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Event Calendar
Januar 2020
Archiv

Klaus Bauer

Seit November ist Regina Rothenberger neue Pächterin auf unserem Kösseinehaus. Regina freut sich jeden Tag, wenn sie am Morgen die schönen Sonnenaufgänge auf dem Wunsiedler Hausberg erleben darf. Ein Umstand bereitet ihr aber Kopfzerbrechen. Es ist der Schneeräumdienst! Regina hat bisher noch keine Lösung gefunden, wie sie der weißen Pracht Herr werden soll, wenn es dann so weit ist. Aus diesem Grund bittet sie um Unterstützung von Leuten die über entsprechende Räumgeräte verfügen und noch nicht ganz ausgebucht sind. Über einen Anruf würde sich Regina riesig freuen. Telefon: 09232 20 61 | Fax: 09232 7 06 30 | E-Mail:

Es war ein großer Erfolg, die Herbststernwanderung am 2.10.2016 zum Waldhaus im Steinwald, an der sich über 300 Siebensternler beteiligten. Aus allen Himmelsrichtungen waren sie angewandert, um am Festgottesdienst teilzunehmen. Das Waldhausfest der Steinwald-Allianz, das in diesem Jahr zum 10. Mal stattfand, stand unter dem Motto „Öko-Modell-Region Steinwald“ und manch Wanderer ließ sich den „Bio-Burger“ besonders munden. Im voll besetzten Festzelt gab es nach der Ansprache unseres Hauptvorsitzenden Heinrich Henniger die begehrten Wimpelbänder als Erinnerung an das Wandertreffen. Ein Schnupperkurs in „Gesundheitswandern“ und „Geocaching“ rundeten das Programm ab, das Umweltmobil des Verbands Deutscher Naturparke fand rege Aufmerksamkeit. Die um den Steinwald liegenden FGV-Ortsvereine sorgten vorzüglich für das leibliche Wohl der über 1000 Besucher, die sich am Waldhaus im Laufe des Tages eingefunden hatten. Bei den Klängen der Stadtkapelle Kemnath saßen sie Wanderer noch lange in gemütlicher Runde beisammen. Ein ausführlicher Bericht folgt im SIEBENSTERN 6-2016. (Bericht und Foto: Dietmar Herrmann).

[Ausschreibung lesen]. Anbei die Ausschreibung für das Jugendwochenende in Zusammenarbeit mit der ÖBI Hohenberg. Bitte sprechen Sie Jugendliche und auch Begleitpersonen an. Wir benötigen dringend Anmeldungen von unseren Jugendmitgliedern um nicht auch noch diese Veranstaltung wegen fehlender Teilnehmer absagen zu müssen.
Anmeldungen bis spätestens 01.10. an Kristina Schröter von der ÖBI Hohenberg oder an Familienreferentin und Hauptjugendwart Christine Beier, Telefon: 09232 70244, Mobil: 0160 8 02 99 13.

 

Die Wanderer werden es bemerkt haben. Es tat sich was an zwei unserer FGV-Unterkunftshäuser. Einen neuen und frischen Anstrich bekam Ende August das Seehaus. Die grüne Farbe der Holzschindeln war im Laufe der Zeit verblasst oder abgeblättert und musste nun neu gestrichen werden. Das dann neben dem Anstrich auch noch weitere Reparaturarbeiten auftraten, ist bei einem über 100 Jahre alten Haus nicht verwunderlich. Mitte September wurde dann auch noch das Waldsteinhaus eingerüstet. Die Holzverschalung und die Farbe des Hauses wurden durch Witterungseinflüsse unansehnlich und mussten erneuert werden. Wenn die Gerüste an den Häusern verschwunden sind, werden die beiden Häuser im neuen Glanz erstrahlen.

