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Oktober 2018
Archiv

Klaus Bauer

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Liebe Heimat- und Wanderfreunde,
die Firma Omnibus Greiner unternimmt am 30. Juli eine Busfahrt zum Deutschen Wandertag nach Eisenach. Es sind zwei Busse mit unterschiedlichen Routen im Einsatz. Der Preis pro Person liegt bei 16 €.

Abfahrt Bischofsgrün: 07:00 Uhr

Bus 1:
Weidenberg (Bahnhof): 07:20 Uhr
Bayreuth (Cafe del Sol): 07:45 Uhr
Himmelkron (Aral Tankstelle, Autohof): 08:15 Uhr
Münchberg (Autohof): 08:30 Uhr

Bus 2:
Wunsiedel (Busbahnhof): 07:30 Uhr
Rehau (Marktplatz): 08:00 Uhr

Rückfahrt: 17:00 Uhr

Als Aus- und Einstieg in Eisenach ist der zentralen Busbahnhof, Bussteig 1 in Eisenach vorgesehen.

Vor allem im Bus 2 sind noch Plätze frei.

Ich bitte um Anmeldung über die Geschäftsstelle des Fichtelgebirgsvereins per Mail
info@fichtelgebirgsverein.de oder Telefon 09232 70 07 55.
Bitte unbedingt auch Telefonnummer, Mailadresse und Bus 1 oder Bus 2 angeben.

Eröffnung der neuen Ausstellung des Naturparks im Freilandmuseum Grassemann

Das Fichtelgebirge ist weit über seine Grenzen für seine Auerhühner bekannt. Hier lebt die letzte natürliche Population Bayerns außerhalb der Alpen. Um Bewohner und Besucher über Lebensweise, Bedrohung und Schutz dieser bedrohten Tierart informieren zu können, wurde vom Naturpark Fichtelgebirge e.V. eine neue Wanderausstellung über diesen bayerischen Ureinwohner erstellt.
Am 21.05.2017 konnte die Ausstellung im Freilandmuseum Grassemann während des Kräuterfestes durch Gerald Schade, stellv. Landrat Landkreis Wunsiedel i.F., Christa Reinert-Heinz, stellv. Landrätin Landkreis Bayreuth und Ronald Ledermüller, Geschäftsführer Naturpark Fichtelgebirge e.V. feierlich eröffnet werden. Highlight der Ausstellung ist ein 12minütiger Dokumentarfilm, der speziell für die Ausstellung produziert wurde. Der aufwendig produzierte Film ist auch im Internet auf der Homepage des Naturparks: www.naturpark-fichtelgebirge.org und auf YouTube zu finden.

Die ansprechende Ausstellung wurde vom Gebietsbetreuer des Naturparks Fichtelgebirge, Eckardt Kasch, erstellt. Sie ist bis Ende Oktober im Freilandmuseum Grassemann zu sehen.

 

 

 

Stellv. Landrat Landkreis Wunsiedel i.F. Gerald Schade, Gebietsbetreuer des Naturparks Fichtelgebirge e.V. Eckardt Kasch und stellv. Landrätin Landkreis Bayreuth Christa Reinert-Heinz eröffnen die Ausstellung zum Auerhuhn im Freilandmuseum Grassemann. Foto: Ronald Ledermüller

