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Event Calendar
Dezember 2018
Archiv

Ruediger Taubald

Kösseine-Webcam außer Betrieb

Die Kösseine-Webcam gab uns seit 2001 zu allen Jahreszeiten schöne Aussichten vor allem ins Fichtelgebirgsinnere. Die Webcam wurde damals nach gründlicher Renovierung des Kösseinehauses von zwei Firmen kostenlos installiert, sie ist nicht Eigentum des Fichtelgebirgsvereins sondern dieser Firmen. Seit einigen Wochen liefert die Webcam keine Bilder mehr, was in der Bevölkerung für große Aufregung sorgt. Auch die Kösseinewirtin Regina Rothenberger bedauert, dass es keine Bilder von der Kösseine mehr gibt. Die Installationsfirma hat durch Spezialisten versucht, den unbekannten Übertragungsfehler zu beseitigen – bisher vergebens. Bleibt zu hoffen, dass der Fehler gefunden wird oder dass sich ein neuer Sponsor für eine neue Webcam findet.

Der Arbeitskreis „Blühendes Fichtelgebirge“ , bei dem sich auch der Fichtelgebirgsverein engagiert zeigt auf was Insekten tötet und ihnen den Lebensraum nimmt.

Handlungsbedarf gibt es in der Zwischenzeit überall, da Jahr für Jahr die Lebensräume der Insekten durch konsequentes mähen und mulchen der Wiesen immer mehr eingeschränkt werden.

Deshalb verfassten die nachstehenden Unterzeichner eine 2te Petition.

Udo Benker-Wienands
1.Vorsitzender Ökologische Bildungsstätte Hohenberg e.V.

Jörg Hacker
Hauptnaturschutzwart des Fichtelgebirgsvereins e.V.

Christian Kreipe
Vormaliger Geschäftsführer des Naturparks Fichtelgebirge

Thomas Lippert
Geschäftsführer des Kreisverbandes Wunsiedel des Bayerischen Bauernverbandes.

Anbei noch der Link vom Bericht des Bayerischen Fernsehens zum Thema und der Petitionstext:

https://www.br.de/mediathek/video/brachflaechen-im-fichtelgebirge-naturschuetzer-gegen-plaene-der-eu-av:5bd0af2d3810010018a956a2

 

Petitionstext

Herbstlicher Wanderausflug in die Fränkische Schweiz

Großes Glück hatten die 26 Teilnehmer unseres Herbstausfluges am Sonntag, den 21. Oktober in die Fränkische Schweiz. Es war der letzte durchgehende warme sonnige Herbsttag dieses Jahres, der den Teilnehmern ein farbenprächtiges Naturerlebnis in unserer Nachbarregion bescherte.

Von Wanderwart Andreas Richter organisiert ging es vorbei an Pottenstein zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, der Schlehenmühle bei Egloffstein. Unterwegs bekamen die Teilnehmer durch Susanne Steinlein noch interessante Informationen zur Fränkischen Schweiz und durften sich bei Leberkäse für die Wanderung stärken.

Eine kleine Gruppe nutze das Alternativprogramm um mit dem stv. Wanderwart unserer Ortsgruppe Holger Nerreter den nahe gelegenen Wildpark Hundshaupten zu besuchen. Dort konnte man bei bestem Wetter das schöne Areal begehen.

Nach der 7 Kilometer langen Wanderung zum Aussichtspunkt Wichsenstein bzw. dem Besuch des Wildparks ging es dann wieder gemeinsam zu Preuschens Edelbrandbrennerei in Hundsboden. Eine interessante Führung und zünftige Brotzeit fand in einer Schnapsverkostung ihren Höhepunkt.

Im Anschluss brachte Busfahrer Markus die Teilnehmer wohlbehalten nach Bischofsgrün zurück Man war sich einig, dass man dieses wunderbaren Herbsttag Dank hervorragender Organisation und bestem Wetter in bleibender Erinnerung behalten wird.

 

Liebe Besucher der Schönburgwarte, liebe Wanderfreunde aus Nah und Fern. 
Die Schönburgwarte auf dem Großen Kornberg ist vom 22.10. bis ca. 5.11. geschlossen. 
Zurzeit werden im Innenbereich unseres Aussichtsturmes Renovierungsarbeiten durchgeführt. 
Der Turmeingang ist verschlossen. 
Aus diesem Grund ist der Zugang zur Aussichtsplattform der Schönburgwarte bis auf weiteres nicht möglich. 
Alle Turmdienste sind abgesagt.

