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Februar 2019
Archiv

Ruediger Taubald

Neue Paten weisen Wanderern den Weg

Der Fichtelgebirgsverein schult Interessierte, die ehrenamtlich Wanderwege markieren und kontrollieren.

Sie stützen sich auf die Verfassung und sogar auf eine DIN-Norm.

Zwölf Frauen und Männer aus dem Fichtelgebirge lernen eine neue Sprache. So sieht es jedenfalls Christian Kreipe. Für den Wegereferent des Fichtelgebirgsvereins (FGV) ist Markieren wie eine Sprache. Am Samstag hat er damit begonnen, die Wanderfreunde zu Wegepaten auszubilden – und machte sie schon einmal mit den Grundregeln vertraut. Da gibt es Rufzeichen und Bestätigungszeichen, da gibt es vorgegebene Entfernungen – und in Deutschland natürlich eine DIN-Norm für Wegweiser.

 

Wegepaten des FGV

Für die 49 Ortsvereine des FGV sind derzeit 120 Wegepaten im Einsatz. Ausgebildet wurden in den vergangenen Jahren etwa 140 Frauen und Männer. Einige von ihnen sind zugleich Wegewarte, andere arbeiten diesen zu. Die Ausbildung umfasst drei Kurse an Samstagen in Theorie und Praxis und dauert jeweils vier bis fünf Stunden.

Das Ziel der ehrenamtlichen Wegemarkierer formuliert der Wegereferent so: „Jeder Wanderer soll ohne Karte vom Ausgangs- zum Zielpunkt einer Wanderung laufen können.“ Dabei leiten ihn Wegweiser und Symbole für die seit Jahrzehnten bekannten Wege, etwa den Höhen-, den Quellen- oder den Egerweg. Diese wollen, wie die Markierungen, gepflegt sein.

Und weil immer weniger Ehrenamtliche bereit waren, solche Aufgaben zu übernehmen, erfand der frühere FGV-Hauptvorsitzende Peter Hottaß aus Gefrees in seinem Ortsverein das Modell der Wegepaten. Diese suchen sich in Absprache mit den Ortsvereinen bestimmte Wege aus dem Netz des Heimatvereins aus, das beachtliche 3700 Kilometer lang ist. Anfangs begleitet von einem Wegewart, sollen sie dafür sorgen, dass ihre Strecke leicht zu begehen ist: frei von Hindernissen und selbstverständlich immer gut bezeichnet.

Nach jedem Winter steht ein Kontrollgang an, der sich im Verlauf des Jahres wiederholen sollte. Haben Wind und Wetter Schäden verursacht, so meldet der Wegepate dies an den zuständigen Forstbetrieb. Nur kleine Arbeiten verrichtet er selbst, etwa das Zurückschneiden von Ästen oder Säubern der Wegweiser – und eben die Kontrolle der Markierungen.

„Auf Sicht“ sind diese angebracht. Das heißt: An jeder Kreuzung steht ein Wegweiser, der über Ziel und Symbol für den Weg informiert. 20 Meter weiter folgt ein Schild mit Wegesymbol als Rufzeichen. Nach 50 und danach spätestens nach 300 Metern folgt eine weitere Markierung als Beruhigungszeichen: Und spätestens nach einem Kilometer sollte ein neues Schild stehen. Der Wanderer weiß somit: Hier bin ich richtig.

Insgesamt sind es 14 Regeln, die der Verein den Paten mit auf den Weg gibt. So sollen die Markierungen immer auf der gleichen Seite eines Weges stehen. Führt ein Weg vom Feld in den Wald, so ist ein Symbol deutlich am Waldeingang anzubringen. Und natürlich gibt es Tabus für die Markierer: Kapellen, Kruzifixe oder Bildstöcke.

Unterwegs sind die Markierer und Paten in hoch offiziellem gesetzlichen Auftrag. Der Paragraf 141, 3. 3. der bayerischen Verfassung legt fest: „Staat und Gemeinde sind berechtigt und verpflichtet, der Allgemeinheit die Zugänge zu Bergen, Seen, Flüssen und sonstigen landschaftlichen Schönheiten freizuhalten sowie Wanderwege und Erholungsparks anzulegen.“ Für Kreipe ist das Recht auf freien Zugang zur Natur „ein Stück bayerischer Lebensart“.

