hat es sich auch beim Kösseinehaus bemerkbar gemacht, dass manche der Fugen zwischen den Granitquadern im unteren Hausbereich nicht mehr fest waren und gebröckelt sind. Dem sollte abgeholfen werden – doch wie? Handwerker sind derzeit Mangelware und die Kosten dafür nicht unerheblich.

 

Bei einer Besprechung zu diesem Problem hat FGV-Mitglied Birgit Schelter, die seit dem Frühjahr 2019 in die Hausbetreuung „Kösseinehaus“ eingestiegen ist, kurzerhand erklärt „wir machen das“.

 

Zusammen mit ihrem 19jährigen Sohn Tim, dessen Freund Jonas Häcker, beides Lehrlinge der Fa. Roth, Wunsiedel, und ihrem Partner Johannes Hein von der gleichnamigen Zimmerei und Baubetrieb aus Bad Neustadt/Saale war also fachkundiges und aktives Personal vorhanden.

 

Im August wurden alle Fugen des Kösseinehauses inspiziert, abgeklopft, gerüttelt und gezogen um festzustellen, wie groß die Schäden sind.

 

In Handarbeit haben die Vier dann rund um das Haus das lose Fugenmaterial entfernt, die Fugen gereinigt, ausgespült und mit Trasszementmörtel wieder verschlossen.  Noch festsitzendes Fugenmaterial wurde belassen.

 

Mit knapp 20 Stunden ehrenamtlicher Arbeit ist das Kösseinehaus  nun dahingehend wieder ertüchtigt.

 

Demnächst steht der Bau einer Lagerfläche unter der Terrasse des Kösseinehauses an, da die Wirtin aufgrund der guten Auslastung im Haus etwas Platzprobleme bekommt. Auch das wird das Team in Angriff nehmen.

 

Dennoch werden immer wieder helfende Hände und fachkundiges Wissen für das Kösseinehaus gebraucht.

Wer also handwerklich versiert ist, ab und an ein bisschen Zeit hat und gewillt ist, sein Wissen und Können für die Allgemeinheit einzusetzen kann sich gerne mit Birgit Schelter unter Tel. 0160/4 678 650 oder b.schindler1@gmx.de in Verbindung setzen.

 

Vielen vielen Dank für Deinen Einsatz liebe Birgit incl. Helfer !

 

Herbsturlaub auf den FGV-Häusern:

 

Asenturm: 04.11.2019 bis Beginn der Wintersaison.
Genaueres geben wir zu gegebener Zeit auf unserer Internetseite www.asenturm.de  bekannt.

 

Kösseinehaus: 04.11. bis einschl. 26.11.2019. Im Winterhalbjahr Montag und Dienstag Ruhetage.

 

Tauritzmühle: 06.11. bis einschließlich 25.11.2019

 

Waldsteinhaus: 04.11.2019 bis 14.11.2019

Beachten Sie bitte auch die geänderten Öffnungszeiten !

 

Impressionen aus dem Fichtelgebirge und Naturpark Steinwald – FGV stellt neuen Kalender für 2020 vor

Nach einigen Jahren der Abstinenz hat der FGV-Hauptverein für das Jahr 2020 wieder einen Wandkalender für Natur- und Kunstliebhaber erstellt.

Diesmal beinhaltet der Kalender kolorierte Zeichnungen vom Zeichner und Maler Werner Gnida aus Marktleuthen.

Jeder Monat enthält zwei Blätter um einer Vielzahl an Zeichnungen gerecht zu werden. Der Kalender hat ein handliches Format von 33 x 21 cm,

das Kalendarium ist geeignet, eigene Termine eintragen zu können.

Bei der Vorstellung des neuen Kalenders freute sich der Künstler zum einen dass seine Zeichnungen nun in einem Kalender teilweise zusammengefasst sind.

Zum anderen dankte er dem Fichtelgebirgsverein für die Veröffentlichung, sind nun seine Werke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.

FGV-Hauptvorsitzende Monika Saalfrank dankte Werner Gnida für honorarfreie Bereitstellung seiner Zeichnungen.

Sie freute sich auch, dass der Heimatverein für das kommende Jahr wieder einen Heimatkalender veröffentlicht hat, der hoffentlich recht viele Abnehmer findet.