Am Donnerstag, 13. April 2017, sollte auf dem 633 Meter hohen Kohlberg bei Arzberg die Erhöhung des Aussichtsturmes „Waldenfelswarte“ erfolgen. Ein hoch interessanter Bauvorgang, den es bisher im Fichtelgebirge noch nicht gegeben hat, da zwei Schwerlastkräne anrückt waren. Tags zuvor wurde der in der Waagrechten liegende zwölf Meter hohe Unterbau aufgestellt. Am Donnerstag sollte der bestehende Turm abmontiert werden und auf den neuen Unterbau aufgesetzt werden. Die „neue“ Waldenfelswarte wäre dann mit 32 Meter höher als der Oberpfalzturm im Steinwald und man könnte wieder umfangreiche Fernsichten genießen. Wegen zu starkem Wind und baulichen Komplikationen konnte die Maßnahme nicht vollendet werden. Zuerst liesen sich die Schrauben im Fundament schwer lösen. Danach wollte sich der Turm nicht von der Stelle bewegen, so musste mit einem Bohrhammer das Fundament aufgebohrt werden. Nachdem der bisherige Turm sich dann nach zwei Stunden lösen lies, wurde er auf die Seite gehoben, das Fundament für den neuen Unterbau geebnet und dann wieder zurückgestellt und provisorisch verschraubt.  Am Samstag, 15. April wird ein neuer Versuch unternommen, wo der alte Turm von einem Kran beiseite gehoben wird, der neue Unterbau auf das Fundament gehoben und der bisherige Turm auf das neue Teil gestellt und verschraubt wird. Einheimische und FGVler, darunter die FGV-Hauptvorsitzende Monika Saalfrank, verfolgten das Geschehen auf dem Zuckerhut, wie der Berg auch scherzhaft genannt wird.

Ein ausführlicher Bericht über die Baumaßnahme und Einweihung der Waldenfelswarte lesen in der nächsten Ausgabe des SIEBENSTERNs Nr. 3-2017

                                                                                                                                                                                                                                     Dietmar Herrmann / Klaus Bauer

Projekt „Let´s go – Familien, Kids und Kitas“ / Zweite Fortbildung

Ebenfalls beliebt sind Bewegungs- und Naturerlebnisspiele. Das hat die Auswertung von Wanderungen im Rahmen des Projekts jetzt ergeben. Dieses und weitere Ergebnisse aus dem Förderprojekt des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) werden am 19. September 2017 auf einem Symposium in Kassel vorgestellt.
Das Projekt des Deutschen Wanderverbandes (DWV) „Let´s go – Familien, Kids und Kitas“ fördert die Bewegung von Kindern zwischen drei und sechs Jahren und Familien , um durch Bewegungsmangel bedingten Störungen und Erkrankungen wie der Adipositas vorzubeugen. DWV- Geschäftsführerin Ute Dicks: „Wandern ist die Kernkompetenz des Deutschen Wanderverbandes. Kindern und Familien die frühzeitige Freude an der Bewegung in der Natur zu vermitteln, ist zentraler Inhalt des Projekts.“ Dafür arbeiten seit Oktober 2016 Familien- und Ortsgruppen von Wandervereinen mit Kindergärten und Kindertagesstätten (Kitas) in vier Modell-Tandems zusammen. Einmal wöchentlich finden gemeinsame Wanderungen in den Kitas statt, einmal im Monat gibt es Wanderungen für alle im Projekt beteiligten Familien. Erprobt werden die Modelle in vier Bundesländern in den Orten Bad Schmiedeberg, Klingenthal, Oberelsbach und Plochingen.
Vom 24. bis 26. März 2017 kamen 20 Akteure aus den vier Modelltandems auf Schloss Buchenau in der Rhön für den zweiten Teil einer Fortbildung zusammen. Schwerpunkt war der Erfahrungsaustausch: „Es ist toll zu sehen, dass in allen Tandems Familienwandergruppen und Kindertagesstätten so gut zusammenarbeiten – und dass alle mit viel Engagement dabei sind“, so ein Fazit aus der Runde der Teilnehmer/-innen. Der erste Teil der Fortbildung hatte in den einzelnen Regionen stattgefunden. Dort wurden Grundlagen zum Wandern und zur Bewegungsförderung sowie zu den Themen Naturerlebnis und gesunde Ernährung vermittelt. Außerdem wurde die Zusammenarbeit der Akteure vor Ort gestärkt.
Auf einem bundesweiten Fachsymposium, das am 19. September 2017 in Kassel stattfindet, werden die Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Projekt vorgestellt. Hier werden die gesundheitspräventiven Aspekte des Wanderns für und mit Kindergartenkindern im Mittelpunkt stehen. Außerdem beantworten renommierte Experten aus Wissenschaft und Praxis Fragen nach einem erfolgreichen Aufbau dauerhafter Kooperationen und entsprechenden Finanzierungsmöglichkeiten. Bitte heute schon den Termin vormerken.