Der Auftrag, dies zu regeln, geht ganz gezielt an die Vereine, die sich qua Satzung der Pflege der Natur und der Heimat verpflichten, bei uns eben der FGV. Er handelt indirekt im Auftrag von Städten und Gemeinden. Gelegentlich pfuschen den Markierern schon einmal Leute ins Handwerk, die auf eigene Faust markieren, etwa Mountainbiker am Kornberg. „Deren Tafeln sind schlicht illegal“, stellt Christian Kreipe fest. Außerdem würden solche Maßnahmen „das Klima stören“. Und rein rechtlich würde ein bezeichneter Weg für Mountainbiker als befahrbare Straße gewertet. Jedem Zweifler schreibt Kreipe ins Gewissen: „Das Gesetz sagt: Grundsätzlich hat der Fußgänger Vorrang.“

Gelegentlich stören auch noch andere Heimatfreunde das Klima. Wie berichtet, hatten vor einigen Jahren Unbekannte in der nördlichen Oberpfalz die Schilder zerstört, die auf den Fränkischen Gebirgsweg hinweisen. Das Wort „Fränkisch“ hatte sie gestört. Nun gibt es dort nur einen Gebirgsweg mit gleichem Symbol, und die Schilder hängen friedlich.

Die Markierer sind natürlich auch angehalten, der Natur Freiräume zu lassen – wie diejenigen, die die Wege angelegt haben. Christian Kreipe erinnert daran, dass 1974 die Route vom Silberhaus zur Platte gezielt um einen Bereich herumgeführt wurde, in dem der Auerhahn lebte. Heute gilt es für die Markierer, auch noch andere Rücksichten zu nehmen. Wegmarkierungen an Bäumen sollen bestenfalls angetackert werden. Denn, so Kreipe: „Jeder Metallspreißel kann im Sägewerk zum Verwerfen des Stammes führen.“ Auch Bäume verstehen in gewisser Weise die Sprache der Markierungen.

Artikel aus der Frankenpost vom 12.02.2019 Author Wolfgang Neidhardt

Es muss nicht gleich eine Plakattafel sein, wie sie FGV-Wegereferent Christian Kreipe (rechts) aufstellt.

Für die Wegepaten reichen Schilder und Markierungen. Foto: pr.

Der Fichtelgebirgsverein und seine Häuser

Eng mit der Geschichte des Fichtelgebirgsvereins sind seine Häuser verbunden. Das erste Unterkunftshaus, das Kösseinehaus,
konnte bereits im Jahre 1903 eingeweiht werden, 1908 folgte das Waldsteinhaus, 1928 das Seehaus und 1929 das Ochsenkophaus
in Fleckl, Gemeinde Warmensteinach. 1966 erwarb der Fichtelgebirgsverein das Marktredwitzer Haus im Steinwald.
Die Asenturm-Tagesgaststätte konnte 1979 wesentlich erneuert und erweitert werden.

Mit all seinen Einrichtungen gab seinerzeit der Fichtelgebirgsverein die ersten Impulse zur Erschließung und damit zur Belebung des Fremdenverkehrs,
der heute zu einem wesentlichen Wirtschaftsfaktor der Fichtelgebirgsregion geworden ist. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die gastronomischen,
bürokratischen und nicht zuletzt technischen Anforderungen an die Häuser aber erheblich verändert. Dies war und ist für den Verein mit erheblichen
Kosten und Arbeitsaufwand verbunden. Wichtig ist dabei zu wissen, dass der Fichtelgebirgsverein e.V. als gemeinnütziger Verein keine Mittel aus
den Mitgliedsbeiträgen für den Unterhalt der Häuser verwenden darf – die Häuser müssen sich also selbst tragen.

Nur mit Mühe gelingt Jahr für Jahr der Spagat, Einnahmen aus Pacht und Bierrückvergütung und die Ausgaben annähernd im Gleichgewicht zu halten.
Eine Rücklagenbildung ist daher nicht möglich.
Wie in der Branche üblich, hat der Pächter eine Umsatzpacht zu entrichten. Diese bewegt sich in der Regel immer um die 8 Prozent eines Jahresumsatzes.
Ab Überschreiten einer gewissen Höhe beträgt die Umsatzpacht noch 6 Prozent. Der Pächter entrichtet einen monatlichen Festbetrag, welcher bei der Jahresendabrechnung
auf die zu ermittelnde Pachthöhe angerechnet wird.