Der Kalender ist ab sofort in der FGV-Geschäftsstelle in Wunsiedel, sowie im heimatkundlichen Buchhandel zum Preis von 9,50 € das Stück erhältlich.

 

Der Versand der Kalender ist ebenfalls möglich. Hierzu bitte eine anfrage per Mail an: info@fichtelgebirgsverein.de

Versandkosten fallen zusätzlich an.

 

Gut gelungen ist der neue FGV-Kalender für das Jahr 2020“, waren der einhelligen Meinung

(v.li.) Klaus Bauer, Referent für Schrifttum, FGV-Hauptvorsitzende Monika Saalfrank und Künstler Werner Gnida.

 

Wandertreffen des FGV auf dem Kornberg am 01.09.2019

Knapp 300 Wanderfreunde folgten dem Aufruf des FGV zum Wandertreffen 2019 auf dem Kornberg bei bestem Wanderwetter.

 

Der Kornberg wurde dieses Jahr bewußt gewählt, da die erfolgreiche Renovierung der Schönburgwarte im Focus stand. Die Ortsvereine des Wandergebietes 1 organisierten diesen abwechslungsreichen Tag.

 

Für die Wandersenioren wurde ein Pendelbusverkehr auf den Kornberg ab dem Eisenwerk Martinlamitz eingesetzt, welcher schon früh am Morgen die ersten Besucher auf dem 827 Meter hohen Gipfel absetzte.

 

Ein ökumenischer Gottesdienst eröffnete das FGV Wandertreffen 2019. Nach der kurzen Zeit der Besinnung war stand das Mittagessen auf dem Programm.

 

Entweder man brachte seine Brotzeit selbst mit oder gönnte sich als Mittagsverpflegung ein paar Wiener, Weißwürste oder auch selbstgebackenen Kuchen, frisches Brot mit verschiedenen Aufstrichen das die Ortsgruppen / Vereine des Wandergebietes 1 hervorragend organisiert hatten.

 

Gestärkt durch die Brotzeit begrüßte dann die Hauptvorsitzende des FGV Monika Saalfrank die Ehrengäste und die Wanderer die sich am heutigen Tag auf dem Kornberg eingefunden haben. Eine kurze Ansprache von der Gebietssprecherin des Wandergebiet 1 Juliane Wirth folgte.

 

Nun stand die Verleihung des Kulturpreises an Siegfried Schelter aus dem FGV Ortsverein Thiersheim an, bei dem er Kulturwart ist.

Stellvertretender FGV Hauptvorsitzender Adrian Roßner hielt die Laudatio nicht ohne vorher in einer sehr emotionalen Rede den Aufruf zum Zusammenhalt nochmals zu betonen in einer doch sehr schwierigen Zeit für den Verein. Jeder der ein Ehrenamt im Verein begleitet sollte der entsprechende Respekt und auch die Wertschätzung zu teil werden.

Siegfried Schelter, dem FGV beigetreten in Jahr 1955 pflegt die Tradition und erforscht die Region seit nun mehr als 64 Jahren. Sein Name steht auch für Großprojekte wie die “Steinerne Chronik”. 29 beschriftete Steintafel und Findlinge geben an historischen Gebäuden oder Plätzen Auskunft.

Im Anschluß überreichten die Beiden FGV Vorsitzenden Hrn. Schelter die Urkunde und die Kulturpreistafel.

 

Mit Live Musik und gemütlichen Beisammensein klang dann das Wandertreffen auf dem Großen Kornberg aus.

 

Das Seehaus öffnet wieder seine Pforten

Schon seit einigen Monaten ist es still am Westhang des Seehügels nahe des Schneebergs: Das Seehaus, beliebtes Ausflugsziel für Bewohner des Fichtelgebirges, wie auch für Gäste, hatte geschlossen. Die Ruhe aber trog, wie Jörg Hacker, Geschäftsführer des Fichtelgebirgsvereins, berichtet: „Natürlich hat man von außen nicht viel davon mitbekommen, aber im Inneren glich das Gebäude teilweise einer riesigen Baustelle: Wir haben die pächterlose Zeit dazu genutzt, um unter anderem die Küche komplett zu sanieren.“