 

Das Magazin bietet wieder spannende Themen und besondere Bildstrecken. Als Einstieg dient ein optischer Leckerbissen: „Der Zauber unserer Wälder“ mit herausragenden Fotos des renommierte National-Geographic-Fotograf Kilian Schönberger.
Ein weiterer Höhepunkte im Heft ist das Dossier „Die Landschaft als Erlebnis“ – wie gelungene Inszenierungen den Reichtum einer Wanderregion sichtbar und erlebbar machen. Hier gibt es Antworten auf die Fragen, woher die Innovationskraft im Wandertourismus kommt und was modernes „Erlebnisraumdesign“ ist? Für die Titelgeschichte war Chefredakteur Lutz Bormann unter anderem unterwegs in Thüringen auf den Spuren von Martin Luther.
Dazu stellt Wanderbares Deutschland 2017 die schönsten Qualitätsregionen und –wege Deutschlands vor. Wie gewohnt, erzählen die Autoren auch wieder spannende Reportagen: Wie begeistert man Kinder für’s Wandern, wie geht und bewegt man sich richtig im anspruchsvollen Gelände, wie wird man Wanderführer? Außerdem: Ein großer internationaler PhotoAward mit Gewinnen im Gesamtwert von 50.000 EUR und der „Tag des Wanderns“ am 14. Mai.
Schließlich gibt es eine 24-Seiten-Broschüre über die Leading Quality Trails – Best of Europe sowie eine Wanderkarte für die Allgäuer Wandertrilogie.
144 Seiten kosten 5,90 Euro. Zu bekommen ist Wanderbares Deutschland 2017 unter www.wanderbares-deutschland.de, beim Deutschen Wanderverband, ab dem 22. März am Kiosk, im Buchhandel und unter www.mykiosk.com.