Update 29.10.2018:

Die Außenarbeiten am Kornbergturm sind weitgehend abgeschlossen. 
In dieser Woche wird noch das restliche Gerüst abgebaut. 
Im Inneren wird bis Mitte nächster Woche noch auf Hochtouren gearbeitet. 
Solange bleibt der Turm auch noch für Besucher gesperrt.

Update 14.11.2018:

Nach Abnahme durch die Regierung von Oberfranken ist die Schönburgwarte nach der 
Generalsanierung wieder für Besucher geöffnet. 

Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze !


FGV Vordorf ohne Vorstand.

In der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Vordorf am 13.10. 2018 hat sich leider weder ein neuer Vorsitzender noch ein Stellvertreter gefunden.

Damit haben wir vorübergehend keinen Ansprechpartner vor Ort.

Das Zuständige Vereinsregistergericht Hof ist unterrichtet.

Aller Schriftverkehr, den Ortsverein Vordorf betreffend, bitte vorübergehend an die FGV-Hauptgeschäftsstelle Wunsiedel, Theresienstraße 2 richten.

Das Vordorfer Haus wird weiterhin von Siegfried Wunderlich betreut (Telefon 09232-2016) und steht für Übernachtungen und Versammlungen zur Verfügung.

 

Das Marktredwitzer Haus wurde an den FGV übergeben.

Der Fichtelgebirgsverein dankt dem Pächterehepaar Rupprecht für die hervorragende Zusammenarbeit und wünscht den Beiden für die weitere Zukunft alles Gute !


V.l.n.r.: Jürgen Rupprecht, Hüttenwart Günther Karl, Karin Rupprecht und FGV Hauptvorsitzende Monika Saalfrank

Versammlung der Vorsitzenden der Ortsvereine in Kemnath

Ca. 80 Vertreter der Ortsvereine des Fichtelgebirgsverein fanden sich am 06. Oktober vormittags im Foyer der Mehrzweckhalle in Kemnath ein.

Die Begrüßung erfolgte durch die Hauptvorsitzende des FGV Monika Saalfrank. Anschließend folgten ebenfalls noch Grußworte durch den Vorsitzenden der OG Kemnath Wolfgang Heser und durch den 1. Bürgermeister der Stadt Kemnath Hrn. Werner Nickl.

Nach den Grußworten riß die Hauptvorsitzende des FGV das vergangene Jahr für die Vorsitzenden kurz ab und bat um eine positive Darstellung des Vereins nach außen hin. Gerade in der Zeit der sozialen Medien sei es wichtig Positives „herüberzubringen“; denn Negatives macht sehr schnell „die Runde“..

Christian Kreipe, der Referent für Wege beim FGV, berichtete über vergangene Markierungsarbeiten wie auch über die sehr hohe Qualität der Wanderwege und führte als herausragendes Beispiel den zertifizierten Bischofsgrüner Panoramaweg an. Im FGV sind zur Zeit ca. 50 Wegewarte und ca. 150 Wegepaten vertreten. Ende Januar 2019 wird ein weiterer Lehrgang zum Wegepaten stattfinden. Dieser ist kostenlos und wird in 3 Abschnitte unterteilt sein. Genaueres wird noch bekannt gegeben. Der Zustand der Wanderwege habe sich in den letzten 10 Jahren erheblich verbessert, so Christian Kreipe.

Der Vorsitzende der Stiftung Natur- und Kulturlandschaft Fichtelgebirge Karl Kuhbandner nahm anschließend die Jugendarbeit und Naturschutz zum Thema. Wo ist die Jugend in den Vereinen müsse man sich fragen, und was unternehmen wir, um sie zu verbessern. Auch den Naturschutz solle jeder Ortsverein hochhalten und dazu auch die Stiftung nutzen, um Aufgaben rund um den Naturschutz zu erfüllen.

FGV Geschäftsführer Jörg Hacker ergänzte die Berichte der Referenten. Fördermittel für die Wegemarkierung stehen bereit und sind abrufbar. Auch wurde kurz auf das Seminar „Wissen über die Heimat wachküssen“ eingegangen welches im Sep. 2018 in Gefrees stattfand. Ein ausführlicher Bericht findet sich hierzu auf der FGV Internetseite.

Weiterhin berichtete Jörg Hacker, daß der AK „Blühendes Fichtelgebirge“ ein voller Erfolg sei. Auch die Berichterstattung der Frankenpost zu diesem Thema erfreute sich großer Resonanz.

Nach einer kurzen Pause folgte der „nichtöffentliche Teil“ ..

Zum Abschluß wurde dann gemeinsam das Fichtelgebirgslied gesungen.