Nur eine der Maßnahmen, die am historischen Gebäude notwendig geworden waren, das immerhin rüstige 91 Jahre auf dem Buckel und eine spannende Geschichte vorzuweisen hat: Bereits im 16. Jahrhundert wurde am Schneeberg von mehreren Bergknappen Zinn abgebaut, für die man das erste „Zinnhäuschen“ errichtete, das seit 1839 als „Seehaus“ bezeichnet wird. Nach dem Ende des Bergbaus wurde der Fichtelgebirgsverein auf das halbverfallene Gebäude aufmerksam und trat bereits 1916 in Verhandlungen ein, um eine Bewirtschaftung zu ermöglichen. Der Weltkrieg durchkreuzte die Pläne der Heimatfreunde, in die erst zehn Jahre später von Neuem Bewegung kam: Aloys Birkl und Heinz Will waren damals die treibenden Kräfte, unter deren Ägide es tatsächlich gelang, einen Finanzausschuss nebst Baukommission einzuberufen. Schnell wurde klar, dass das alte Gebäude nicht mehr zu retten wäre und so plante man schließlich mit einem Neubau, der ab 1928 nach den Plänen des Hofer Architekten Hans Albert errichtet worden ist. 16.000 Mark, das Gros der Kosten, übernahm damals der Ortsverein Hof, 5.500 Mark wurden vom Hauptverein zugeschossen.

Seit dieser Zeit wird das Seehaus von Pächtern bewirtschaftet, während sich der Fichtelgebirgsverein – finanziell und durch ehrenamtliche Arbeit der umliegenden Ortsvereine – um Unterhalt und Baumaßnahmen kümmert. Dabei spielt auch der Umwelt- und Naturschutz eine große Rolle: „Schon 2002 wurde die Umrüstung des autarken Gebäudes auf nachhaltige Energieproduktion durchgeführt,“ führt Hacker aus. „Allein 330.000 Euro wurden in Photovoltaikanlage, Blockheizkraftwerk und energetische Sanierung investiert.“

Und dennoch, aller Maßnahmen zum Trotz, blieb das Gebäude die letzten Monate geschlossen: Grund waren, einmal mehr, fehlende Pächter. „Der Fichtelgebirgsverein besitzt insgesamt fünf Unterkunftshäuser“, so stellv. Hauptvorsitzender Adrian Roßner, „von denen derzeit drei sehr, sehr gut bewirtschaftet werden. Nachdem der letzte Pachtvertrag für das Seehaus ausgelaufen war, gab es zwar immer wieder einmal Bewerbungen, doch fielen viele davon weg, da die Pachtinteressenten die besonderen Verhältnisse, die dort oben herrschen, komplett unterschätzten.“ Umso mehr freut es die Siebensternler, dass sie nun nicht allein neue Pächter auf dem Seehaus begrüßen dürfen, sondern dass es zudem alte Bekannte sind, die die Situation gut einzuschätzen wissen: Monika Steiner und Berthold Hübner, die sie bereits ab 2009 bewirtschaftet haben, werden die Ausflugsgaststätte ab 1. Oktober 2019 wieder für Wanderer und Ausflügler öffnen. „Damit sind die Bemühungen des FGV, diese Lücke im Tourismusangebot für Wanderer, Radfahrer, Tourengänger und Skiläufer zu schließen, von Erfolg gekrönt,“ freut sich Jörg Nürnberger, stellv. Hauptvorsitzender, ehe sein Amtskollege Roßner eine „Herzensangelegenheit“ ergänzt, wie er es nennt: „Man sollte stets – gerade bei manchen Diskussionen – im Hinterkopf behalten, dass der Fichtelgebirgsverein keine millionenschwere Holdinggesellschaft ist, sondern ein Verein, dessen Mitglieder ehrenamtlich einen Großteil der touristischen Infrastruktur in der Region am Laufen halten. Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, hat man während der Schließung des Seehauses gut gemerkt. Insofern würden wir uns sehr freuen, wenn die viele Arbeit, die im Hintergrund läuft, auch entsprechend wertgeschätzt würde.“ Am Seehaus jedenfalls wird nach gut einem Jahr neues Leben einkehren, womit auch die dort vorbeiführenden Wanderrouten und die E-Bike-Station wieder in den Fokus unzähliger Naturfreunde rücken werden. Immer getreu dem Motto, unter dem das Seehaus einst errichtet worden ist: „Liebe zur Heimat hat dich erbaut, Liebe zur Heimat möge dich erhalten.“

 

Liebe Heimat- und Wanderfreunde des FGV,

 

der OV Bischofsgrün organisiert einen Besuch zum kommenden Winterwandertag vom 23.01 – 26.01. 2020 in Schöneck / Vogtland.