Pressekontakt: Jens Kuhr, Tel. 0561  9 38 73-14, E-Mail: j.kuhr@wanderverband.de

Wandern belebt Wirtschaft

Wandern ist die beliebteste sportliche Aktivität von Deutschlandurlaubern aus dem Ausland. Das hat Christiane Wahl von der Deutschen Zentrale für Tourismus während des Fachforums Wandern berichtet. Weitere Themen in Berlin waren Wandern und Kulinarik, Griechenland als neue europäische Wanderdestination und das neue Kompetenzzentrum Wandern im Kreis Lippe. Auf besonders großes Interesse stieß der Tag des Wanderns am 14. Mai.
Dass das Wandern für den Tourismus in Europa immer wichtiger wird, beweisen nicht nur die über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des vom Deutschen Wanderverband (DWV) in Kooperation mit der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) im Rahmen der ITB am 10. März organisierten Fachforums Wandern.  Die gestiegene Bedeutung spiegelt sich auch im Auslandsmarketing der DZT wider. Statt wie bisher in vier Sprachen stellt die DZT das Wandern in Deutschland auf der zentralen Internetplattform nun in acht Sprachen dar. Bedeutendste Quellmärkte sind die Niederlande, Schweiz, Polen, Belgien und Frankreich. Die intensive Auslandsvermarktung erfolgt marktspezifisch mit Fokus auf Online- und Social Media-Aktivitäten. Allein auf www.germany.travel/wandern werden 50 Wanderwege – kategorisiert nach Zielgruppen wie Familien, Kulturinteressierte oder Genießer ¬– präsentiert. Damit habe die DZT darauf reagiert, dass gemäß  aktueller Auswertungen des DZT-Qualitätsmonitors heute 14 Prozent der ausländischen Gäste während Ihres Deutschland-Urlaubs Wandern. Und somit das  Wandern – vor Radfahren und Schwimmen – weiterhin die beliebteste sportliche Aktivität von Deutschlandurlaubern darstellt.
Auf die zunehmende Bedeutung des Wanderns für die regionale Wirtschaft regieren viele Regionen mit entsprechenden Angeboten. Der Kreis Lippe hat nun sogar ein Kompetenzzentrum Wandern gebaut. Das WALK – die Abkürzung steht für Wandern, Austausch, Lernen, Kompetenz – liegt direkt am Qualitätsweg „Wanderbares Deutschland“ Hermannsweg und bündelt laut Günter Weigel von der Tourismus & Marketing GmbH die „Wanderkompetenz der Region“. Das Zentrum diene dem Geodatenmanagement  und der Geoinformation ebenso wie dem Aufbau der Wanderinfrastruktur. Ganz praktisch kümmere man sich im WALK dabei auch um die Überarbeitung und Neuauszeichnung bestehender Wanderwege inklusive eines Wanderwegekatasters. Eine der ersten öffentlichkeitswirksamen Aktionen des WALK ist der „E1|R1 Photo Award“. Der internationale Fotowettbewerb für Amateur- und Profi-Fotografen rückt die beiden Europäischen Fernwege E1 für Wanderer und R1 für Radwanderer, die sich unweit des WALK im Teutoburger Wald bei Detmold kreuzen, in den Blick. Unterstützt wird der Wettbewerb  vom Deutschen Wanderverband und der Europäischen Wandervereinigung (EWV).
Über das Trendthema Wandern und Kulinarik sprach DWV-Geschäftsführerin Ute Dicks in Berlin. Es werde beim Deutschen Wanderverband in diesem wie im kommenden Jahr einen Schwerpunkt bilden, so die Geschäftsführerin. Damit stärke der Verband nicht nur die DZT-Themenkampagne „Kulinarik“ sondern auch regionale Wertschöpfungsketten. Mitstreiter seien die bundesweit 1.600 Qualitätsgastgeber „Wanderbares Deutschland“. Schon am kommenden Tag des Wanderns am 14. Mai, den der Wanderverband  dank seines Hauptsponsors, der Sparkassen-Finanzgruppe, sowie weiterer Partner bundesweit veranstaltet, werde „regionaler Genuss“ fest verankert sein.
Am Tag des Wanderns, für den in diesem Jahr Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Schirmherrschaft übernommen hat, zeigen Wandervereine, Naturparks, Gemeinden, Hotelier und Outdoor-Geschäfte mit eigenen Veranstaltungen, wie vielfältig das Wandern in Deutschland ist. Dass solch ein Tag auch in anderen Ländern auf großes Interesse stößt, beweisen Anfragen etwa aus Tschechien, sich mit eigenen Veranstaltungen am 14. Mai zu beteiligen, berichtete Dicks:  „Was als Tag des Wanderns in Deutschland begonnen hat, kann so vielleicht zum internationalen Tag des Wanderns werden.“
Lefteris Fafalis aus Griechenland hätte sicher nichts dagegen. Der Wanderwegekoordinator aus der Gemeinde Metsovo  sprach während des Wanderforums über die zunehmende Bedeutung des Wanderns auch für die Wirtschaft in Griechenland. Mit dem Ursa Trail im Nordwesten des Landes sei gerade der dritte Wanderweg in Griechenland als  europäischer Qualitätsweg, als „Leading Quality Trail – Best of Europe“, zertifiziert worden. Initialzündung der griechischen Qualitätsoffensive sei eine Veranstaltung der Deutsch Griechischen Versammlung (DGV) gewesen. Nach dem Ursa-Trail werde nun schon an einem weiteren Weg gearbeitet, der die gesamte Region Epirus erschließen soll.
Einen Überblick über alle europäischen Qualitätswege bietet eine Broschüre, die dem in Berlin ebenfalls vorgestellten neuen Magazin Wanderbares Deutschland 2017 beigelegt ist.

