Melden Sie sich für unseren Newsletter an:

Warenkorb

Monats-Archive: April 2016

„Olympisches Feuer“ des Deutschen Wandertages

 Am Samstag, den 30. April, startet die Wimpelgruppe des 115. Deutschen Wandertages in Paderborn, um den Wandertagswimpel nach Sebnitz in der Sächsischen Schweiz zu tragen. Die Stadt ist Austragungsort des diesjährigen 116. Deutschen Wandertages. Die dritte Etappe der Wimpelwanderung am 14. Mai steht im Zeichen des Tages des Wanderns, der bundesweit über die Vielfalt des Wanderns informiert.

Start der Wimpelwanderung ist am 30. April um 10.00 Uhr am Rathaus in Paderborn. Am Donnerstag, den 23. Juni, wird die Wandertags-Wimpelgruppe  rund 450 Kilometer weiter um 17.00 Uhr auf dem Marktplatz in Sebnitz erwartet. Anschließend kann dort um 20.00 Uhr der 116. Deutsche Wandertag offiziell eröffnet werden.

Die 3. Etappe am Pfingstsamstag (14.Mai) gehört zu den bundesweit rund 200 öffentlichen Veranstaltungen, die dem Wandern in seiner Vielfalt am Tag des Wanderns eine Stimme geben. Start der rund 26 Kilometer langen Tour ist um 9.00 Uhr an der Kirche in Brakel-Hembsen.

Der Wandertagswimpel als „Olympisches Feuer“ des Deutschen Wandertages wird traditionell von Vertretern des Wandervereines, in dessen Region das Großereignis im Vorjahr stattgefunden hat, zum Austragungsort des kommenden Wandertages zu Fuß gebracht. Zum größten Wanderevent Europas begrüßt der Deutsche Wanderverband Wanderer aus ganz Deutschland und den europäischen Nachbarregionen. In der Zeit vom 22. bis 27. Juni stehen Sebnitz, die Wanderhauptstadt 2016, und die Sächsische Schweiz im Fokus der Wanderwelt (www.deutscherwandertag-2016.de).

Vom 26. bis 31. Juli 2017 wird Eisenach die Wanderhauptstadt Deutschlands (www.wandertag-2017.de).

Die Stadt Wunsiedel weist darauf hin, dass FGV-Mitgliedern nur mit gültiger FGV-Card der freie Eintritt zum Felsenlabyrinth auf der Luisenburg gewährt wird. Auf Verlangen sollte der Personalausweis zur weiteren Identifikation vorgelegt werden können.

Begrüßen konnte der FGV-Hauptvorsitzende die neuen Vorsitzenden der FGV-Ortsvereine Ronald Ledermüller (Bad Alexandersbad), Sabine Zink (Niederlamitz), Andrea Lutz (Nemmersdorf), Joachim Schmidt (Weidenberg) und Günter Popp (Weißensteinverein).

Geschäftsstellenleiter Klaus Bauer ist seit April in den Ruhestand getreten, als Nachfolger wurde Geschäftsführer Jörg Hacker aus Münchberg eingestellt. Heinrich Henniger danke Klaus Bauer für eine vierjährige konstruktive Zusammenarbeit.

Die Einarbeitung von Jörg Hacker ist reibungslos verlaufen, sagte der FGV-Hauptvorsitzende.

Der Referent für Wege, Christian Kreipe, erinnerte in seinem Rechenschaftsbericht dass der Naturpark Steinwald und der Oberpfälzer Waldverein das Markierungssystem des FGV übernommen haben und dadurch den Wanderern einheitliche Markierungen zur Verfügung stünden. 93 Personen haben sich als ehrenamtliche Wegepaten ausbilden lassen und könnten dort eingesetzt werden, wo Markierungswarte in den Ortsvereinen fehlen. Der FGV betreut 142 Streckenwege mit 2.463 Kilometern und 180 Rundwege mit 1.224 Kilometern, insgesamt also 3.687 Kilometer Wanderwege im Fichtelgebirge. Peter Hottaß, Projektleiter der Steuerungsgruppe Wanderwege-Digitalisierung berichtete von 59 Sitzungen, in denen die Umstellung auf die digitale Wegeverwaltung unter sachkundiger Mitarbeit von Günter Reizammer erfolgte.