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Eine besondere Ehre wurde am zweiten Augustsonntag dem Fichtelgebirgsverein zu Teil. Hauptvorsitzender Heinrich Henniger wurde zur Taufe einer neuen Sorte der Blumenart Fuchsien zur Familie Edel und Scharf nach Breitenbrunn eingeladen. Jürgen Scharf erläuterte vor der Taufzeremonie die Herkunft der neuen Fuchsienart. Sie wurde von Blumenzüchter Werner Kessler aus Kassel gezüchtet und zu einem stattlichen Hochstammgewächs bis zur Taufe herangezogen. Würdevoll mit einem kleinen Schluck Sekt erhielt die Pflanze durch Heinrich Henniger den würdevollen Namen „Schönes Fichtelgebirge“. Henniger sagte, dass der FGV auf zwei Blumensorten jetzt besonders stolz sein kann, zum einen die geschützte Blume im Fichtelgebirge und zugleich auch das FGV-Emblem, der Siebenstern und nun als Schwester die Fuchsie „Schönes Fichtelgebirge“. Nach ca. zwei bis drei Jahren, solange dauert die Weiterzucht, ist diese Fuchsienart in den Gärtnereien erhältlich, erläutert abschließend Jürgen Scharf. Mit einer Feier befreundeter Fuchsienfreunde schloss die kleine Feier im Garten in Breitenbrunn. Klaus Bauer
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P1040120-2Keine leichte Entscheidung hatte der Hauptausschuss des Fichtelgebirgsvereins (FGV) bei seiner letzten Sitzung zu fällen, als es um den Tagungsordnungspunkt „Aussichtsturm Backöfele auf dem Schneeberg“ ging. Ausführlich wurde nach einem Referat des Geschäftsführers Ronald Ledermüller vom Naturpark Fichtelgebirge das Für und Wider für einen Turmabriss und Neubau diskutiert. Der FGV und hier besonders der FGV-Ortsverein Weißenstadt haben 1926 den Holzturm errichtet, der Heimatverein ist aber seit 1995 nicht mehr Turmeigentümer sondern der Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge. Dennoch wollte man, so FGV-Hauptvorsitzender Heinrich Henniger, zu der Turmangelegenheit seine Meinung äußern, fühle man sich nach wie vor mit dem Backöfele verbunden, was die rege Diskussion in Mitgliederkreisen des FGV zeige. Beschlossen wurde nun von den FGV-Hauptausschussmitgliedern bei einer Stimmenthaltung, dass der jetzige Turm wegen fachlich nachgewiesener Baufälligkeit abgerissen werden sollte. Empfohlen wird vom FGV ein Neubau aus Holz in der alten Form. Dass es dabei statische und baufachliche Änderungen geben muss, war den Hauptausschussmitgliedern klar. Wichtig sei, dass durch den neuen Aussichtsturm das bisherige Wahrzeichen auf  der höchsten Erhebung Nordbayerns nicht verloren gehe, war die Meinung der FGV-Hauptausschussmitglieder. Das habe mit Rückwärtsdenken nichts zu tun, sondern mit Traditionsbewusstsein. (Bericht: Dietmar Herrmann)

Wandern bringt Körper, Geist und Seele auf Gute-Laune-Kurs. Wer als Wanderführerin oder Wanderführer auf Touren durch die bayerische Landschaft begleiten möchte, findet in den Ausbildungen der Heimat und Wanderakademie Bayern ein passendes Angebot in seiner Region.
Die nächste insgesamt zehntägige Ausbildung zum Wanderführer findet zu folgenden Terminen statt:
Modul 1: 23. – 27. September 2016 im Jugendheim Weidenberg
Modul 2: 8. -12. Oktober 2016 im Gerlaser Forsthaus

Die BANU-Zertifizierung wird von der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege als Partner der Heimat und Wanderakademie vergeben. Sie entspricht dem Rahmenplan des Deutschen Wanderverbandes (DWV) und beinhaltet den Titel zertifizierter Natur- und Landschaftsführer (ZNL) der jeweiligen Ausbildungsregion. Zertifizierte Wanderführer können den european walk leader, den in ganz Europa anerkannten Wanderführerausweis, erwerben. Vergünstigungen bei Reiseveranstaltern und im Sporthandel gelten für Mitglieder des Wanderverbandes.
Voraussetzung ist eine gültige Erste-Hilfe-Bescheinigung (nicht älter als drei Jahre) und ausreichend Kondition für eine Tagestour.
Nichtmitglieder des Wanderverband Bayern zahlen 550 Euro, Mitglieder 450 Euro. Eingeschlossen sind Programm, Versicherung und Seminarunterlagen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www. wanderverband-bayern.de
Anmeldungen bis 20.08.2016 an den:
Wanderverband Bayern
Landesgeschäftsstelle & Heimat- und Wanderakademie
Weinbergstr. 14, 96120 Bischberg
Tel.: 0951 4086411

[Zum Anmeldeflyer]