Bei steigenden Umsätzen wird die prozentuale Belastung für den Pächter also geringer und die Verlagerung von Pachtanteilen auf eine Jahresendabrechnung
macht es für diesen einfacher, umsatzschwache Monate zu überbrücken.

Auf allen unseren Häusem besteht Brauereibindung – das bedeutet, dass jeweils nur Biere von Brauereien ausgeschenkt werden dürfen, mit denen ein
Bierliefervertrag besteht. Hintergrund dafür ist, dass uns als Heimatverein daran gelegen ist, regionale Biere auszuschenken.
Natürlich trägt die daraus resultierende Bierrückvergütung auch zur Deckung der zum Unterhalt der Häuser notwendigen Kosten bei. Denn im Gegenzug übernimmt der
Fichtelgebirgsverein die Kosten für Grundsteuer, Gebäudeversicherungen, Reparaturen und Instandhaltungen sowie Ersatzbeschaffung der Einrichtungsgegenstände.
Bei Seehaus und Kösseine stellt der FGV sogar das Trinkwasser kostenlos zur Verfügung. Völlig außer Acht gelassen wird in dieser Rechnung zudem der Einsatz
unzähliger Stunden der Ehrenamtlichen, die der Fichtelgebirgsverein zusätzlich noch einbringt – denn ehrenamtliche Arbeit dürfen wir so viel wir möchten
in die Häuser stecken, ohne dass dies zum Verlust der Gemeinnützigkeit des Fichtelgebirgsvereins führen würde.

Fazit ist: Würde man den Betrieb der Häuser nur rein betriebswirtschaftlich sehen, müsste der Betrieb eingestellt werden. Da der FGV sich aber seinen
Mitgliedern und der Region verpfichtet fühlt, wird er alles tun, um, soweit das möglich ist, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Daher ist uns sehr daran
gelegen, dass unsere FGVler dieses Wissen in die Bevölkerung tragen. Nur durch das ehrenamtliche Engagement von Euch, liebe Mitglieder, war und ist
der Hauptverein in der Lage, diese große Herausforderung weiterhin zu tragen. Vielleicht ist es Euch möglich sowohl im Freundes- wie Bekanntenkreis
zu erzählen welche tolle Arbeit Ihr im Verein leistet.

Wahrscheinlich ist dann auch jedem klar, dass das alles mit viel Geld, aber vor allem auch mit großem ehrenamtlichen Engagement verbunden ist und
der ein oder andere wird Mitglied, spendet dem Verein oder engagiert sich womöglich sogar ehrenamtlich, so dass unsere Arbeit weiterhin fortgeführt
werden kann.

 

Achim Werner

 

Goldschmuck im Fichtelgebirgsmuseum  Wunsiedel

 

Im Jahr 1941 wurde bei Hohenberg a.d.Eger ein spätkarolingischer Goldschmuck gefunden.

Dem Arzt und verdienstvollen Heimatforscher Dr. Friedrich Wilhelm Singer ist es zu verdanken,

dass der Fund nicht in den Schmelztiegel kam, sondern für die Nachwelt erhalten blieb.

Jetzt wurde der sternförmige Goldanhänger aus dem 10. Jahrhundert,

der einen Durchmesser von 2,4 Zentimeter hat und mit einem Edelstein besetzt ist,

an das Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel übereignet, wo er zu besichtigen ist.

Der Sohn von Dr. Singer, Georg Singer, hat das wertvolle Schmuckstück anlässlich einer REGIOident-Veranstaltung

an den Vorsitzenden des Museumszweckverbandes Dr. Karl Döhler übergeben.

 

Eine Patenschaft, die glücklich macht

Der Fichtelgebirgsverein erneuerte in den letzten Jahren die Markierung der Wanderwege im Fichtelgebirge auf dem Standard von Qualitätswanderwegen.
Unser Markierungssgebiet erstreckt sich von Kulmbach/Bayreuth bis zur tschechischen Grenze und von Hof bis in den Steinwald/Rauher Kulm.
Um den Standard zu erhalten und auszubauen, möchten wir Interessierte einladen, bei uns als Wegepaten mitzuarbeiten.