Seit über zwei Jahren wird in den Reihen des Fichtelgebirgsvereins die Erhöhung des Mitgliedsbeitrags heiß diskutiert. Bei der Jahreshauptversammlung wollte Hauptvorsitzender Heinrich Henniger diesmal eine Entscheidung herbeiführen, um sich zukünftig für andere brennende Arbeiten konzentrieren zu können. Kassier Harry Panzer zeigte eine Entwicklung für die nächsten zehn Jahre auf, das der Verein ohne Beitragserhöhung über kurz oder lang im ideellen Bereich finanzielle Probleme bekommen wird. Lebhaft diskutiert wurde das Für und Wider einer Beitragserhöhung von den fast vollzählig erschienen Ortsvereins-Vorsitzenden. Durch geheime Abstimmung wurde äußerst knapp eine Beitragserhöhung durch die OV-Vorsitzenden, dem FGV-Hauptausschuss und den Referenten herbeigeführt.
Somit wird sich der Beitragsanteil des Hauptvereins zum 1. Januar 2017 wie folgt zu erhöhen:
Vollmitglieder 20,– Euro, Jahresbeitrag
Ehegattenmitglieder 8,– Euro und Jugendliche 6,– Euro, Jahresbeitrag.
Siehe hierzu beigefügten Bericht über die Jahreshauptversammlung von Dietmar Herrmann [Weiterlesen]

Bei der Jahreshauptversammlung am 16. April in Bischofsgrün wurden verschiedene aktive FGVler für ihr ehrenamtliches Wirken ausgezeichnet. Er erhielt Wegewart Michael Weger aus Arzberg den Goldenen Siebenstern des Hauptvereins. Kassier Harry Panzer wurde mit dem silbernen Ehrenzeichen für seine umsichtige Arbeit als Kassier bedacht. Frau Frohmader-Heubeck vom Naturpark überreichte an das Gründungsmitglied der FGV-Naturschutzstiftung, Horst Ruhl, für die jahrzehntelange Arbeit zum Wohle der Fichtelgebirgsheimat den „Erlebnisführer Deutschland“. Dem früheren OV-Vorsitzenden Klaus Fraunholz aus Münchberg wurde die Urkunde für 60-jährige Mitgliedschaft im Fichtelgebirgsverein überreicht.

Wegewarte aus den Ortsvereinen wurden an zwei Samstagen im März und April zur  digitale Wegeverwaltung geschult. Nach Möglichkeit konnte jeder Wegewart sein eigenes Notebook mitbringen, auf dem das umfangreiche Kartenwerk des Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern installiert werden konnte. 20 Wegewarte waren von der intensiven Schulung durch Günter Reizammer begeistert. Ab jetzt können die Wegewarte ihre Wegweiser exakt auf dem heimischen System festhalten und abspeichern. Bei Beschädigung oder Diebstahl eines Schildes kann innerhalb kurzer Zeit Ersatz bestellt werden.

GL 1 (11)-webGL 2 (7)-web

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Bilder zeigen die konzentriet arbeitenden Wegewarte unter Anleitung von Günter Reizammer und entspannt bei der Mittagspause.
Bilder: Dieter Kottwitz

Mit Beginn des Jahres 2016 hat sich auch in der Protokollführung des Vereins einiges getan. Mit Wanderfreundin Birgit Schelter aus Wunsiedel konnten wir die Suche abschließen. Nach einem Aufruf auf der Homepage und im SIEBENSTERN hat sich Birgit spontan gemeldet. Ab jetzt wird sie die Protokolle von den Hauptausschuss-Sitzungen, der Jahreshauptversammlung und der Herbstvorsitzendentagung im Ehrenamt als offizielle Protokollführerin schreiben.
FGV-Geschäftsführer Jörg Hacker sieht sich in seiner Arbeit entlastet, da das Schreiben von Protokollen einen großen Zeitrahmen in Anspruch nehmen. Mit der frei gewordenen Zeit kann sich Jörg Hacker um aktuelle Belange im Verein kümmern.

FGV-Hauptvorsitzender Heinrich Henniger und Stellvertreterin Monika Saalfrank freuen sich über die zukünftige Mitarbeit von Birgit Schelter.