Alle Folien zum Forum unter www.wanderbares-deutschland.de

Jens Kuhr

Kösseinehaus:                   20.03. bis einschl. 03.04.2017
Seehaus:                             06.03. bis einschl. 31.03.2017
Asenturm:                          13.03. bis einschl. 07.04.2017
Marktredwitzer Haus:         13.03. bis einschl. 06.04.2017
Waldsteinhaus:
Tauritzmühle:                   06.03. bis einschl. 26.03.2017

Der Deutsche Wanderverband (DWV) läutet eine neue Runde des Schulwander-Wettbewerbs ein. Unter dem Motto „„Draußen mehr erleben!“ startet der Wettbewerb bundesweit am 1. Mai.
Gemeinsam draußen unterwegs sein, Naturphänomene entdecken, Tiere beobachten, Abenteuer bestehen und Herausforderungen meistern. Schulklassen aller Altersstufen und Schularten sowie außerschulische Kinder- und Jugendgruppen können am Wettbewerb teilnehmen. Er soll Lehrkräfte und Gruppenleiter dazu motivieren, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen altersgemäße Wandertage zu gestalten, die Wandern, Lernen und Naturerlebnis verbinden. Es winken attraktive Preise wie Zuschüsse für zwei Klassenfahrten,  ein Entdecker-Rucksack und Sachpreise vom KOSMOS-Verlag.  Dazu wird ein Sonderpreis für außerschulische Kinder- und Jugendgruppen vergeben.
Die Wettbewerbs-Wanderungen müssen zwischen dem 1. Mai und dem 31. Juli 2017 stattgefunden haben. Einsendeschluss für die Dokumentationen der jeweiligen Wanderungen ist der 31. Juli 2017. Bis dahin können die Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer ihre Texte und Bilder auf www.schulwandern.de hochladen. Den Zugangscode gibt es bei der Anmeldung.
Der Schulwander-Wettbewerb geht in diesem Jahr in die vierte Runde. Alle Beiträge aus den Vorjahren sind auf www.schulwandern.de veröffentlicht und geben tolle Anregungen für altersgemäße Wanderungen. Partner des Wettbewerbes sind das Deutsche Jugendherbergswerk und KOSMOS.

Ein Abschiednehmen

Liebe Wanderfreunde, sehr geehrte Damen und Herren,

jetzt sind es noch einige Wochen bis zur Jahreshauptversammlung unseres Fichtelgebirgsvereins, diesmal in Hof an der Saale.

Mitte der sechziger Jahre wurde ich ins Fichtelgebirge versetzt und fand relativ schnell Anschluss an einen Freundeskreis von Mitgliedern des FGV Münchberg, von denen ein Teil ehrenamtlich für  die Deutsche Wanderjugend im Fichtelgebirgsverein arbeitete. Es gab gute Kontakte innerhalb des FGV und auch darüber hinaus zur Jugend der anderen bayerischen Wandervereine.

Zwischen FGV-Hauptverein und der Wanderjugend gab es damals unterschiedliche Auffassungen hinsichtlich der Jugendarbeit und ich war gebeten, eine Einigung herbeizuführen. Wie es so geht – die Dinge wurden angesprochen, es gab Veränderungen im Jugendbereich, der bisherige Hauptjugendwart trat zurück, ich war der neue Hauptjugendwart und saß dadurch urplötzlich im Hauptvorstand des Fichtelgebirgsvereins.

Die Unstimmigkeiten waren bereinigt, die Wanderjugend hat weiterhin interessante Freizeitmöglichkeiten angeboten und konnte sich über viele Jahre gut entwickeln. Manchen Bürgermeister, manche gestandene Frauen und Männer, mit denen ich heute im Verein zu tun habe, kenne ich aus dieser Zeit.