Historischer Steig in neuem Gewand

Warmensteinach: Bei strahlendem Sonnschein wurde der Jägersteig oberhalb von Warmensteinach, einer der schönsten Höhenwege im Fichtelgebirge, seiner Bestimmung übergeben. Mit einer Gesamtlänge von 4,7 km schlängelt er sich von der Skisprungschanze bis zum Ortsausgang Warmensteinach auf einem Naturpfad durch den schattigen Wald. Der Pfad folgt einer Höhenschichtlinie und gewährt immer wieder tolle Ausblicke in das Steinachtal und auf den Ort Warmensteinach
Eine große Gruppe von Helfern und Unterstützern konnte Winfried Pfahler, der Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg begrüßen, die gemeinsam den alten Pfad wieder begehbar gemacht hatten. Berthold Schätz vom Arbeitskreis der Gemeinde Warmensteinach hob in seinem Grußwort die historische Bedeutung des Steiges hervor. „Es war Wunsch vieler Bürger“ so Berthold Schätz „diesen für Warmensteinach so markanten Wandersteig aus den 30er Jahren des vergangen Jahrhunderts wiederzubeleben.“
„Den Wald nutzen, die Natur schützen und sich erholen auf der gleichen Fläche, das gelingt, wenn alle so gut zusammenarbeiten wie hier“ so Winfried Pfahler. Und er bescheinigte den Warmensteinachern eine gewisse „Hartnäckigkeit“ bei der Umsetzung, die sich jetzt so wunderbar ausgezahlt hat.
Eine Initiative von Warmensteinacher Bürgern legte mit Unterstützung des Forstbetriebs Fichtelberg und des Fichtelgebirgsvereins den Pfad wieder frei und baute die notwendigen Stege, Bänke und Bachüberquerungen. Unterstützung fanden sie bei einer Schulklasse aus Neumarkt, die hier ein Praxisprojekt durchführte. Die Maßnahme wurde als besondere Gemeinwohlleistung der Bayerischen Staatsforsten durch das Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten in Bayreuth gefördert.
Ein neu gestalteter Flyer informiert die Besucher über Natur und Landschaft entlang des Pfades. Er ist erhältlich bei der Gemeindeverwaltung in Warmensteinach.
Forstbetrieb Fichtelberg, Martin Hertel

PM FB Fi - Jägersteig

Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer (vorne) wandert mit den Initiatoren der Baumaßnahme auf dem wieder eröffneten Jägersteig bei Warmensteinach.

Kuhbandner Karl2Karl Kuhbandner neuer Vorsitzender

In der jüngsten Sitzung der FGV-Stiftung Natur- und Kulturlandschaft Fichtelgebirge wurde das langjährige FGV-Mitglied, nach dem Ausscheiden vom langjährigen Stiftungsvorsitzenden Horst Ruhl einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Karl Kuhbandner arbeitete zum Schluss seiner beruflichen Karriere als Naturschutzbeauftragter der Bayerischen Staatsforsten. Mit großem persönlichen Einsatz und ökologischen Fachkenntnissen habe er die Forstbetriebe in Nordostbayern bei ihren Aktivitäten im Natur- und Artenschutz, aber auch bei Fragen zu Tourismus, Freizeit und Erholung unterstützt. Unter Kuhbandners Mitwirkung entstanden die ersten Naturschutz- und Erholungskonzepte der Forstbetriebe. Mit dem Landesbund für Vogelschutz startete der Forstbetrieb Fichtelberg auf seine Initiative hin ein Quellschutzprojekt am Glaserbach bei Hüttstadl. Dort stehen der Schutz und die Renaturierung von Quellen und Waldbächen im Vordergrund. Richtungsweisend ist auch der Kooperationsvertrag zwischen dem Fichtelgebirgsverein und den Bayerischen Staatsforsten zur Zusammenarbeit bei der Pflege der Wanderwege gewesen.

Da dem Stiftungsrat laut Satzung acht Mitglieder angehören können und der bisherige Vorsitzende Heinrich Henniger als Hauptvorsitzender satzungsgemäß vertreten ist, schied Stiftungsrat Peter Hottaß aus dem Gremium aus. Der Fichtelgebirgsverein bedankt sich bei Peter Hottaß für seine geleistete Arbeit in der Stiftung des Fichtelgebirgsvereins.

Klaus Bauer, Schriftleiter