In den letzten Jahren hat der Fichtelgebirgsverein das 3600 km lange Wanderwegenetz auf Sichtmarkierung umgestellt,
die digitale Wegeverwaltung eingeführt und die Ausbildung von Wegepaten vorangebracht.
Der Wegepate übernimmt die Markierungsarbeit auf „seinem“ Wegeabschnitt, der bis zu 20 km lang sein kann.
Er arbeitet im Team mit ausgebildeten Wegemarkierern in einem der 52 Ortsvereine und erhält eine Fahrerlaubnis vom Forst,
damit er an seinen Weg möglichst nahe heranfahren kann.

Die Einweisung in die Markierungsregeln geschieht in einem fünfstündigen Grundlehrgang,
während die praktische Ausbildung in zwei Abschnitten erfolgt: Einmal in der Werkstatt, das andere Mal draußen im Gelände.
Längst haben auch Jugendliche, aber auch Ruheständler erkannt, dass hier eine Freizeitbeschäftigung lockt,
die auch ohne PC-Kenntnisse ausgeübt werden kann. Wer mit dem PC umgehen kann, dem bereitet die digitale Wegeverwaltung,
für die der FGV die Software und die Einarbeitung anbietet, eine zusätzliche Freude.

Sowohl die Ausbildung zum Wegepaten als auch das Fitmachen für die digitalen Arbeitsweisen sind kostenfrei.

Man muss sich lediglich bei der FGV-Geschäftsstelle anmelden unter Telefon 09232-700755 – oder E-Mail: ch.kreipe@fichtelgebirgsverein.de

Die nächsten Lehrgänge finden statt:

Ausbildung zum Wegepaten

Grundlehrgang:  Samstag, 9.Februar 9:00 – 14:00 Haus des FGV in Wunsiedel
Praxislehrgang 1:  Samstag, 16. März 9:00 – 14:00 Haus des FGV in Wunsiedel
Praxislehrgang 2: Samstag, 4. Mai 9:00 – 14:00 FGV-Unterkunftshaus Waldstein

Umgang mit digitalen Karten

Samstag, 30. März 9:00 – 14:00 Bayernlab in Wunsiedel
Samstag, 9. Nov. 9:00 – 14:00 Bayernlab in Wunsiedel

Vom 12.07.2019 – 21.07.2019 findet in Bischofsgrün wieder ein Wanderführer Lehrgang statt.

Der kompakte Wanderführer-Lehrgang vermittelt in 80 Stunden die Inhalte nach dem Rahmenplan des DWV.
Nach erfolgreichem Abschluss erhält der Teilnehmer den Abschluss „Zertifizierter Natur- und Landschaftsführer“ für die Region Oberfranken.

Das familiär geführte Hotel Kaiseralm ist ein Privathotel im Herzen des Fichtelgebirges, am Wald- und Ortsrand von
Bischofsgrün und eingebettet zwischen den zwei höchsten Erhebungen – dem Ochsenkopf und dem Schneeberg. Die
naturnahe Umgebung bietet alle Möglichkeiten einer praxisnahen Ausbildung im Gelände.

Unterkunft und Verpflegung sind nicht im Preis enthalten und müssen selbst organisiert werden.

Wann & Wo: 12. – 21. Juli 2019 Bischofsgrün, Hotel Kaiseralm
Kosten: 550 € Mitglieder, 700 € Nichtmitglieder

Für aktive Wanderführer in den Ortsvereinen (und diejenigen die es werden wollen) übernimmt der Fichtelgebirgsverein bis zu 2/3 der Kursgebühren. Sprechen Sie mit Ihrem Ortsverein !

Teilnahme ab 18 Jahren

Voraussetzung: Erste-Hilfe-Bescheinigung (nicht älter als 3 Jahre), Kondition für eine Tagestour
Leistungen: Programm, Seminarunterlagen
Anmeldung: bis 01.06.2019 direkt bei der Heimat- und Wanderakademie Bayern
Leitung: Sven Hähle
Veranstalter: Heimat- und Wanderakademie Bayern

 

Infomaterial über die Ausbildung zum Wanderfüherer zur Ansicht und Download 

Anmeldeformular für die Ausbildung zum Wanderführer

 

 

18,4 Prozent oder 1 745 383 der Bayern stimmen für Volksbegehren Artenvielfalt !

