Anmeldung für unseren Veranstaltungskalender
Event Calendar
August 2017
Archiv
Warenkorb
Melden Sie sich für unseren Newsletter an:

Monats-Archive: Juli 2016

Historischer Steig in neuem Gewand

Warmensteinach: Bei strahlendem Sonnschein wurde der Jägersteig oberhalb von Warmensteinach, einer der schönsten Höhenwege im Fichtelgebirge, seiner Bestimmung übergeben. Mit einer Gesamtlänge von 4,7 km schlängelt er sich von der Skisprungschanze bis zum Ortsausgang Warmensteinach auf einem Naturpfad durch den schattigen Wald. Der Pfad folgt einer Höhenschichtlinie und gewährt immer wieder tolle Ausblicke in das Steinachtal und auf den Ort Warmensteinach
Eine große Gruppe von Helfern und Unterstützern konnte Winfried Pfahler, der Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg begrüßen, die gemeinsam den alten Pfad wieder begehbar gemacht hatten. Berthold Schätz vom Arbeitskreis der Gemeinde Warmensteinach hob in seinem Grußwort die historische Bedeutung des Steiges hervor. „Es war Wunsch vieler Bürger“ so Berthold Schätz „diesen für Warmensteinach so markanten Wandersteig aus den 30er Jahren des vergangen Jahrhunderts wiederzubeleben.“
„Den Wald nutzen, die Natur schützen und sich erholen auf der gleichen Fläche, das gelingt, wenn alle so gut zusammenarbeiten wie hier“ so Winfried Pfahler. Und er bescheinigte den Warmensteinachern eine gewisse „Hartnäckigkeit“ bei der Umsetzung, die sich jetzt so wunderbar ausgezahlt hat.
Eine Initiative von Warmensteinacher Bürgern legte mit Unterstützung des Forstbetriebs Fichtelberg und des Fichtelgebirgsvereins den Pfad wieder frei und baute die notwendigen Stege, Bänke und Bachüberquerungen. Unterstützung fanden sie bei einer Schulklasse aus Neumarkt, die hier ein Praxisprojekt durchführte. Die Maßnahme wurde als besondere Gemeinwohlleistung der Bayerischen Staatsforsten durch das Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten in Bayreuth gefördert.
Ein neu gestalteter Flyer informiert die Besucher über Natur und Landschaft entlang des Pfades. Er ist erhältlich bei der Gemeindeverwaltung in Warmensteinach.
Forstbetrieb Fichtelberg, Martin Hertel

PM FB Fi - Jägersteig

Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer (vorne) wandert mit den Initiatoren der Baumaßnahme auf dem wieder eröffneten Jägersteig bei Warmensteinach.

Kuhbandner Karl2Karl Kuhbandner neuer Vorsitzender

In der jüngsten Sitzung der FGV-Stiftung Natur- und Kulturlandschaft Fichtelgebirge wurde das langjährige FGV-Mitglied, nach dem Ausscheiden vom langjährigen Stiftungsvorsitzenden Horst Ruhl einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Karl Kuhbandner arbeitete zum Schluss seiner beruflichen Karriere als Naturschutzbeauftragter der Bayerischen Staatsforsten. Mit großem persönlichen Einsatz und ökologischen Fachkenntnissen habe er die Forstbetriebe in Nordostbayern bei ihren Aktivitäten im Natur- und Artenschutz, aber auch bei Fragen zu Tourismus, Freizeit und Erholung unterstützt. Unter Kuhbandners Mitwirkung entstanden die ersten Naturschutz- und Erholungskonzepte der Forstbetriebe. Mit dem Landesbund für Vogelschutz startete der Forstbetrieb Fichtelberg auf seine Initiative hin ein Quellschutzprojekt am Glaserbach bei Hüttstadl. Dort stehen der Schutz und die Renaturierung von Quellen und Waldbächen im Vordergrund. Richtungsweisend ist auch der Kooperationsvertrag zwischen dem Fichtelgebirgsverein und den Bayerischen Staatsforsten zur Zusammenarbeit bei der Pflege der Wanderwege gewesen.

Da dem Stiftungsrat laut Satzung acht Mitglieder angehören können und der bisherige Vorsitzende Heinrich Henniger als Hauptvorsitzender satzungsgemäß vertreten ist, schied Stiftungsrat Peter Hottaß aus dem Gremium aus. Der Fichtelgebirgsverein bedankt sich bei Peter Hottaß für seine geleistete Arbeit in der Stiftung des Fichtelgebirgsvereins.

Klaus Bauer, Schriftleiter

Backöfele gesperrtDer Aussichtsturm auf dem Schneeberg, das „Backöfele“, ist nach 90 Jahren baufällig geworden und darf aus Sicherheits- und Haftungsgründen nicht mehr bestiegen werden. Der Turm wurde seinerzeit von Architekt Reissinger (Bayreuth) geplant, vom FGV-Hauptverein genehmigt und vom Ortsverein Weißenstadt 1925/26 aus Eichenholz erbaut. Eine damals gewaltige Leistung! (Siehe Der Siebenstern 1925, S. 118). 1995 erwarb der Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge das Schneeberg-Grundstück, auf dem auch das „Backöfele“ steht. Der Turm ging damit in den Besitz des Landkreises über, die Betreuung übernahmen die Weißenstädter Siebensternler. (Beschreibungen des Schneebergs in unserer Homepage www.bayern-fichtelgebirge.de, Link Schneeberg).
Jetzt soll schnellstens ein neuer Aussichtsturm gebaut werden! Wie soll er aussehen? Die bisherige Form beibehalten oder in anderer Gestalt auf dem Felsen entstehen lassen? Fest steht, dass die tragende Konstruktion des Turmes aus Holz gebaut wird und auf dem jetzigen Felsplateau verankert wird.
Innerhalb kürzester Zeit nach Bekanntwerden des Turm-Neubaus wird in der Bevölkerung des Fichtelgebirges und bei den FGV-Mitgliedern heftig diskutiert, wie der neue Turm auf Frankens höchstem Berg aussehen soll! Auch die Medien begleiten das Geschehen auf dem Schneeberg aufmerksam. FGV-Hauptvorsitzender Henrich Henniger und FGV-Heimatkundereferent Dietmar Herrmann waren bei einem Schneeberg-Treffen mit Landkreis, Forst und Naturpark Fichtelgebirge zugegen, wo die Turmangelegenheit besprochen und den Medien vorgestellt wurde.
Ein Ideenwettbewerb, an dem sich Jedermann beteiligen kann, soll nun weiterhelfen. Auch Schulklassen sollen mit eingebunden werden.
Weitere Infos zu dem Ideenwettbewerb finden sich im Internet auf der Seite des Naturparks Fichtelgebirge unter www.naturpark-fichtelgebirge.org und auf der Facebookseite „Ideenwettbewerb Schneeberg“.
Teilen auch Sie dem Naturpark Fichtelgebirge Ihre Meinung mit! Ideeneinsendungen bitte schriftlich mit Skizze, per Brief oder Mail. Kontaktadresse: Naturpark Fichtelgebirge, Stichwort Schneeberg, Jean-Paul-Straße 9, 95632 Wunsiedel oder E-Mail schneeberg@landkreis-wunsiedel.de (PDF, JPG, Word). Einsendeschluss ist der 30. August 2016. Es sind sehr interessante Preise zu gewinnen!