Die jetzt schon fixen Termine 2019:

16.01 – 20.01.2019     Ochsenkopf Winterwandertage

06.04.2019                  Jahreshauptversammlung FGV in Kirchenlamitz

22.09.2019                 Schaffest FGV Brand

12.10.2019                 Herbsttagung der Ortvereinsvorsitzenden in Fichtelberg

(Historische) Kulturlandschaftselemente erfassen Seminar am 22./23.09.2018

Von Eva Burger

Etwa 20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen besuchten ein Wochenende lang das Kulturlandschaftsseminar unter dem klangvollen Motto „Das Wissen über die Heimat wach küssen“ im Künneth’schen Palais in Gefrees.

Die Veranstaltung stellt den Startschuss der ehrenamtlichen Kartierung (historischer) Kulturlandschaftselemente im Fichtelgebirge dar. Die abwechslungsreiche Veranstaltung begann mit Begrüßungen durch Christian Kreipe, Adrian Roßner, Jörg Hacker und Peter Hotaß. Im Anschluss hielt Dr. Gerhard Ermischer, der Präsident des Bayer. Gebirgs- und Wandervereins, einen informativen und kurzweiligen Vortrag über das Lesen einer Landschaft. Unter anderem erfuhren wir, dass schon Alexander von Humboldt eine heute noch anwendbare Definition formulierte: „Landschaft ist die Totalität aller Aspekte einer Region, wie sie vom Menschen wahrgenommen wird“. Neben den drei räumlichen Dimensionen weise die Landschaft eine vierte Dimension auf: Die Zeit. Auch anschauliche Beispiele kamen nicht zu kurz: Dr. Ermischer zeigte auf, wie durch den Bau von Schul- oder Bahnhofsgebäuden ab dem 19. Jahrhundert ganz gezielt städtische Architektur ins Dorf gebracht wurde. Nach dem Mittagessen, das wir in der Entenmühle einnahmen, schloss sich eine Exkursion zur Burgkapelle Stein an. Unterwegs wurden wir unter anderem auf Bewässerungsgräben von Feldern, Tafeln des Jean-Paul-Weges und Hangstücke, die früher als Weideflächen genutzt wurden, heute aber bewaldet sind, aufmerksam gemacht. Die Burgkapelle Stein konnten wir unter der Führung von Georg Wolf besichtigen. Er ermöglichte uns nicht nur den Zugang zur Anlage, sondern gewährte uns auch interessante Einblicke in die Geschichte des Gebäudes, in dem bereits im 17. Jahrhundert die heute noch genutzte Kapelle eingerichtet wurde. Nach dem Rückweg zur Entenmühle endete der erste Tag dort nach einer Abschlussrunde.

Am zweiten Tag wurden wir durch Johanna Kemmler und Armin Röhrer vom LEADER-Kooperationsprojekt Erfassung (historischer) Kulturlandschaft umfassend darauf vorbereitet, mit Hilfe von Datenblättern und online verfügbarem Kartenmaterial selbst Kulturlandschaftselemente zu kartieren. Wer kennt Orte, an denen sich zum Beispiel Spuren früherer landwirtschaftlicher Nutzung finden? Wer findet „Löcher“ im Wald, Überbleibsel des Bergbaus in früheren Zeiten sind? Wer weiß um den Verlauf der alten Hohlwege? Zudem sollen natürlich auch bauliche Elemente, zum Beispiel Grenzsteine, Wegkreuze bis hin zu alten Gebäuden oder ihren Ruinen, in den Karten erfasst werden.

Kontaktadresse: info@fichtelgebirgsverein.de

Ausflug nach Altenburg am 22.09.2018

Ziel des diesjährigen Ausflugs des FGV-Ortsvereins Röslau war die Stadt Altenburg in Thüringen. Bei der Führung durch das Residenzschloss und durch die Stadt wurde uns die Geschichte des Ortes und des Landkreises näher erläutert. Altenburg ist eine mehr als tausend Jahre alte ehemalige Residenzstadt mit 33000 Einwohnern im Osten des Freistaates Thüringen und ist durch das nach 1810 hier erfundene Kartenspiel Skat bekannt. Eine Ausstellung dazu besichtigten wir im Schlossmuseum. Typische Altenburger Spezialitäten wie Ziegenkäse und diverse Liköre und thüringische Rostbratwurst wurden uns zur Verkostung dargeboten.

In Lichtenstein besuchten wir anschließend  die Miniwelt. Bei einem Rundgang kamen wir an den weltweit bekannten Bauwerken vorbei, die dort maßstabsgetreu zu bewundern sind. Ebenso konnten wir im Kleinplanetarium die Reise in das unermessliche Weltall erleben.

Im Gasthaus „Zur Linde“ in Hof-Wölbattendorf klang beim Abendessen dieser schöne und erlebnisreiche  Ausflug aus.