DANKESCHÖN !

 

Auch der FGV ist mit dabei !

„Volksbegehren Artenvielfalt“

„Rettet die Bienen, Vögel und Schmetterlinge – stoppt das Artensterben!“

In Bayern gehen viele Tier- und Pflanzenarten massiv in ihrem Bestand zurück oder sterben sogar aus. Besonders betroffen sind Insekten, die um ca. 75 % zurückgegangen sind. Jeder, der mit dem Auto unterwegs ist, erlebt diesen Bestandsrückgang: Während früher die Windschutzscheibe mit toten Insekten bedeckt war, kann man heute wochenlang fahren ohne das Fenster zu putzen. Der Rückgang der Insekten verläuft zeitgleich mit dem Rückgang blühender Wiesen und anderer natürlicher Lebensräume, welche die Insekten für Nahrung und Fortpflanzung benötigen. Darunter leiden auch alle Insektenfresser, allen voran viele Vogelarten. Dieser Rückgang ist nicht nur ein Verlust unserer Lebensqualität, sondern eine eine konkrete Gefahr für unsere Zukunft. Denn wenn das Zusammenspiel zwischen der Pflanzen- und Tierwelt und dem Menschen gestört wird, wird vieles, was wir heute als selbstverständlich erachten, in Zukunft nicht mehr möglich sein– allem voran die natürliche Bestäubung der Pflanzen durch Insekten. Wir möchten daher den Rückgang der Arten minimieren, indem wir das bayrische Naturschutzgesetz in wesentlichen Teilen verbessern.

Weitere Informationen hierzu: https://volksbegehren-artenvielfalt.de/faq-artenvielfalt/

So finden im Fichtelgebirge auch Infoabende statt, durchgeführt vom Imkerverein Hohes Fichtelgebirge welche aufzeigen, wie jeder (Wild-) Bienen helfen kann.

Der Vortrag steht unter dem Motto „Tischlein deck Dich !“ und ist kostenlos. Los gehts am Montag, 21.01.2019 im Rathaus Fichtelberg ( Untergeschoß ); Am Montag den 04.02.2019 im Kurhaus Bischofsgrün, Dienstag 05.02.2019 im Haus des Gastes in Oberwarmensteinach ( Untergeschoß ), Tags darauf am 06.02.2019 im Rathaus Mehlmeisel ( Leseraum ) um der Abschluß ist am Freitag, 08.02.2019 im Gasthof Humboldt in Goldkronach. Beginn des Vortrages ist an allen Tagen um 19.00 Uhr.

 

Vom 31.01.2019 bis zum 13.02.2019, also innerhalb von 14 Tagen, müssen sich rund 1 Million bayrische Bürgerinnen und Bürger in den Rathäusern und Amtsstuben eintragen, damit der Volksentscheid im Sommer 2019 stattfinden kann

Helfen Sie mit und unterschreiben Sie das Volksbegehren Artenvielfalt

Diese wirklich zukunftsweisende Entscheidung liegt jetzt in unserer Hand.

Dieses Volksbegehren hilft nicht nur der Natur, den Bienen und Vögeln, sondern ermutigt auch den Menschen, die Verantwortung nicht immer weiter zu delegieren, sondern selbst über das Schicksal unserer Erde zu entscheiden. Es ist im Sinne des Menschen, über relevante Vorschläge abstimmen zu wollen, nicht nur in Bayern, sondern auch auf Bundes- und Europaebene. Auch die Tiere und Pflanzen wollen sich mit uns Menschen abstimmen. Sie wollen ihre Rechtsfähigkeit zur Erscheinung bringen.

Am 14.11.2018 wurde das Volksbegehren zugelassen und die Eintragungszeit für das Volksbegehren für uns alle überraschend sehr früh auf den 31.01.2019 bis zum 13.02.2019 vom Innenministerium angesetzt.

So können Sie mithelfen:

Bitte merken Sie sich den Zeitraum schon einmal vor und machen auch Ihre Freunde darauf aufmerksam.