Mittels Wanderungen und Fahrten zu den Deutschen Wandertagen gab es unter anderem auch Kontakte zum Bayerischen Waldverein. Otto Wirthensohn sen. war dort eine Institution und sein Sohn war ebenfalls in der Jugendarbeit tätig. Er war Präsident des Deutschen und später auch Präsident des Internationalen Jugendherbergswerks. Eines Tages bekam ich von ihm ein Kuvert mit 1.200 DM und einigen Jugendherbergsgutscheinen zum weiteren Gebrauch. Das war die Initial- zündung zur Gründung der ‚Deutschen Wanderjugend Bayern‘. Wir haben was draus gemacht,

Heinz Weber war unser Landesjugendwart und seine Frau Renate, viele Jahre Vizepräsidentin des Deutschen Wanderverbands, war unsere ‚pädagogische Fachkraft‘; wir wurden Mitglied im Bayerischen Jugendring und haben uns gut entwickelt. Ich habe heute noch eine diebische Freude darüber, dass die Wanderjugend Bayern zehn Jahre älter ist als der später gegründete Wanderverband Bayern, bei dem ich übrigens seit einigen Jahren als Schatzmeister fungiere.

Das Jahr 1990 brachte für mich einschneidende Veränderungen. Ich wurde in die Neuen Bundes- länder versetzt, war in Chemnitz und später in Freiberg tätig. Immenser Arbeitsanfall und längere Fahrzeiten machten es notwendig, dass ich sämtliche Ehrenämter aufgeben musste.

1996 streckte der FGV wieder die Hände nach mir aus. Geschäftsführender Vorsitzender Fritz Kreissig, der nach Karl Krögels Tod die FGV-Kasse führte, wollte ausscheiden und auch die ihm obliegenden Kassengeschäfte in andere Hände geben. Ich habe zugesagt und bis 2009 mein Möglichstes getan. In diese Zeit fielen umfangreiche, aber dringend notwendige Renovierungen an unseren Unterkunftshäusern.

Als Hauptvorsitzender Peter Hottaß 2013  zum Ende des FGV-Jubiläumsjahrs ausscheiden wollte und er sich – die Nachfolge betreffend – ausschließlich Absagen einhandelte da weit und breit kein Kandidat zu finden war, habe ich mich der Wahl zum Hauptvorsitzenden gestellt. Die Einsetzung eines Verwalters durch das Registergericht wäre das schlimmere Übel gewesen.

Meiner Amtsübergabe blicke ich freudig entgegen. Mit meiner Hauptvorstandschaft und dem Haupt- ausschuss war eine vorzügliche Zusammenarbeit möglich und ich darf Ihnen am 25. März 2017 eine

funktionsstarke, an der Spitze verjüngte Mannschaft vorstellen.

Abschließend darf ich mich von Ihnen allen verabschieden und dem Fichtelgebirgsverein eine gute Zukunft wünschen. Vieles ist uns gelungen, manches hätte ich besser machen können.

Da hoffe ich auf neuen Schwung bei Ihrem Tun für unser Fichtelgebirge und schließe Sie alle ein.

 

Mit herzlichem Frisch auf, Ihr Heinrich Henniger

Zu einer Feierstunde hatte die Gemeinde Tröstau am 9. Februar 2017 in das Rathaus eingeladen. Rudolf Thiem aus Tröstau-Vordorfermühle konnte an diesem Tag seinen 90. Geburtstag feiern und sein neues Heft, „Grenzen der Gutsherrschaft Fahrenbach und der Otnant-Schenkung von 1061“  vorstellen. Tröstaus Bürgermeister Heinz Martini, Landrat Dr. Karl Döhler, Altlandrat Dr. Peter Seißer, Alt-Chronist Günther Lang und FGV-Hauptvorsitzender Heinrich Henniger lobten die jahrzehntelange, unermüdliche Forschungsarbeit Rudolf Thiems, die ein wesentlicher Bestandteil seines Lebens waren. Eine Menge Bücher Thiems konnten bei dem Empfang noch in Augenschein genommen werden. Die neue Broschüre kann für 8,– € von der Gemeinde Tröstau, dem FGV-Shop und über die Buchhandlung Kohler Wunsiedel, bezogen werden.      Dietmar Herrmann

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