 

Die Übernachtung erfolgt “mittendrin statt nur dabei” im IFA Schöneck Hotel & Ferienpark.

https://www.ifa-schoeneck-hotel.com

Es stehen Hotelzimmer aus einen Kontigent zur Verfügung.

 

Die Zimmer sind mit Dusche, WC, Fön, Sat-TV, Telefon und WLAN ausgestattet. Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und ein Abendessen als täglich wechselndes kaltes/warmes Themenbuffet sind im Übernachtungspreis inbegriffen.  Ebenso 1* pro Übernachtung freier Eintritt in das tropische Erlebnisbad.

Doppelzimmer auch zur Einzelnutzung.

Preise wie folgt:

 

Ü/HP im EZ 90,00 € p. P. / Nacht , Ü/HP im DZ 72,00 € p. P. / Nacht

Wochenendzuschlag (Fr-So) 7,00 € p. Zimmer / Nacht

Kurtaxe Kinder (6 – 14 Jahre) 0,60 € p. P. / Nacht, Erwachsene 2,00 € p. P. / Nacht

Parkgebühren Hotelparkplatz 1,00 € p. Pkw / Nacht

 

Wenn die Teilnehmerzahl bei über 18 Personen liegt, greift der Gruppentarif wie folgt:

Ü/HP im EZ 68,00 € p. P. / Nacht , Ü/HP im DZ 58,00 € p. P. / Nacht

Wochenendzuschlag (Fr-So) 5,00 € p. P. / Nacht

Kurtaxe und Parkgebühren bleiben unverändert.

 

Kinderermäßigung: Ermäßigung für 3. & 4. Pers. im App. / Familienzimmer (Schlafcouch)

(Gilt nur für Ü / HP) bei 2 Vollzahlern: bis 6 Jahre 100 %, 7-12 Jahre 50 %, 13-14 Jahre 30 % Erm.

Single mit 1-2 Kindern (0 – 6 Jahren) = EZ – Preis

Single mit 1-2 Kindern (7 – 14 Jahren) = DZ – Preis + Kindererm. siehe 2 Vollzahler

 

Bitte beachten: Der Ferienpark ist rauchfrei und es sind keine Haustiere erlaubt !

 

Die Anreise erfolgt privat, d.h. in Fahrgemeinschaften. Anreisezeit am Mittwoch 22.01.2019 oder entsprechend an den anderen Tagen wird noch abgesprochen und rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Das Programm für den Winterwandertag 2020 im Vogtland steht bereits fest und ist online abrufbar:

 https://www.yumpu.com/de/document/read/62714568/broschuere-dwwt2020-web

 

Anmeldeformulare für die Wanderungen, Eröffnungs- und Abschlußabend sowie für Pferdeschlittenfahrten:

https://www.schoeneck.eu/DE/Winterwandertag_2020/Anmeldeformulare/Anmeldeformulare_fuer_Wanderungen/_Eroeffnungs-_und_Abschlussabend/_Ausfluege/_Pferdeschlittenfahrten.html

 

Wanderplaketten für den Winterwandertag 2020 in Schöneck können auch bereits online oder per Mail oder auch telefonisch bestellt werden:

https://www.schoeneck.eu/DE/Winterwandertag_2020/Bestellung_Wanderplakette/Bestellung_Wanderplaketten.html

 

Die Plakette kostet für alle Tage 10 Euro, für einen einzelnen Tag 5 Euro pro Person.

 

Bei weiteren Fragen steht Rainer Schreier zur Verfügung. Tel: 09276  1244

 

Wir sehen uns in Schöneck 😉

 

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