Gehen Sie aufs Amt oder Rathaus und tragen sich ein für das Volksbegehren. Nehmen Sie Freunde, Nachbarn und Bekannte mit. Achtung! Ausweis mitnehmen!

Hier finden sie alle Eintragungsstellen in Ihrer Nähe und deren Öffnungszeiten

Rathausfinder:  https://rathausfinder.volksbegehren-artenvielfalt.de/

Machen Sie mit beim Volksbegehren Artenvielfalt, denn jede Stimme zählt !

 

Kösseine-Webcam außer Betrieb

Die Kösseine-Webcam gab uns seit 2001 zu allen Jahreszeiten schöne Aussichten vor allem ins Fichtelgebirgsinnere. Die Webcam wurde damals nach gründlicher Renovierung des Kösseinehauses von zwei Firmen kostenlos installiert, sie ist nicht Eigentum des Fichtelgebirgsvereins sondern dieser Firmen. Seit einigen Wochen liefert die Webcam keine Bilder mehr, was in der Bevölkerung für große Aufregung sorgt. Auch die Kösseinewirtin Regina Rothenberger bedauert, dass es keine Bilder von der Kösseine mehr gibt. Die Installationsfirma hat durch Spezialisten versucht, den unbekannten Übertragungsfehler zu beseitigen – bisher vergebens. Bleibt zu hoffen, dass der Fehler gefunden wird oder dass sich ein neuer Sponsor für eine neue Webcam findet.

Der Arbeitskreis „Blühendes Fichtelgebirge“ , bei dem sich auch der Fichtelgebirgsverein engagiert zeigt auf was Insekten tötet und ihnen den Lebensraum nimmt.

Handlungsbedarf gibt es in der Zwischenzeit überall, da Jahr für Jahr die Lebensräume der Insekten durch konsequentes mähen und mulchen der Wiesen immer mehr eingeschränkt werden.

Deshalb verfassten die nachstehenden Unterzeichner eine 2te Petition.

Udo Benker-Wienands
1.Vorsitzender Ökologische Bildungsstätte Hohenberg e.V.

Jörg Hacker
Hauptnaturschutzwart des Fichtelgebirgsvereins e.V.

Christian Kreipe
Vormaliger Geschäftsführer des Naturparks Fichtelgebirge

Thomas Lippert
Geschäftsführer des Kreisverbandes Wunsiedel des Bayerischen Bauernverbandes.

Anbei noch der Link vom Bericht des Bayerischen Fernsehens zum Thema und der Petitionstext:

https://www.br.de/mediathek/video/brachflaechen-im-fichtelgebirge-naturschuetzer-gegen-plaene-der-eu-av:5bd0af2d3810010018a956a2

 

Petitionstext

Herbstlicher Wanderausflug in die Fränkische Schweiz

Großes Glück hatten die 26 Teilnehmer unseres Herbstausfluges am Sonntag, den 21. Oktober in die Fränkische Schweiz. Es war der letzte durchgehende warme sonnige Herbsttag dieses Jahres, der den Teilnehmern ein farbenprächtiges Naturerlebnis in unserer Nachbarregion bescherte.

Von Wanderwart Andreas Richter organisiert ging es vorbei an Pottenstein zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, der Schlehenmühle bei Egloffstein. Unterwegs bekamen die Teilnehmer durch Susanne Steinlein noch interessante Informationen zur Fränkischen Schweiz und durften sich bei Leberkäse für die Wanderung stärken.

Eine kleine Gruppe nutze das Alternativprogramm um mit dem stv. Wanderwart unserer Ortsgruppe Holger Nerreter den nahe gelegenen Wildpark Hundshaupten zu besuchen. Dort konnte man bei bestem Wetter das schöne Areal begehen.

Nach der 7 Kilometer langen Wanderung zum Aussichtspunkt Wichsenstein bzw. dem Besuch des Wildparks ging es dann wieder gemeinsam zu Preuschens Edelbrandbrennerei in Hundsboden. Eine interessante Führung und zünftige Brotzeit fand in einer Schnapsverkostung ihren Höhepunkt.

Im Anschluss brachte Busfahrer Markus die Teilnehmer wohlbehalten nach Bischofsgrün zurück Man war sich einig, dass man dieses wunderbaren Herbsttag Dank hervorragender Organisation und bestem Wetter in bleibender Erinnerung behalten wird.