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Monats-Archive: Juni 2016

Stolz präsentierte sich der Fichtelgebirgsverein zum Fichtelgebirgstag in Brand. Am Freitagnachmittag machte sich die Wimpelwandergruppe aus Weidenberg über den relativ kurzen Weg von 20 Kilometern auf dem Weg nach Brand. Pünktlich um 11.00 Uhr traf die Wandergruppe beim Baßhaus in Brand ein und übergab den Fichtelgebirgstags-Wanderwimpel an Bürgermeister Ludwig König.
Im anschließenden Festakt hielt Frau Dr. Sissy Thammer einen ausgezeichneten Vortrag über das Leben und Wirken des weltberühmten Komponisten Max Reger, der in Brand geboren wurde. Der Verein „Steinwaldia Pullenreuth e.V.“ erhielt für sein außergewöhnliches Wirken zur Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft Steinwald den diesjährigen Kulturpreis des Fichtelgebirgsvereins. Der Ehrenobmann aus Weidenberg, Horst Ruhl, wurde für sein Lebenswerk mit der FGV-Umweltmedaille ausgezeichnet. In bewegten Worten dankte Horst Ruhl für die Ehrung. Dr. Oliver van Essenberg referierte über „Eine Region im Aufbruch“, wobei er den hohen Lebens- und Freizeitwert des Fichtelgebirges und des angrenzenden Steinwalds in den Fokus stellte. Der Männergesangverein „Max Reger“ lockerte mit Liedern den gelungenen Nachmittag auf. Mehr zum Fichtelgebirgstag 2016 finden Sie in der Ausgabe 4-2016 im SIEBENSTERN, sowie demnächst an dieser Stelle auf unserer Homepage.

Eine Woche im Mai konnte sich der Fichtelgebirgsverein auf der Landesgartenschau in Bayreuth präsentieren. Eine Woche lang beantwortete Schriftleiter Klaus Bauer Fragen der Gartenschaubesucher zum Thema Wandern und Erholung im Fichtelgebirge. Viele der Besucher waren überrascht von der Schönheit des Fichtelgebirges und die vielen Freizeitaktivitäten die unser Mittelgebirge mit seinen Landkreisen bietet. Begehrt waren vor allem Wander- und Radtipps aus der Region. Am Samstag und Sonntag kam auch die Wanderjugend im FGV zum Zug. So betreuten die Referentin für Jugendarbeit im FGV, Christina Beier, mit ihren Kolleginnen den FGV-Stand. Viele Fragen über Geocaching und GPS wurden beantwortet. Wer wollte konnte sofort eine Geocaching-Tour im Gartenschaugelände unternehmen. Während sich die Eltern an der Blumenvielfalt erfreuten überbrückten Kinder, Jugendliche und Junggebliebene am „Käsebrett“, einem Geschicklichkeitsspiel, die Wartezeit.

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Am Wochenende 11./12. Juni und am 6./7. August wird sich der Fichtelgebirgsverein im Stand des Bayerischen Umweltministeriums präsentieren.

Vom 1. bis 7. September und 15. bis 21. September ist der FGV nochmals im Stand des Wunsiedler Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine vertreten.

„Oh je, wie die Zeit vergeht. . .“, begann Martin Reichenberger seine Unterhaltung mit FGV-Hauptvorsitzenden Heinrich Henniger und Geschäftsführer Jörg Hacker. Grund eines Besuches der beiden FGV-Verantwortlichen war der 20. Jahrestag Martin Reichenbergers am 1. Juni als Wirt der Tagesgaststätte Asenturm auf dem Ochsenkopf (1024 m).

Martin Reichenberger in Fleckl geboren, Kind einer Gastwirtsfamilie, war schon immer im Ochsenkopfgebiet viel unterwegs. Ich Laufe der Jahre wuchs bei ihm der Wunsch einmal als Wirt in der Asenturmgaststätte tätig zu sein. Nach rund 35 Jahren wurde der Wunsch Realität, als 1996 der Fichtelgebirgsverein einen Nachfolger für den langjährigen Wirt, Gustl Neumann, gesucht hatte. Martin Reichenberger sieht die Gaststätte nicht als reinen Arbeitsplatz, ihm ist das Haus ans Herz gewachsen. Bei Problemen am oder im Haus, hält es ihm auch nicht zurück mitten in der Nacht zum Gipfelhaus zu fahren um nach dem Rechten zu sehen. Dass er mit dem Haus lebt zeigt sich daran, dass er viele Reparaturen selbst behebt, die eigentlich in den Aufgabenbereich des Fichtelgebirgsvereins fallen würden. So kam er den Wunsch der Gäste nach und baute vor einigen Jahren mit Freunden eine Terrasse vor dem Haus. Wenn Geräte im Küchenbereich den Geist aufgeben, fragt Martin nicht lange beim Verein nach.  Er bestellt und kauft die Geräte nach seinen Vorstellungen, ohne den Verein finanziell stark zu belasten. „Ich kenne die finanzielle Situation des Vereins und stelle mich mit in seinen Dienst“, resümierte der Wirt.

Bis auf zwei Mal Urlaub im Jahr ist der Wirt zu den Hauptgeschäftszeiten im Haus anzutreffen. „Zwar kann man sich schon mal einen oder zwei Tage davon stehlen“, aber dann zieht es ihm wieder zurück zum Asenturm.

Martin Reichenberger erzählt von vielen schönen Erlebnissen, die er im Haus gehabt hat. Er durfte jede Art von Familienfesten ausrichten, besonders schön findet er wenn Hochzeiten in seinem Haus gefeiert werden. Martin, er steht selbst in der Küche, legt großen Wert auf bodenständiges und saisonales Speisenangebot. Derzeit wird sehr gerne Spargel gegessen, der in verschiedenen Variationen zubereitet wird. Im Herbst stehen Pilz- und Wildgerichte auf der Speisenkarte.

Natürlich steht Martin auch Rede und Antwort wenn Wanderer den Weg wissen wollen, oder wo denn ein besonders idyllischer Wanderweg verläuft.

Besonders angetan haben es ihm die Winter, wenn Sturm und Schnee um das Haus peitschen. Auf Initiative des Alpenvereins finden seit vier Jahren jeden Mittwoch im Winter Tourenschiabende statt. Die Tourengeher laufen über die Skipisten oder auf den Fahrwegen hoch. Manche lassen sich auch mit Seilbahn bequem zum Gipfel transportieren. Nach Stärkung im Haus wird der Rückweg angetreten. „So was kann man nur machen, wenn die Leute von der Seilbahn mitspielen“, meinte Martin. Diese Tourenschiabende haben sich rasch herumgesprochen, denn es kommen auch Leute aus der Nürnberger Gegend oder aus dem Frankenwald.

Martin Reichenberger sieht seine Zukunft durchaus weiter als Wirt auf dem Ochsenkopf. „Wenn die Gesundheit mitspielt hänge ich schon noch einige Jahre an meine Arbeitsstelle an“.